Medienethische Workshops auf der DGPuK Jahrestagung

Passend zum Thema „#Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie“ der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vom 18. bis 20. März 2026 in Dortmund wird es auch dieses Jahr auf der Veranstaltung wieder einige spannende Beiträge zu relevanten medienethischen Fragen geben. Zwei Workshop-Angebote, auf die wir in diesem Kontext gesondert hingewiesen worden sind, möchten wie an dieser Stelle vorstellen:


Workshop “Third Mission/Wissenstransfer” am 18. März 2026

Erkenntnisse zu kontroversen Themen vermitteln und einordnen, heißt auch mögliche Wertekonflikte im Blick haben. Das braucht es bei vielerlei Themen: Medienqualität, Desinformation, Pandemie, gesellschaftliche Transformation, Sicherheit, Klimaschutzmaß. Deshalb laden wir zu einem Workshop ein am Vortag der DGPuK 2026-Jahrestagung in Dortmund. Wir, das sind Johanna Geppert, Dr. Annett Schulze, Paula Stehr, Marlis Prinzing, Bernadette Uth & Charmaine Voigt und damit auch die AG Third Mission und Wissenstransfer des Vorstands. Wir gehen der Frage nach, wie Wissenstransfer demokratische Diskurse auch dann stärken kann, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse auf Wertekonflikte treffen.

Auf eine Einführung in Transfer- und Werte-Themen sowie eine Auswahl möglicher Formate folgt ein interaktiver Teil. Dort entwickeln die Teilnehmenden konkrete Transferformate weiter und diskutieren deren Potenzial für eine dialogfähige, wertebewusste Wissenschaftskommunikation.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich dazu eingeladen, eigene Beispiele, Fragen oder geplante Transferaktivitäten einzubringen und gemeinsam zu reflektieren. Der Workshop versteht sich als geschützter Diskurs- und Denkraum. Er richtet sich an alle, die Wissenstransfer als gesellschaftlich relevante Praxis verstehen.

Herzliche Einladung!


Einladung Workshop „Hass im Netz“
Nina Springer und Hannah Ötting laden zu einem Workshop zum Thema „Wie können wir zukünftige Kommunikator:innen auf Hass im Netz besser vorbereiten?“ ein. Dafür haben sie zusammen mit Studierenden Open-Access-Materialien zur Vorbereitung verschiedener Berufsgruppen auf den Umgang mit Hassrede und digitaler Gewalt erarbeitet. Die Materialien werden in diesem Workshop im Rahmen der DGPuK 2026 diskutiert und weiterentwickelt. Der Workshop findet am 18.03.2026, von 14:30-16:30 Uhr statt. Eine hybride Teilnahme ist möglich.

Weitere Informationen und einen Link zur Anmeldung hier: https://terminplaner6.dfn.de/de/p/cc091f35723ec85053980ca0837e3c8b-1604892

Doktorand:innenpreis 2026 der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik

Die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) schreibt dieses Jahr zum vierten Mal einen Doktorand*innenpreis zur Förderung von jungen Wissenschaftler:innen aus. Der Preis ist für das Jahr 2026 mit 500,- Euro dotiert.

Es gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Der Artikel behandelt für die Kommunikations- und Medienethik relevante Fragestellungen.
  • Die Doktorand*innen können einschlägige Artikel einreichen, die zwischen dem 01.01.2026 und dem 31.12.2026 publiziert wurden/werden. Auch (noch nicht publizierte) Full-Paper, für die bereits eine Publikationszusage (formlos durch Herausgeber*innen bzw. den Verlag) vorliegt, werden bei der Vergabe des Preises berücksichtigt. Bei Artikeln von Autor*innenteams ist die Erstautor*innenschaft Voraussetzung für die Einreichung.
  • Die Sprache der Beiträge kann Deutsch oder Englisch sein.
  • Pro Doktorand*in kann nur ein Beitrag eingereicht werden.

Die vollständigen Originalbeiträgein pdf-Form sowie ein Lebenslauf, aus dem hervorgeht, wann das Promotionsstudium begonnen wurde und voraussichtlich abgeschlossen werden soll, sowie eine Studienbescheinigung sind bis zum 30.09.2026 an die Fachgruppensprecher*innen Prof. Dr. Susanna Endres (susanna.endres@ksh-m.de) und Prof. Dr. Janis Brinkmann (brinkma1@hs-mittweida.de) zu senden.

Die vollständige Ausschreibung finden sie hier.