Stellenausschreibung: Akademische/r Mitarbeiter/in für Philosophie an der PH Ludwigsburg

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg sucht ab sofort eine/n Akademische/r Mitarbeiter/in für Philosophie (75%, E 13, befristet bis 31.3.2022). Bewerbungen können bis zum 30.4. eingereicht werden.

Die Stelle ist für das Forschungsprojekt “Digitaldialog 21 – Transdisziplinäre Kartographie des digitalen Wandels zwischen partizipativer Gesellschaftsanalyse und transformativer Wissenschaft” ausgeschrieben. Ziel dieses Projekts ist es, die aktuelle und zukünftige Technologien, Praktiken und Denkweisen des digitalen Wandels umfassend zu bewerten.

Die ausgeschriebene Stelle soll sich vor allem dem ethisch-normativen Monitoring des digitalen Wandels sowie der Entwicklung medienethischer Tools widmen. Im Rahmen dieser Tätigkeit zu promovieren ist gegeben. 

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ist deshalb an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt. Innerhalb von Baden-Württemberg sind auf befristete Stellen auch beamtenrechtliche Abordnungen von Lehrkräften möglich. Die Pädagogische Hochschule ist an Bewerberinnen und Bewerbern mit internationalen Erfahrungen und Vernetzungen interessiert.

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes einschlägig wissenschaftliches Hochschulstudium (Staatsexamen, Master, Magister) in Philosophie bzw. Ethik. Interesse und Kenntnis im Bereich angewandter Ethik (v.a. Medien- oder Technikethik) sowie fachdidaktischer Fragen sind begrüßenswert.

Bewerbungen können bis zum 30.4. als PDF unter rath@ph-ludwigsburg.de eingereicht werden. Bitte fügen Sie einen ausgefüllten Bewerbungsbogen bei. Mit Fragen können Sie sich an dieselbe Emailadresse wenden oder telefonisch unter (07141) 140-450.

Call for Papers: “Brauchen Recht und Ethik einander – und wenn ja, inwiefern?” (IMEC Jahrestagung)

Für die Jahrestagung des Interdisciplinary Media Ethics Centre (IMEC) vom 6.-8. November 2019 in der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt können bis zum 30. Juli 2019 Beiträge eingereicht werden. 

Die Tagung stell sich die Frage, ob und inwiefern Recht und Moral zusammenhängen. Der Unterschied zwischen beiden kann auf das Diktum herunter gebrochen werden: Während das Recht uns sagt, was erlaubt und was strafbar ist, vermittelt uns Moral eher, was (normativ) gewollt und was nicht gewollt ist.

Das Spannungsfeld zwischen beiden lässt sich folgendermaßen skizzieren: einerseits soll nicht alles reglementiert werden, auf der andererseits braucht es dennoch soziale, gesellschaftliche und globale Verbindlichkeit. Gleichzeitig sind Recht und Ethik herausgefordert, die globalisierte, durch Medien vermittelte Kommunikation unter rechtliche Normen zu bringen und bei international agierenden (Medien-)Unternehmen durchzusetzen. Dabei müssen auch ethische Normen gemeinsam formuliert und ethische Verantwortung adressiert werden. Im Rahmen der Tagung sollen also Fragen nach der Schnittstelle zwischen Recht und Ethik herausgearbeitet und systematisiert werden. Außerdem sollen diese Schnittfelder bearbeitet und eine interdisziplinäre Perspektive auf sie entwickelt werden. Das dient dem Ziel, ethische Normen adäquat zu formulieren und verbindlich zu machen.

Dabei werden im Vorfeld drei Schnittfelder abgesteckt.

  • Schnittfeld 1: Regulative Ansätze in der Rechtswissenschaft und der Medien- und Kommunikationsethik
  • Schnittfeld 2: Geteilte Herausforderungen im Kontext von Mediatisierung, Digitalisierung und Globalisierung, die interdisziplinär zu bearbeiten wären
  • Schnittfeld 3: Fragen aneinander, Lösungsvorschläge füreinander

Eingereicht können die Beiträge bis zum 30. Juni unter IMEC2019@aau.at. Das Abstract sollte einen Umfang von nicht mehr als 8.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben. Bitte fügen Sie eine Titelseite mit folgenden Informationen an: Titel des Abstracts, Anschrift/Institution sowie Kurzbiografie der einreichenden Person(en).

Den ausführlichen Call for Papers finden Sie hier.