Workshop „Klimajournalismus nach dem Greta-Effekt“

Am 16. und 17. März 2020 findet im Schader-Forum ein zweitägiger Workshop statt, der einen Austausch hinsichtlich der Herausforderungen, die mit der Berichterstattung der jüngsten Klimaproteste einhergehen, ermöglicht.

Seit geraumer Zeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von Fridays for Future, der Erderwärmung, oder anderen Facetten des Klimawandels und seiner Folgen berichtet wird. Die gestiegene öffentliche Aufmerksamkeit führt dazu, dass Medien neu denken müssen im Hinblick auf neue Ansätze, Botschaften und Vermittlungsformen sowie werden gleichzeitig Wissenschaftler vor die Herausforderung gestellt, ihre Erkenntnisse besonders verständlich und glaubwürdig zu kommunizieren.

Im Rahmen eines zweitägigen Workshops möchte sich die Schader-Stiftung und dasumweltinsitut mit der Bedeutung dieser Entwicklungen für den Klimajournalismus beschäftigen und die Frage stellen, welche Lehren für den Klimajournalismus durch die großen Klimaproteste sowie die erhöhte mediale Aufmerksamkeit gezogen werden können.

Experten und Expertinnen aus Praxis und Wissenschaft kommen hier zusammen, um für die oft negativ geführte Klimadebatte auch konstruktive Ansätze zu entwickeln. Eine abschließende Podiumsdiskussion möchte den Austausch hinsichtlich der Berichterstattung der jüngsten Klimaproteste zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Journalisten und weiterer Expertinnen ermöglichen.

Weitere Informationen über den Workshop sowie das Anmeldeformular finden Sie hier. Der Workshop findet im Rahmen der „Darmstädter Tage der Transformation“ statt.

Call for Abstracts: Protest und Protestkommunikation

Das kommunikations- und medienwissenschaftliche Open-Access-Journal kommunikation.medien bereitet seine 12. Ausgabe zum Thema „Formen und Dynamiken der Protestkommunikation in digital-vernetzten Gesellschaften“  vor und lädt zur Einreichung von Themenvorschlägen in Form von Abstracts ein.

Das akademische Open-Access-Journal kommunikation.medien wird seit 2012 im Rahmen eines Masterprojekts vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg herausgegeben. kommunikation.medien erscheint einmal jährlich, steht als frei zugängliches Onlinejournal zur Verfügung und ist seit 2018 im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet.

Themenschwerpunkt

Digitale Kommunikation bestimmt unser alltägliches Handeln als Bürger*innen sowie die Formen und Strukturen, in denen wir uns informieren, ausdrücken und diskutieren. Daher lassen sich Protest und Protestkommunikation heute nur mehr im Kontext einer digitalisierten und vernetzten Gesellschaft und der damit verbundenen Opportunitäten, Prozesse und Dynamiken denken.

Die Redaktion sucht Beiträge, die medien- und kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen im Kontext von Protestkommunikation bearbeiten und dabei insbesondere die aktuellen technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozesse in den Blick nehmen.

Mögliche Themen und Fragestellungen:

  • Kommunikation und Organisation von Protestbewegungen
  • Herstellung von Öffentlichkeit
  • Bedeutung der Bildsprache
  • Methoden und Theorieentwicklung
  • Protestkommunikation im Wandel der Zeit

Neben den oben genannten Feldern sind aber auch Themenvorschläge zu weiteren Bereichen der Medien- und Kommunikationswissenschaft erwünscht.

Bis zum 15. Dezember 2019 wird die Einreichung von Extended Abstracts im Umfang von 4000 bis max. 6000 Zeichen an kommunikation.medien@sbg.ac.at erbeten. Full Papers sind bis zum 1. März 2020 einzureichen. Hier finden Sie den vollständigen Call for Papers. Die Veröffentlichung der 12. Ausgabe von kommunikation.medien erfolgt im Juni 2020.