Verbundprojekt Digital//Dialog 21 stellt seine Ergebnisse vor

Das Verbundprojekt Digital//Dialog 21 hat sich systematisch mit Anforderungen und Konflikten befasst, den die digitalisierte Moderne an Bürgerinnen und Bürger stellt. Dabei wurden neben theoretischer Fundierung auch praktische Ansätze verfolgt, die die erarbeiteten Forschungsergebnisse umsetzten. Nun lädt das Projektteam zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung aller Projektpartner am 2. Juni von 10 Uhr bis 16 Uhr im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart ein, auf der alle Arbeiten des Kooperationsteams vorgestellt werden. Eine Anmeldung zur Veranstaltung und das vollständige Programm sind ab sofort auf der Website des Instituts verfügbar. Das Verbundforschungsprojekt „Digital//Dialog 21“ bestand aus einer Kooperation des Instituts für Digitale Ethik (IDE) an…

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Stellenausschreibung in Wien: Universitätsassistent*in (praedoc) im Themenfeld Medienethik

An der Universität Wien ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Doktoratsstelle (30 Std., Universitätsassistent:in, praedoc) zu besetzen. Die Stelle ist am Institut für Systematische Theologie und Ethik, Fachbereich Sozialethik (Alexander Filipovic) angesiedelt. Die Stelle kann mit einer Person mit medienethischem Profil bzw. mit medienethischen Forschungsabsichten (Ethik des Journalismus, der Unterhaltung, der strategischen Kommunikation….) besetzt werden. Gesucht wird eine Person mit einem abgeschlossenen Studium der Kommunikationswissenschaften oder der Theologie, Philosophie, Politik- und Sozialwissenschaften, Medienwissenschaften usw. die bereit ist, im Rahmen eines Dissertationsprojektes eigenständige Forschung im Bereich von Ethik und Gesellschaft zu betreiben. Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben sind bis zum 18.05.2022…

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Neu gegründete Initiative „Bildung und digitaler Kapitalismus“: Fachtagung am 20.-21. Juni 2022 in der Akademie für kulturelle Bildung (Remscheid)

Im Herbst letzten Jahres hat sich die Initiative „Bildung und digitaler Kapitalismus“ aus einem Kolloquium heraus gegründet, an dem mehrere WissenschaftlerInnen und in der Bildungsarbeit aktive KollegInnen teilnahmen. Ziel der Initiative ist es, gesellschafts- und medienkritische Analysen und Praxisaktivitäten zum Thema „Bildung und digitaler Kapitalismus“ in inter- und transdiszplinärer Perspektive zu stärken. Hierfür plant die Initiative unter anderem Kolloquien und Fachtagungen, den Aufbau einer Online-Plattform mit Hinweisen auf Publikationen und Analysen, Tagungen und Vorträge, praxisbezogene Materialien für die Bildungsarbeit, Werkstätten zum Austausch und zur Entwicklungsarbeit sowie bildungs- und medienpolitische Stellungnahmen. Auf der Homepage der Initiative finden sich bereits weiterführende Informationen…

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Call For Papers: DGPuk Jahrestagung zur Verantwortung in der Massenkommunikation

Die nächste Jahrestagung, welche die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK gemeinsam mit dem Netzwerk Medienethik, dem zem::dg, der Akademie für politische Bildung Tutzing und dem IMEC (Interdisciplinary Media Ethiks Center) veranstalten wird, ist bereits in Planung. Die Tagung beschäftigt sich mit dem Thema „Digitalisierte Massenkommunikation und Verantwortung. Politik, Ökonomik und Ethik von Plattformen“ und wird von Donnerstag, den 16. Februar, bis Freitag, den 17. Februar 2023, hybrid ausgetragen werden. Mit einem Call for Papers rufen die Organisator:innen zur Beteiligung auf. In jüngster Zeit häuft sich die Kritik an großen Onlineplattformen: Filterblasen und Echokammern können dazu führen, dass Menschen nur…

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Rüdiger Funiok. Ein Wegbereiter der deutschsprachigen Medienethik feiert seinen 80. Geburtstag

Am 26. März feierte Rüdiger Funiok seinen 80. Geburtstag. Wir möchten diesen Anlass dazu nutzen, sein Wirken und seine Verdienste für die deutschsprachige Medienethik in Erinnerung zu rufen. Insbesondere seine Konzepte zu einer verantwortungsethischen Perspektive auf die Medien, zur Publikumsethik sowie seine interdisziplinären Arbeiten zur Schnittmenge von Medienethik und pädagogischen Fragen prägen noch heute den Fachdiskurs. Doch was können wir aus seinen Arbeiten für eine digitale Medienlandschaft mitnehmen? Alexander Filipović hatte ihn im Sommer 2020 hierzu befragt. Entstanden ist ein kleines Video, das nicht nur aufzeigt, dass gerade die Verantwortung der privaten Mediennutzenden im digitalen Zeitalter steigt, sondern damit auch…

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Vortragsreihe zum Thema Gaming & Wissenschaft der Uni-Innsbruck

Die Universität Innsbruck veranstaltet im kommenden Sommersemester eine Vortragsreihe zur gegenseitigen Beeinflussung von Videospiel(entwicklung) und Wissenschaft. Die Vorträge finden jeweils mittwochs von 17:15 bis 18:45 Uhr statt. Hier können Sie sich anmelden. Die Vortragsreihe „Gaming & Wissenschaft“ widmet sich der Frage, wie sich einzelne Fachrichtungen gegenüber den interdisziplinären Game Studies positionieren: Was macht ein Fach mit Spielen, und was machen die Spiele mit einem Fach? Wie können etablierte Theorien und Methoden eines Faches auf den einzigartigen Forschungsgegenstand der Spiele angewandt werden, und wie verändern im Gegenzug die Spiele diese etablierten Theorien und Methoden? Die Vorträge beinhalten fachhistorische Überblicke wie auch…

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Auftakt zur Tagung „Wissen kommunizieren“: Der Video-Countdown

Heute in einer Woche ist es wieder soweit und das Netzwerk Medienethik versammelt sich zu seiner Jahrestagung. Medienwissenschaftler:innen, Journalist:innen und Publizist:innen aus dem deutschsprachigen Raum kommen zusammen, um sich über das hochaktuelle Thema „Wissen kommunizieren“ auszutauschen. Interessierte aller Fachrichtungen sind herzlich willkommen, sich hier noch anzumelden. Nachdem auch die diesjährige Netzwerktagung pandemiebedingt online abgehalten werden muss, hat das Team der Hochschule für Philosophie entschieden, den kommunikativen Raum rund um die Tagung durch kurze Videos zu erweitern. In den letzten Wochen haben wir per Zoom Gespräche mit den Referent:innen geführt und sie zu ihrem persönlichen Zugang zum Thema Wissenskommunikation befragt. Das…

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Medienethisches Online-Tool Privat-o-Mat

Sag‘, wie hast du’s mit dem Datenschutz? Diese Frage stellt der neu veröffentlichte „Privat-o-Mat“ seinen Nutzerinnen und Nutzern. Er hilft dabei, auf spielerische Art und Weise die eigene Einstellung und das persönliche Verhalten zum Thema Datenschutz zu reflektieren. Mit dem „Privat-o-Mat“ sollen alle Personen, die sich tagtäglich im Internet bewegen, ihr eigenes Datenschutzverhalten besser kennen und verstehen lernen. Mithilfe von 15 Fragen aus verschiedenen Bereichen des digitalen Alltags können die Nutzerinnen und Nutzer ihrem Verhalten und ihren Gewohnheiten leicht auf die Spur kommen. Nach der Beantwortung zeigt der „Privat-o-Mat“ an, zu welchem Datenschutztyp das eigene Profil am ehesten passt. Der…

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Medien-Guidelines für die Berichterstattung über Opfer von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten

Opfern von sexueller Gewalt laufen Gefahr, durch die Interaktion mit Journalist:innen eine Retraumatisierung zu erfahren. Das Dart Centre Europe hat deshalb neue, umfassende Guidelines für Journalist:innen und Filmemacher:innen veröffentlicht, die über sexuelle Gewalt in Konflikt- und Krisensituationen berichten. Journalist:innen sind oft die ersten, die Überlebende von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten interviewen. Sie bekommen jedoch nur selten Training oder Unterstützung beim Umgang mit den komplexen ethischen und praktischen Herausforderungen, die diese Tätigkeit mit sich bringt. Der Ratgeber beschreibt, wie die Risiken für Überlebende vermindert werden können, was Einverständnis in diesem Zusammenhang bedeutet, welche Interviewtechniken angemessen sind und welche (emotionale) Risiken die…

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IDE stellt Märchenbuch zur Vermittlung von Medienkompetenz vor

Das Institut für Digitale Ethik präsentiert das neu erschienene Erziehungsbuch „Märchen und Erzählungen der digitalen Ethik“. In spielerischen Märchen werden Grundspannungen moderner Medialität durch Erzählungen aufgearbeitet. Das IDE lädt zu einem Infoabend rund um die Publikation ein. Dieser findet am 16. 12. um 18:30 online statt. die Teilnahme ist kostenlos. Der mediale Wandel tritt gegenwärtig als eine zweischneidige Entwicklung zutage. Auf der einen Seite werden Kommunikation und Zusammenarbeit enorm erleichtert, auf der anderen Seite wird die Digitalität auch von negativen Phänomenen begleitet, welche oftmals gerade im privaten Bereich auftreten. Die Omnipräsenz medialer Angebote in allen Formen sozialer Interaktion stellt die…

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IDE Jahrestagung zum Thema nachhaltiger Digitalität

Das Institut für Digitale Ethik der Hochschule für Medien in Stuttgart lädt am 9.12. von 10:00-15:00 Uhr zu einer Tagung mit dem Titel „Digitalisierung nachhaltig gestalten“ ein. Die Veranstaltung findet online statt und kann kostenlos besucht werden. Zusammen mit Eurac Research Bozen will die Jahrestagung des IDE ganz grundlegend der Frage nachgehen, wie digitaler Fortschritt und nachhaltige Entwicklung zusammen gedacht werden können. Angesichts der modernen Herausforderungen seien erweiterte Denkansätze nötig, die auch Verantwortung im öffentlich geteilten Raum einschließen. Im Rahmen der Jahrestagung findet die Verleihung des 18. Medienethik-Awards statt. Einen Flyer von der Veranstaltung inklusive Informationen zur Anmeldung finden Sie…

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Deepfakes – Technikfolgen und Regulierungsfragen

Studie von Maria Pawelec und Cora Bieß zu Deepfakes erschienen Die Studie „Deepfakes – Technikfolgen und Regulierungsfragen aus ethischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive mit einer interaktiven Lehreinheit von Cora Bieß“ von Maria Pawelec und Cora Bieß ist am 25. Oktober 2021 im Nomos Verlag erschienen. Der Studie voran geht ein Geleitwort von Regina Ammicht Quinn und Jessica Heesen. Sie erscheint im Rahmen der Reihe „Kommunikations- und Medienethik“, die unter anderem von Ingrid Stapf herausgegeben wird. Deepfakes – manipulierte oder synthetische audiovisuelle Medien, meist erzeugt mit Hilfe von KI – finden in verschiedensten Kontexten Anwendung: von Politik über Pornografie und Kriminalität bis…

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Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis für exzellenten Forschung zur aktuellen Medienentwicklung

Auch dieses Jahr zeichnet der Hans Bausch Mediapreis wieder exzellente Forschung zu Fragen digitaler Ethik aus. Bis Ende des Jahres können noch Arbeiten eingereicht werden. Die Verleihung findet nächsten Mai statt. Wissenschaft bildet kein rein zweckgerichtetes Außerhalb zum politischen Diskurs, sondern kann diesen durch gezielte Impulse kreativ mitgestalten. Aus dieser Überzeugung heraus wird die gemeinnützige Stiftung des SWR auch dieses Jahr wieder den Hans Bausch Mediapreis verleihen, der mit 5000€ dotiert ist. Ausgezeichnet werden 2021 publizierte Arbeiten zur digitalen Ethik, Medienethik, zur Medienkompetenz als gesellschaftlicher Verantwortung und zum Thema Medien im Wandel sowie Projekte, die in herausragender Weise zur Förderung…

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Digitaler Studientag zum Thema „Digitalität als soziale Frage“

Die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle und die Katholische Hochschule Mainz veranstalten einen digital abgehaltenen, interdisziplinären Studientag zu Fragen der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit Digitalität. Ziel ist es, für die christliche Sozialethik einen handlungsleitenden Ausgangspunkt (weiter)zuentwickeln. Der Studientag findet am 9. Dezember 2021 statt. Die Omnipräsenz digitaler Medien hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass nicht mehr von einzelnen Problemfeldern, sondern von einem digital verfassten Kulturprozess als Ganzem die Rede sein muss. Die Clearingstelle Medienkompetenz und die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle sehen diese Unausweichlichkeit als einen dringlichen Anlass, sich dem Phänomen der Digitalität durch die Frage danach, wie Gerechtigkeit innerhalb dieser Strukturen…

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DGPhil Workshop zum Thema „Philosophie der Digitalität“

Die DGPhil AG veranstaltet am 26.11.2021 ihren zweiten Workshop zum Thema „Philosophie der Digitalität“ (virtuell via Zoom). Philosoph:innen, die zum Thema „Digitale Philosophie / Philosophie des Digitalen“ forschen, sind herzlich eingeladen, ihre bereits abgeschlossenen oder noch laufenden Forschungsprojekte vorzustellen. Geplant sind hierfür 20-minütige Vorträge mit anschließender 10-minütiger Diskussion. Eine einseitige Bewerbung mit Vortragstitel, einem Abstract von 250 Wörtern Umfang und einem Lebenslauf sind bis zum 15. November an joerg.noller@lrz.uni-muenchen.de einzureichen.

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