Vernetzt – und jetzt?! Wir gestalten die Zukunft! – Tagungshinweis

Die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg lädt zur diesjährigen Jahrestagung im Bereich Digitalisierung und Gesellschaft unter dem Titel „Vernetzt – und jetzt?! Wir gestalten die Zukunft!“ am 29. September in das Literaturhaus Stuttgart ein.

Die rasant fortschreitende Digitalisierung ist in weniger als 30 Jahren selbstverständlicher Teil des menschlichen Alltags geworden. Dabei macht sich neben Faszination und Hoffnung auch Unbehagen breit. Die Tagung stellt sich den Fragen nach möglichen Gefahren, Verletzbarkeiten und Missbrauchsmöglichkeiten einer vernetzten Welt. Gleichzeitig sollen  Gestaltungsmöglichkeiten von Politik und Gesellschaft diskutiert und sinnvolle …

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Konferenz: Zukunft der Datenökonomie

Das Forum Privatheit veranstaltet am 11. und 12. Oktober 2018 die interdisziplinäre Konferenz “Zukunft der Datenökonomie – Gestaltungsperspektiven zwischen Geschäftsmodell, Kollektivgut und Verbraucherschutz“. Interessierte können sich jetzt für die Tagung anmelden. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

  • Keynotes von: Geert Lovink / Sarah Spiekermann / Shoshana Zuboff.
  • Panel-Vorträge von: Peter Buxmann / Mo Chen / Severin Engelmann / Manfred Faßler / Alexander Golland / Jens Grossklags / Thilo Hagendorff / Irina Heimbach / Katharina Kinder-Kurlanda / Anne Laubach / …

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Medienethik in Salzburg im Rahmen der Tagung für Praktische Philosophie

Im Rahmen der Tagung für Praktische Philosophie an der Universität Salzburg am 27. und 28. September 2018 findet ein Panel zum Thema Medienethik statt. Die Organisatorin und die Organisatoren des Panels hatten die Beiträge in einem Call for Papers ausgeschrieben (siehe hier). Das Panel präsentiert folgende Vorträge:

  • Andreas Beinsteiner: Zu den Medien selbst! Für eine medienphilosophisch fundierte Erweiterung medienethischer Sensitivität
  • Kristina Steimer: Von Höhlenwänden und digitalen Pinnwänden. (Selbst)Mitteilung als Kultur des Indiskreten. Medialität aus existentialistischer Perspektive
  • Lea Watzinger: Veröffentlichung und Transparenz …

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Ausschreibung: Der medienethische Preis „MedienSpiegel“ 2019

Die Selbstkontrolle der Medien stellt einen Schlüsselfaktor der Medienethik dar. Im Bereich des Journalismus und der Medien gilt es Selbstreflexion und Selbstkontrolle weiterhin zu stärken. Der Preis “MedienSpiegel” verfolgt auch 2019 das Ziel, die Aufmerksamkeit der öffentlichen Sphäre auf publizistische Selbstkontrolle zu richten. Indem ein Bewusstsein für diejenigen Einrichtungen geschaffen wird, die Selbstkontrolle bereits verwirklichen – etwa Medienhäuser oder Redaktionen – soll die Transparenz der Selbstkontrolle erhöht werden.

Nominierungen gesucht

Für den Preis “MedienSpiegel 2019” werden Nominierungen gesucht, über die eine unabhängige Jury von Fachleuten aus den Medien, der Wissenschaft und Medienethik sowie zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen entscheidet. Einreichungen sind bis zum 15. November 2018 möglich. 

Ausgezeichnet werden Initiativen, Projekte oder konkrete …

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Hambacher Thesen: Ergebnisse der Südwestdeutschen Medientage 2018

Dieses Jahr fanden zum dritten Mal im Rahmen der Südwestdeutschen Medientage in Landau in der Pfalz Gespräche über medienethische und medienpolitische Orientierungsfragen statt. Hierbei standen Forderungen nach ethisch verbindlichen Regeln für die digitale Kommunikation, öffentlich-rechtlich verantworteten Internetplattformen und digitaler Lebenskompetenz im Vordergrund.

Über den Evangelischen Pressedienst (epd) ist ab sofort die am 24. Juli 2018 erschienene Dokumentation der Medientage “Tempo – Journalismus in der Beschleunigungsgesellschaft” abrufbar. Einige zentrale Ergebnisse sind zudem in den “Hambacher Thesen” zusammengefasst. Die Thesen behandeln …

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Ethik für Algorithmiker – Studie der Bertelsmann-Stiftung

Zur aktuellen Frage einer Professionsethik für Algorithmengestalter hat die Bertelsmann-Stiftung gestern die Studie “Ethik für Algorithmiker – Was wir von erfolgreichen Professionsethiken lernen können” veröffentlicht. Die Studie ist hier frei zugänglich. Autorin und Autoren sind Claudia Paganini (Uni Innsbruck), Christopher Koska und Alexander Filipovic (zemd::dg München/Eichstätt).

Im Zuge der Bemühungen um eine Ethik der Algorithmen wird auch die Frage nach einer Berufsethik für Algorithmengestalter_innen wichtig. Es geht um die Frage, wie diese Akteure ihrer immer größeren Verantwortung gerecht …

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Eichstätter Aufruf zu Achtsamkeit, Respekt und Wahrhaftigkeit beim Thema Flucht und Migration

Der Eichstätter Aufruf fordert auch die Medien und den Journalismus auf, sich ihrer Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewusst zu werden. Es wird neben Achtsamkeit in der Wahl der Worte und Wahrhaftigkeit vor allem auch Respekt und ein würdevoller Umgang mit Geflüchteten und Migrierten gefordert. 

Der Eichstätter Aufruf erwächst aus einer sorgenvollen Beobachtung der derzeitigen Geschehnisse rund um das Thema Flucht und Migration. Die Zunahme an populistischen Kommunikationsstrategien sowie verkürzten, täuschenden Aussagen stellt kein singuläres Ereignis, sondern eine gesellschaftliche Entwicklung dar. Wo latent vorhandene …

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Neugründung eines Selfie-Forschungsnetzwerks im zem::dg

„If it is good enough for the Obamas or The Pope, then it is good enough for Word of the Year“ (Oxford University Press 2013). Die Rede ist hier vom Selfie, ein spontan per Smartphone aufgenommenes und via Social Media geteiltes Selbstbild.

Längst Bestandteil digitaler Alltagskommunikation, gibt es doch immer wieder Anlass zur Diskussion: Ist das Selfie Sinnbild einer digitalen Empowerment-Bewegung oder Vorbote einer narzisstischen Epidemie? Gehört es gefeiert, wie beim ‚National Selfie Day‘ (21. Juni)? Oder …

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Call for Papers: Kommunikations- und Medienethik reloaded?

Unter dem Titel “Kommunikations- und Medienethik reloaded? Orientierungssuche im Digitalen” findet die Jahrestagung 2019 der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK in Köln statt. Termin: 21.-22. Februar 2019, Ort: Hochschule Macromedia, Brüderstraße 17, 50667 Köln. Der Call for Papers lädt zu Beitragsvorschlägen ein.

Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, ob bestehende Konzepte und Modelle der
Kommunikations- und Medienethik angesichts digitalisierungsbedingter Veränderungen weiterhin
tragfähig sind oder ob sie verändert oder erweitert werden müssen. Es geht

  • um die ethischen Implikationen der durch digitale …

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Medien im Wandel – Medien in der Krise? – Tagungshinweis

Der Politische Club der Evangelischen Akademie in Tutzing veranstaltet zwischen 15. und 17. Juni 2018 eine Sommertagung zum Thema Wandel und Krise der Medien.

Die heutige Mediengesellschaft befindet sich in einem fortdauernden Umbruch. Die Zahl der verfügbaren Medien ist so groß wie nie. Damit einher geht ein verändertes Informationsverhalten. Die neue Vielfalt der Informationsmedien birgt neben ihrem Potential aber auch Schattenseiten, etwa in Gestalt von Fake News oder Filterblasen. Die Frage nach den Auswirkungen dieses Wandels für Qualitätsjournalismus und Medienpolitik wird …

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Politische Partizipation in Digitalen Öffentlichkeiten. Fachgespräch mit Theorie-Praxis-Dialog – Tagungshinweis

Das Institute for Public Theology gestaltet in Kooperation mit dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem::dg) am 15. und 16. Juni 2018 eine Tagung, an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, zum Thema “Politische Partizipation in Digitalen Öffentlichkeiten”.

Im Zuge der Digitalisierung und den damit erwachsenden digitalen Öffentlichkeiten verändern sich die Formen der politischen Partizipation. Debatten um Echokammern …

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Wenn die „Muse“ Erziehungstipps gibt – Bericht von der Jahrestagung 2018

Datenschutz und Recht auf informationelle Selbstbestimmung sind in digitalen Gesellschaften keine Privatsache, denn Informationen, die einzelne preisgeben, dienen zur gesellschaftlichen Sortierung. Künstliche Intelligenz wird für Erziehungstipps, Computerspiele werden für Bildung eingesetzt. Was „Aufwachsen in digitalen Gesellschaften“ bedeutet, diskutierten etwa 120 Teilnehmende der diesjährigen Medienethik-Tagung in München.

Über Internetzugang und Computer verfügen nach der aktuellen KIM (Kinder, Internet, Medien)-Studie 97 Prozent aller Haushalte mit Kindern, informierte Medienforscherin Ingrid Stapf in ihrem Einführungsvortrag. 43 Prozent der 6- bis 13-Jährigen nannten Youtube als ihre Lieblingsseite. Aus medienethischer Sicht sei es entscheidend, ob Mädchen und Jungen digitale Medien und Plattformen wie …

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Wissenschaftsnotizen: Medienethische Konferenzen und Calls (Nr. 4/2018)

Heute in den Wissenschaftsnotizen fünf Calls für medienethische Konferenzen in Mittweida, Luzern und Duisburg sowie für spannende Themenbeiträge im Medien Journal und im Central European Journal of Communication. Die Themen: Transparenz und digitale Kommunikation, Öffentlichkeit und Strukturwandel, Politik und Kommunikation, Medien und Justiz sowie Populismus und Medien in Europa.

  • “Vertrauen und Transparenz in der digitalen Kommunikation”, Tagung am 24. und 25. Oktober 2018 im Rahmen der 25. Interdisziplinären Wissenschaftlichen Konferenz Mittweida (IWKM), veranstaltet von der Fakultät für Medien an der Hochschule Mittweida. Call for Papers offen bis zum 15. Juni 2018. Stichworte: Transparenz; Vertrauen; Kommunikation, digitale; Digitalisierung; Industrie; Gesellschaft.
  • “Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit“, Mediensymposium Luzern vom …

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Roboterjournalismus – Tagungshinweis

Die Hochschule Macromedia veranstaltet am 04. Juni 2018 in München eine Konferenz zum Thema “DNIe: Roboterjournalismus”.

Vor fast vier Jahren versetzte der automatisierte Journalismus die Medienbranche in Aufruhr. Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) begann damit, Meldungen von Algorithmen erstellen zu lassen. Mittlerweile arbeiten auch viele deutsche Medienhäuser mit automatisierten Textgenerierungen.

Die Technologie entwickelt sich in rasantem Tempo weiter. Gleichzeitig entstehen viele Fragen, wie etwa nach der Akzeptanz der automatisierten Textgenerierung bei Redaktion und Leser. Auch stellt sich …

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Medienethik flexibel neben dem Beruf studieren

Medienethik studieren. Photo by Fabian Norden

Wer sich dem Einfluss von Digitalisierung und Medien auf unsere Gesellschaft aus einer neuen Perspektive annähern will, findet an der Hochschule für Philosophie München ein einzigartiges Weiterbildungsangebot im deutschsprachigen Raum.

Ob aus beruflichen oder persönlichen Gründen: machen Sie flexibel neben dem Beruf einen Master oder ein Zertifikat mit Schwerpunkt Medienethik. In ein bis vier Jahren tauchen Sie dabei nicht nur in grundlegende ethische Fragestellungen ein; Sie …

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