Ausschreibung: Der medienethische Preis “MedienSpiegel” 2017

Die Selbstkontrolle der Medien ist ein Schlüsselfaktor für eine Medienethik. Wie kann man die Selbstreflexion und Selbstkontrolle in Journalismus und Medien stärken? Der Preis „MedienSpiegel“ hat zum Ziel, die Transparenz medialer Selbstkontrolle zu erhöhen und zugleich die öffentliche Wahrnehmung zu stärken. Über den „MedienSpiegel“ soll positive Aufmerksamkeit für Medienschaffende, Redaktionen oder Medienhäuser sowie zivilgesellschaftliche Initiativen erzeugt werden, die diese Selbstkontrolle verwirklichen.

Nominierungen gesucht

Für den Anfang 2017 zu vergebenden Preis werden Nominierungen gesucht, über die eine unabhängige Jury von Fachleuten aus den Medien, der Wissenschaft und Medienethik sowie zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen entscheidet. Einreichungen sind bis zum 15. November 2016 möglich.

Ausgezeichnet werden konkrete Produkte, …

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CfP zur Tagung “Media Accountability – Possibilities and Pitfalls in the Era of Web 2.0”

Der Call for Papers für die nächste MediaAcT Konferenz an der Universität von Lugano ist veröffentlicht worden. Die Tagung heißt “Media Accountability – Possibilities and Pitfalls in the Era of Web 2.0”. Die Veranstalter laden ein zur Beteiligung zum Thema Medienverantwortung, besonders unter Berücksichtigung von neuen Online-Technologien wie Social Media und “innovative web-based accountability processes”.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2011. Weitere Informationen unter: http://www.scoms.ch/call.htm.

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FPS e.V. mit neuer Website

Die Website des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle ist nach einem Relaunch online gegangen. Neben den üblichen Informationen zum Verein, den Grundsätzen und der Organisationsstruktur finden sich im neuen Format des Blogs vor allem Infos aus allen Themenfeldern der publizistischen Selbstkontrolle. Webmaster der neuen Website ist Tobias Eberwein. Darüber hinaus ist der FPS jetzt auch auf Facebook und informiert über Twitter.

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Center for International Media Ethics – CIME

Center for International Media Ethics

Die internationale Non-Profit Organisation CIME (Center for International Media Ethics) mit Sitz in Chicago bietet Journalisten aus allen Weltregionen Workshops und Trainingsprogramme. „J-Ethinomics“ ist eines der Programme von CIME, das Konzepte der Ethik und Ökonomie im Journalismus verbinden will. Es werden unter anderem Strategien entwickelt, wie medienethische Praxis durch den Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit auch ökonomische Anreize für Medienorganisation setzen kann. Mehr Informationen zu CIME unter http://www.cimethics.org/

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Erschienen: Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?

Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema “Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?“.

Zum Schwerpunktthema des Heftes schreiben:

  • Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg): “Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken”
  • Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart): “Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung”
  • Alexander Filipović (Universität Münster): “Netzpolitik – Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets”
  • Andreas Büsch (Kath. Fachhochschule, Mainz): “Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen?”

Die Zeitschrift “Amosinternational” hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu …

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Zwischen Ethik und Profit CSR in Medienunternehmen

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Im Journalistik Journal befasst sich Matthias Karmasin mit der Frage nach der Funktion und Relevanz  von Corporate Social Responsibility (CRS) für Medienunternehmen.
Der Artikel kann online unter http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/?p=523 eingesehen werden.

Zum Autor:
Univ.-Prof. DDr. Matthias Karmasin ist Ordinarius am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt und Gesellschafter des Medienhaus Wien.

Zum Journal:
Das Journalistik Journal wird vom Institut für Journalistik der Weiterlesen

Konferenz: Medien – Ethik – Gewalt, Wien, 17.-19.05.2010

Vom 17.-19.05.2010 findet die Konferenz “Medien – Ethik – Gewalt” an der TU Wien statt. Die Konferenz wird veranstaltet von der Hochschule der Medien Stuttgart, der Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (Krems/Donau), der Technische Universität Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Wien). Als Referenten konnten u. a. gewonnen werden: Michael Kunczik, Rainer Leschke, Peter Imbusch, Jörg Buttgereit, Kurt Röttgers und Rainer Winter. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

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Commons, Users, Service Providers – Internet (Self-)Regulation and Copyright

Vom 17.-18. März 2010 befassen sich Wissenschaftler und Wissenschaflterinnen aus dem In- und Ausland mit dem Thema Selbstregulierung im Internet. Der Kongress findet im Leibnizhaus an der  Leibniz Universität Hannover statt und wird vom dortigen  Institut für Rechtsinformatik in Kooperation mit der  Universität Göttingen und dem Karlsruher Institut für Technologie ausgerichtet.

Die Konferenz beleuchtet drei unterschiedliche Regulierungsansätze im Bereich des Urheberrechts: Die Selbstregulierung von Open-Source- und Open-Access-Gemeinschaften, die Haftungsprivilegierung von Zugangsdiensteanbietern sowie die strikte Anwendung der Schrankenregelungen im Urheberrecht.

Konferenzsprache ist Englisch. | Eine Anmeldung ist unter conference@iri.uni-hannover.de erforderlich.

Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Veranstaltungswebseite.

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INA: Neue Rangliste der vernachlässigten Themen

Die “Initiative Nachrichtenaufklärung” (INA) hat gestern in Bremen eine neue Rangliste der vernachlässigten Themen vorgestellt. Damit will das von Journalisten und Kommunikationswissenschaftlern getragene Projekt die Aufmerksamkeit auf gesellschaftlich relevante Nachrichten lenken, die — aus welchen Gründen auch immer — in der medialen Berichterstattung untergegangen sind. Im Jahr 2009 wurden der INA zufolge vor allem folgende Themen vergessen, verschwiegen oder verdrängt:

  • Notstand im Krankenhaus: Pflegebedürftige allein gelassen
  • Psychiatrie: Bundesregierung biegt UN-Konvention zurecht
  • Kriegsberichterstattung lenkt von zivilen Friedensstrategien ab
  • Rechtswidrige Anwendung von Polizeigewalt
  • Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen
  • Mangelhafte Deklarierung von Jodzusatz in Lebensmitteln
  • Patente auf menschliche Gene und Gensequenzen
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    Neuer Ethik-Kodex für Multimediajournalismus

    Journalismus im Internet ist mit zahlreichen berufsethischen Herausforderungen verbunden, die von den herkömmlichen Regelwerken für journalistisches Arbeiten meist nur unzureichend thematisiert werden. Dies zeigt ein vergleichender Blick in die Ethik-Kodizes journalistischer Selbstkontroll-Organe in Europa: Kaum eine Institution ist auf die Besonderheiten der Internet-Kommunikation angemessen vorbereitet.

    Dieses Problem will nun ein neuer Ethik-Kodex beheben, der speziell auf die Bedingungen des Multimediajournalismus zugeschnitten ist. Als Weiterentwicklung der geltenden Journalismus-Kodizes in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt er zentrale professionelle Regeln für den journalistischen Alltag zusammen und passt diese an den Publikationsraum Internet an. Der Kodex gliedert sich in …

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    Jahrestagung Netzwerk Medienethik 2010 zur Ethik der Kommunikationsberufe

    Programm 2010 bildswHerzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2010 zum Thema “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” von Do. 18. bis Fr. 19. Februar 2010 in München.

    Die Tagung verfolgt den Anspruch, ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik, Philosophie, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus problemorientierten Praxisberichten zu beleuchten.

    thomass3swDie zwei (halben) Konferenztage beginnen jeweils mit einem grundsätzlichen Vortrag: Am Donnerstag …

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    FPS-Newsletter Nr. 12, Oktober 2009

    fps 12 2009 Die Ausgabe 12/2009 des Newsletters des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS) behandelt unter anderem die abschließenden Rügen des PR-Rats im Fall der Deutschen Bahn. Weiter finden Sie einige Meldungen aus dem Web 2.0. So fordern die Verbraucherzentralen
    und die PR-Branche Schleichwerbung in Blogs öffentlich anzuprangern. In der Kategorie „Jugendschutz“ berichtet der Brief über das immer häufiger werdende Cybermobbing in sozialen Netzwerken.

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    Call for Papers zur Jahrestagung 2010: Ethik der Kommunikationsberufe

    Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an einer Tagung (Do 18. – Fr 19. Februar 2010 in München) zu beteiligen. Thema der Tagung: “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung”.

    Die Tagung verfolgt den Anspruch, ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik, Philosophie, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus problemorientierten Praxisberichten zu
    beleuchten. Erwünscht sind sowohl theoretische (geistes- und sozialwissenschaftliche) wie empirische und ‘praktische’ Beiträge zur:

    • Identifikation von medienethisch relevanten Problemfeldern zu den …

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    Call for Papers zur Tagung “Europäische Öffentlichkeit und journalistische Verantwortung”

    Im Februar 2009 treffen sich in Wien Experten zu einer Tagung zum Thema “Europäische Öffentlichkeit und journalistische Verantwortung”. Die Tagung wird organisiert vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien in Kooperation mit

    • Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
    • Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS)
    • Presseclub Concordia
    • Stadt Wien

    Der Call for Papers lädt ein, auch medienethisch relevante Themen einzubringen. Die Veranstalter freuen sich über Rückmeldungen. Für weitere Informationen: Call for Papers in deutscher und in englischer Sprache.

    [via Email von Christian Schwarzenegger]

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