Vom 17.-19.05.2010 findet die Konferenz “Medien – Ethik – Gewalt” an der TU Wien statt. Die Konferenz wird veranstaltet von der Hochschule der Medien Stuttgart, der Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (Krems/Donau), der Technische Universität Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Wien). Als Referenten konnten u. a. gewonnen werden: Michael Kunczik, Rainer Leschke, Peter Imbusch, Jörg Buttgereit, Kurt Röttgers und Rainer Winter. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
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Der neue Band der Reihe “Medienethik” im Franz Steiner-Verlag widmet sich dem Thema “Computerspiele – Neue Herausforderungen für die Ethik?” Der von Petra Grimm und Rafael Capurro herausgegebene Band enthält neben einigen Beiträgen des HdM-Medienethik-Symposiums zum gleichen Thema (2007) auch eine Reihe von neuen Aufsätzen.
Inhalt
- M. Nagenborg: Einleitung
- M. Nagenborg: Computerspiele und Ethik
- M. Consalvo: Rule Sets, Cheating, and Magic Circles
- M. Lober: MacBeth vs. Ego-Shooter
- V. Weigand: Computerspiele und Jugendschutz
- C. Pfeiffer: Führt Computerspielen zu schlechten Schulnoten?
- T. Lehning: Werbung als ethischer Kommentar: Die ‘Believe’-Kampagne für Mircosofts Halo 3
- J. Zaremba: Heldinnen in Computerspielen
- D. Allhutter: Der ‘Mainstream-Spieler’ als Kreativitätshindernis: Was Geschlechterdiskurse mit der Qualität von Computerspielen zu tun haben
- K. Pohl: Repräsentation von Moral im Computerspiel am Beispiel Fable
- C. Hoffstadt und C. Roth: DEFCON – The world’s first genocide’em up
Jetzt erschienen: Die Beiträge der gemeinsamen Jahrestagung 2009 zum Thema “Web 2.0. Neue Kommunikations- und Interaktionsformen als Herausforderung der Medienethik” sind in der “Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik” (zfkm) dokumentiert.
Die Zeitschrift, Ausgabe 2/2009, 11. Jahrgang, ISSN: 1861-2687, können Sie zum Preis von 6,50 Euro beziehen von: Prof. Dr. Christian Schicha, E-Mail: schicha@t-online.
Inhalt:
- Petra Grimm: Gewalt im Web 2.0 – ein Anknüpfungspunkt für medienethische Reflexionsprozesse bei Jugendlichen?
- Bernhard Debatin: The Routinization of Social Network Media. A Qualitative Study on Privacy Attitudes and Usage Routines among Facebook Users
- Kerstin Blumberg, Wiebke Möhring & Beate Schneider: Risiko und Nutzen der Informationspreisgabe in Sozialen Netzwerken
- Tobias Eberwein & Horst Pöttker: Journalistische Recherche im Social Web: Neue Potenziale, neue Probleme?
- Sabine Trepte & Leonard Reinecke: Sozialisation im Social Web: Eine Forschungsagenda zu den Wirkungen des Web 2.0
- Jan-Hinrik Schmidt: Braucht das Web 2.0 eine eigene Forschungsethik?
- Anke Trommershausen: Ist eine Unternehmensethik unter den Bedingungen des Netzwerks möglich? Ein Diskussionsbeitrag zur der Frage einer Re-Konzeptualisierung der Unternehmensethik in TIME-Unternehmen
- Caja Thimm: Die große Freiheit in virtuellen Welten? Ethische Fragen im Kontext von Second Life
- Thomas Zeilinger: »Social networking« als Basis der Wahrnehmung kommunikativer Kompetenz im Internet. Von einer Ethik allgemeiner Geltungsansprüche zu einer Ethik sozialer Verbundenheit
- Alexander Filipović: Identität, Beziehung und Information. Systematische Überlegungen zu einer Anthropologie des Web 2.0 in medienethischer Perspektive
- Michael Nagenborg: Keeping it real? Albert Borgmanns »Holding on to reality« (1999) und »Real American Ethics« (2007)
- Franz Tomaschowski: Das Spiel mit der Realität
- Karsten Weber: »Don’t be evil« Ein kritischer Blick auf die moralische Selbstregulierung von Suchmaschinen mithilfe von Ethikcodizes
- Matthias Künzler & Edzard Schade: Neue öffentliche Akteure braucht das Web 2.0! Zur Bedeutung spezifischer medienethischer Normen und Regulierungsformen für Kommunikationsdienste im Web 2.0
- Theresa Züger: Öffentlichkeit im Internet
- Jörg-Uwe Nieland & Mario Anastasiadis: Rechtsextremismus 2.0 Gegen- und Abwehrstrategien – Ein Vorschlag zur Systematisierung
Im aktuellen Newsletter “Medien und Gesundheitskommunikation” finden sich einige medienethisch interessante Informationen. So wird unter anderem berichtet, dass in Asien “bereits 10,8 Prozent der 13 bis 14-jährigen Kinder eine Internetabhängigkeit entwickelt” haben. Hingewiesen wird auch auf zwei Tagungen zum Thema Jugendschutz:
Die Ausgabe 12/2009 des Newsletters des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS) behandelt unter anderem die abschließenden Rügen des PR-Rats im Fall der Deutschen Bahn. Weiter finden Sie einige Meldungen aus dem Web 2.0. So fordern die Verbraucherzentralen
und die PR-Branche Schleichwerbung in Blogs öffentlich anzuprangern. In der Kategorie „Jugendschutz“ berichtet der Brief über das immer häufiger werdende Cybermobbing in sozialen Netzwerken.
Die virtuelle Fachbibliothek “medien buehne film” bietet mit drei Teilportalen (Kommunikations- und Medienwissenschaft / Publizistik, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft) einen guten Ausgangspunkt für Recherchen. Da man auch beim Suchbegriffen “Ethik” dort fündig wird, sei auf das Portal auch hier hingewiesen.
Am Donnerstag, 20. November 2008 (19.30 Uhr) findet in Bamberg eine bildungs- und medienethische Veranstaltung zum Thema “Fernsehhelden im Kinderzimmer – die unbekannten Miterzieher” statt.
Die Sozialpädagogin Angelika Sachs (Kulmbach) erläutert in Ihrem Vortrag, wieviel Einfluss die TV Helden auf die Erziehung unserer Kinder haben. Die Veranstaltungsleitung übernimmt Thomas Nagel, Seminarleiter an der Akademie der Bayerischen Presse in München und Studienleiter an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach und Forenleiter der Thomas-Dehler-Stiftung für Oberfranken und Oberpfalz.
Der Eintritt ist frei. Alle weiteren Informationen hier.
Am 16. und 17.10.2008 findet im Hotel Concorde Berlin eine europäische Fachkonferenz zum Thema “More Fun, More Risk? Video- und Computerspiele als Herausforderung für den Jugendschutz”, die vom Hans-Bredow-Institut in Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ organisiert wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hans-Bredow-Instituts.
Bereits die Einleitung zur Tagung “Jugendschutz und Fernsehen: Werte im Wettbewerb” (Berlin, 22. September 2008, Französischer Dom) klingt interessant:
Welche Werte vermittelt das Fernsehen unseren Kindern? Die medienpädagogische Forschung zeigt, dass Heranwachsende sich in ihren Werthaltungen auch an Fernsehformaten orientieren. Doch wird es immer schwerer, sich auf einheitliche Wert- und Moralvorstellungen zu verständigen.
Das Programm ist online.
[via Email von Christian Schicha]
Die Philosophy of Computer Games Conference 2008 bietet eine Sektion “Ethics / Politics”. Die Konferenz findet vom 8. bis 10. Mai 2008 in Potsdam statt. Der “Call for Papers” endet am 15.02.2008. Mehr Informationen gibt es auf www.gamephilosophy.org.
Vom 05. bis 07. März 2008 wird außerdem “Clash of Realities – 2nd International Computer Game Conference Cologne” in Köln statt finden. Weitere Informationen zu der sehr prominent besetzten Veranstaltung findet man auf www.fh-koeln.de/clash-of-realities.
Rüdiger Funiok hat ein neues Buch zur Medienethik publiziert. Es ist vornehmlich als Einführung für Studierende der Kommunikationswissenschaft und der Philosophie gedacht. Zum Inhalt:
“An normativen Erwartungen den Medien gegenüber fehlt es nicht. Doch wie lassen sie sich wissenschaftlich begründen? Als Kooperationsfeld von Medienwissenschaft und philosophischer Ethik hat Medienethik Argumentationsweisen aus beiden Wissenschaften aufzugreifen. Dabei erweist sich der Verantwortungsbegriff als besonders geeigneter Schlüssel zum Benennen von Akteuren, Normen und Umsetzungen. Was bedeutet das für Medienordnung und Medienpolitik, für das Handeln von Medienunternehmen, was für die Arbeit der Journalisten und anderer Medienschaffender? Welche Mitverantwortung tragen die Rezipienten und schließlich: Wie lässt sich Medienethik unterrichten? Im Stil eines Lehrbuchs werden alle wichtigen Autoren und Initiativen dargestellt, die die deutschsprachige Medienethik in den letzten 25 Jahren aufbauen halfen.”
Am 18.10.2007 wird das Buch in München in der Veranstaltung „Medienethik – Verantwortung in der Mediengesellschaft. Statements aus Anlass einer Neuerscheinung” vorgestellt. Dabei sprechen Prof. Dr. Horst Pöttker, Dortmund, zur Frage “Warum der Journalismus Ethik braucht” und Prof. em. Dr. Manfred Rühl, Nürnberg, “Zum Theoriestatus der Medienethik innerhalb der Kommunikationswissenschaft”.
Literaturangabe: Funiok, Rüdiger (2007): Medienethik. Verantwortung in der Mediengesellschaft. Stuttgart: Kohlhammer (KON-TEXTE, 8).
Weitere Informationen beim Verlag.
Im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 veranstaltet der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission eine Expertenkonferenz zur europäischen Medienpolitik. Thema: „Mehr Vertrauen in Inhalte – Das Potential von Ko- und Selbstregulierung in den digitalen Medien“.
Weiter Informationen auf leipzig-eu2007.de.
(via EMail von Christian Schicha)
Kinder und Jugendliche sind umkämpfte Kunden und eine entscheidende Zielgruppe der Werbetreibenden. Wie können wir rechtlich, ethisch und pädagogisch mit dem Thema Werbung sinnvoll umgehen? – Zu dieser Frage möchte die Tagung “Grenzenlos Werben? Crossmediale Markenstrategien als Herausforderung für den Jugendschutz” (25.05.2007, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr, Französischer Dom, Berlin) einen Beitrag leisten.
Veranstalter sind: Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM), Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW), Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS)
Weiter Informationen (auch zur Anmeldung) hier.
(via EMail von Christian Schicha)
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