Neuer Band in der Reihe Kommunikations- und Medienethik zu Medien und Sprache erschienen

Der 24. Band in der Nomos-Reihe „Medien- und Kommunikationsethik“ mit dem Titel „Zwischen Hassrede, Framing und generativer Künstlicher Intelligenz“ bündelt ethische Perspektiven auf das komplexe Themenfeld von Sprache und Medien. Ausgangspunkt ist, dass öffentliche Kommunikation einerseits wesentlich für moralische Aushandlungsprozesse und demokratische Verständigung ist und dabei andererseits die Art des Sprachgebrauchs selbst zu einem zentralen Gegenstand moralischer und politischer Konflikte geworden ist. Der Band zeigt die aktuellen Diskurse um den Sprachgebrauch aus medienethischer Perspektive. Auf der Grundlage von empirischen Studien und medienethischer Theorie werden sprachbezogene Konflikte, digitale Kommunikationspraktiken und KI-gestützte Informationsprozesse in ihren gesellschaftlichen Folgen sichtbar gemacht, um Orientierung für…

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Neu in unserer Bücherschau: Der neue Gott

Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht nur als Werkzeug verstanden wird, sondern Menschen ihr Sinn, Orientierung und beinahe religiöse Bedeutung zuschreiben? Mit Der neue Gott. Künstliche Intelligenz und die menschliche Sinnsuche legt Claudia Paganini einen Essay vor, der an der Schnittstelle von Technik, Religion und Ethik eine ebenso provokante wie nachdenkliche Frage stellt: Wird KI im digitalen Zeitalter zu einer neuen Projektionsfläche für menschliche Hoffnungen, Bedürfnisse und Sinnsuche? In unserer Bücherschau macht Paganini im Interview deutlich, dass es ihr in ihrem Essay nicht darum geht, KI tatsächlich als Gott zu behaupten oder ihre Verehrung zu empfehlen. Vielmehr beschreibt sie religiöse…

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Neu in unserer Bücherschau: Ethik der öffentlichen Kommunikation

Wie lassen sich Journalismus, Public Relations, Werbung – und digitale Alltagskommunikation – ethisch einordnen, ohne in einfache Schwarz-Weiß-Bilder zu verfallen? Mit Ethik der öffentlichen Kommunikation legen Barbara Thomaß, Günter Bentele, Nils S. Borchers, Beatrice Dernbach und Jessica Heesen eine fundierte Einführung vor, die genau hier ansetzt: Sie verbindet kommunikationswissenschaftliche Perspektiven mit normativer Reflexion und richtet den Blick zugleich auf berufliche Praxis wie auf die öffentliche Kommunikation im Digitalen. Im Interview mit Barbara Thomaß und Günter Bentele wird schnell deutlich, worum es den Autor:innen geht: um eine differenzierte Auseinandersetzung jenseits gängiger Klischees – und um die Einsicht, dass Ethik eine zentrale…

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Medienethische Workshops auf der DGPuK Jahrestagung

Passend zum Thema „#Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie“ der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vom 18. bis 20. März 2026 in Dortmund wird es auch dieses Jahr auf der Veranstaltung wieder einige spannende Beiträge zu relevanten medienethischen Fragen geben. Zwei Workshop-Angebote, auf die wir in diesem Kontext gesondert hingewiesen worden sind, möchten wie an dieser Stelle vorstellen: Workshop “Third Mission/Wissenstransfer” am 18. März 2026 Erkenntnisse zu kontroversen Themen vermitteln und einordnen, heißt auch mögliche Wertekonflikte im Blick haben. Das braucht es bei vielerlei Themen: Medienqualität, Desinformation, Pandemie, gesellschaftliche Transformation, Sicherheit, Klimaschutzmaß. Deshalb laden wir zu einem Workshop ein am…

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Doktorand:innenpreis 2026 der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik

Die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) schreibt dieses Jahr zum vierten Mal einen Doktorand*innenpreis zur Förderung von jungen Wissenschaftler:innen aus. Der Preis ist für das Jahr 2026 mit 500,- Euro dotiert. Es gelten folgende Rahmenbedingungen: Der Artikel behandelt für die Kommunikations- und Medienethik relevante Fragestellungen. Die Doktorand*innen können einschlägige Artikel einreichen, die zwischen dem 01.01.2026 und dem 31.12.2026 publiziert wurden/werden. Auch (noch nicht publizierte) Full-Paper, für die bereits eine Publikationszusage (formlos durch Herausgeber*innen bzw. den Verlag) vorliegt, werden bei der Vergabe des Preises berücksichtigt. Bei Artikeln von Autor*innenteams ist die Erstautor*innenschaft Voraussetzung für…

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Tagungsrückblick: „Digitale Teilhabe. Medien als Bedingung von Partizipation und Freiheit?“

Mit der Tagung „Digitale Teilhabe. Medien als Bedingung von Partizipation und Freiheit?“ kamen am 5. und 6. Februar 2026 über 90 Teilnehmende an der Katholischen Stiftungshochschule in München zusammen. Veranstaltet wurde die Tagung vom Netzwerk Medienethik gemeinsam mit den DGPuK-Fachgruppen Kommunikations- und Medienethik sowie Medienpädagogik in Kooperation mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing. Ein einführendes Plenum setzte den inhaltlichen Rahmen der Tagung und machte deutlich, wie vielschichtig der Begriff digitaler Teilhabe ist – zwischen normativem Anspruch, technologischen Bedingungen und gesellschaftlicher Realität. Darauf aufbauend richteten sich drei parallele Panels des ersten Tages auf unterschiedliche Zielgruppen. Im Mittelpunkt standen Fragen digitaler…

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Call for Abstracts: Doktorand*innen-Vernetzungstreffen & Postersession 2026

Promovierende und Kolleginnen aus dem wissenschaftlichen Mittelbau aufgepasst: Die Mittelbaugruppen der DGPuK-Fachgruppen Medienpädagogik sowie Kommunikations- und Medienethik laden herzlich zu einem Doktorand:innen-Vernetzungstreffen und einer Postersession im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung „Digitale Teilhabe. Medien als Bedingung von Partizipation und Freiheit?“ ein – vom 04. bis 06. Februar 2026 an der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH). Ziel ist es, laufende Promotionsvorhaben sichtbar zu machen, Austausch zu fördern und wissenschaftliche Vernetzung weiter zu stärken. Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten: Eine thematische Bindung an das Tagungsthema ist nicht erforderlich – im Mittelpunkt stehen Austausch, Sichtbarkeit & Vernetzung. Es bestehen zwei Möglichkeiten zur Teilnahme: Vernetzungstreffen…

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Call for Papers zu den Themen „Armut“ und „Zukunft der Medien & Plattformen“

Beitragsideen für die Ausgaben 2/2026 und 3/2026 der Communicatio Socialis gesucht Die medienethische Zeitschrift Communicatio Socialis lädt Forscher:innen, Praktiker:innen und Autor:innen herzlich ein, ihre medienethischen Perspektiven, empirischen Befunde und theoretischen Überlegungen für die Ausgaben 2/2026 und 3/2026 einzureichen. Gesucht werden Beiträge, die aktuelle medienethische Fragestellungen vertiefen und die gesellschaftliche Diskussion um zentrale Themen unserer Zeit bereichern. Heft 2/2026: Armut Einreichfrist für Themenideen: 15. November 2025 Armut ist nicht nur eine soziale Realität, sondern auch ein mediales Konstrukt. Die geplante Ausgabe widmet sich den vielfältigen Dimensionen der Darstellung, Wahrnehmung und Aushandlung von Armut in und durch Medien. Im Fokus stehen etwa…

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Ethische Leitlinien zum Einsatz von KI-Stimmen im Journalismus

Wie verändert der Einsatz von KI-generierten Stimmen den Journalismus? Welche ethischen Maßstäbe müssen gelten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Institut für Digitale Ethik an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) im Rahmen des Forschungsprojekts GEISST. Das Verbundprojekt wird noch bis September 2025 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit rund einer Million Euro gefördert. In der Publikation „Ethische Leitlinien für den Einsatz von synthetischen und geklonten Stimmen im Nachrichtenjournalismus“ stellen die Forschenden einen ethischen Ansatz vor, der klare Orientierungsvorgaben für Redaktionen und Medienschaffende formuliert. Im Zentrum stehen Fragen nach Verantwortung, Transparenz, Schutz vor Täuschung, Medienkompetenz und der Rolle…

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Workshop: Richtige Fragen statt fertiger Antworten

Die Debatten um die Nennung der Nationalität von Straftäter:innen oder die Einladung von Extremist:innen in Talkshows sind nur einige Beispiele, die zeigen: Auf ethische Fragen im Journalismus und in den Medien gibt es keine eindeutigen, immer gültigen Antworten. Medienschaffende brauchen aber die Fähigkeit, auch unter Druck schnell ethisch begründete Entscheidungen treffen zu können. Damit werden medienethische Basiskompetenzen wichtig und ethische Methoden und Verfahren der individuellen Urteilsbildung relevant. Voraussetzung ist jedoch, dass überhaupt erkannt wird, dass man sich in einer ethisch relevanten Entscheidungssituation befindet. Dies erfordert die Fähigkeit, die im jeweiligen Fall relevanten Werte kritisch zu hinterfragen, in Handlungsnormen zu übersetzen…

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