Medien und Wahrheit – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2020 (Februar)

Die “Fake News” stehen seit längerem im Zentrum medienkritischer Debatten. Das Netzwerk Medienethik geht bei seiner Jahrestagung im Februar 2020 dem Problem der Wahrheit auf den Grund. Die Herausforderungen von “Künstliche Intelligenz”, Daten und Algorithmen stehen dabei im Zentrum. – Im Programm: Spannende und bekannte Rednerinnen und Redner sowie Paper aus aktueller Wissenschaft. Herzliche Einladung! Tagungswebsite mit Anmeldung: tagung2020.netzwerk-medienethik.de. Der Informationsaustausch ist im Netz dichter und vielfältiger geworden. Gerüchte und Stammtischparolen können je nach Plattformlogik direkt neben journalistischer Berichterstattung erscheinen. Nicht immer ist nachvollziehbar, von wem welche Inhalte im netzöffentlichen Raum stammen und welche Absichten durch das Publizieren verfolgt werden.…

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Journalismus und Ethik: Buch zur Ethik des „Livestreamings nach Gewalttaten“

Mit dem Titel „Livestreaming nach Gewalttaten. Ethische Grenzen journalistischer Berichterstattung“ von Jeanne Jacobs erscheint der dritte Band in der Publikationsreihe „zem::dg-papers“. Traditionelle Journalismusethik noch praktikabel? Jeanne Jacobs beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Frage, inwieweit bestehende journalismus-ethische Leitperspektiven für die Liveberichterstattung noch praktikabel sind. Um diese Frage zu untersuchen, hat sie sechs Journalist:innen interviewt (u.a. Richard Gutjahr und Jörg Armbruster), die mit dieser Form der Liveberichterstattung gearbeitet haben. Ihre Erfahrungen liefern neben der theoretischen Betrachtung ethischer Grundlagen journalistischer Liveberichterstattung Hinweise darauf, welche Herausforderungen Journalistinnen und Journalisten in Situationen nach Gewalttaten erwarten und wie sie diesen begegnen können. Zur Reihe…

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„Das Wahre, Gute und Schöne“ – und die Medien (CfP)

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie wird vom 6. bis 9. September 2020 einen Kongress an der Universität Erlangen Nürnberg zum Thema „Das Wahre, Gute und Schöne“ durchführen. Dabei werden auch medienphilosophische und medienethische Aspekte thematisiert (etwa in den Sektionen Angewandte Ethik, Medienphilosophie, Technikphilosophie). Einreichungen können bis zum 1. Dezember 2019 vorgenommen werden. Weitere Informationen zum Kongress finden sich unter https://dgphil2020.fau.de/.

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Call for Papers: “Medien und Wahrheit”, Jahrestagung Netzwerk Medienethik 2020

Das Netzwerk Medienethik veranstaltet im Februar 2020 seine Jahrestagung unter dem Titel „Medien und Wahrheit – Medienethische Perspektiven auf ‘Fake News’, Künstliche Intelligenz und Agenda-Setting durch Algorithmen“. Mit dem jetzt veröffentlichten Call for Papers zur Jahrestagung 2020 laden die Veranstalter Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft ebenso wie Medien- und Kommunikationsexpert:innen aus der Praxis herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. – Die Tagung wird wie immer auch das Gespräch zwischen Wissenschaft und Praxis anzielen. Die vollständige Einladung zur Einreichung finden Sie auch auf der Tagungswebsite, der Call ist offen bis 1.10.2019. Die Tagung findet statt…

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Neuerscheinung: “Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit”

Wir befinden uns mitten in einem digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit. Der jetzt vorgestellte Band widmet sich dieser These aus ethischer, theologischer, politischer und medienethischer Perspektive. Zudem haben Praktiker Texte beigesteuert. Bestellen können Sie das Buch z. B. beim Verlag. Einen Überblick über die Reihe Kommunikations- und Medienethik, in der der Band erschienen ist, erhalten Sie hier. Aktuell diskutierte Phänomene wie „Filterblasen“ und „Social Bots“ zeigen, wie die digitale Transformation auch die öffentliche Kommunikation erfasst hat. Neue Informations- und Partizipationsmöglichkeiten entstehen und Wege der Meinungsbildung verändern sich. Die Beiträge des Bandes untersuchen diesen Wandel in ethischer Perspektive. Dabei wird gezeigt, welche Funktionen von…

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Neuerscheinung – Christian Schicha: Medienethik. Grundlagen, Anwendungen, Ressourcen

Christian Schicha, Professor für Medienethik an der Universität Erlangen-Nürnberg, hat ein Lehrbuch zur Medienethik vorgelegt. Das Buch beginnt mit einer kurzen Darstellung der Moralphilosophie und normativen Kernbegriffen der Medienethik wie Verantwortung, Öffentlichkeit, Qualität und Authentizität. Im zentralen Kapitel steht die Medienethik im engen Sinne. Hier behandelt der Autor Praxisfälle, das Spannungsfeld zwischen Ideal- und Praxisnormen sowie Werte-und Normensysteme des Medienhandelns. Schicha zeigt Medienskandale aus dem Journalismus, der Politik und der Wirtschaft auf und widmet sich den Verbreitungswegen sowie der Aufdeckung und Bekämpfung von sogenannten Fake News. Danach behandelt er ausgewählte Spannungsfelder des Journalismus wie den Boulevardjournalismus und die Terrorberichterstattung. Er…

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Digitalisierung, Ethik, Politik: Stellenangebot Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Teilzeit 65 %)

Der Lehrstuhl Medienethik (Alexander Filipović) an der Hochschule für Philosophie München sucht für ein Forschungsprojekt zum Thema „Digitalisierung – Gesellschaft – Politik. Wie verändert digitalisierte Kommunikation unsere Gesellschaft?“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Teilzeit 65 %). Das Projekt ist eine Kooperation mit einem großen Münchener Medienunternehmen. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Im Falle einer Promotion besteht bei Bedarf die Möglichkeit, anschließend ein einjähriges Stipendium für deren Abschluss zu beantragen. Inhaltlich geht es um ein Forschungsprojekt zum Thema „Digitalisierung – Gesellschaft – Politik“. Im Projekt soll die Situation der Digitalität der öffentlichen Kommunikation (Daten, Algorithmen, KI, Distributionsmechanismen) aus einer integrierten Perspektive sozialphilosophisch-ethisch…

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Call for Papers: Kommunikations- und Medienethik reloaded? – Erinnerung

Erinnerung: Unter dem Titel “Kommunikations- und Medienethik reloaded? Orientierungssuche im Digitalen” findet die Jahrestagung 2019 der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK in Köln statt. Termin: 21.-22. Februar 2019, Ort: Hochschule Macromedia, Brüderstraße 17, 50667 Köln. Der Call for Papers lädt zu Beitragsvorschlägen ein. Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, ob bestehende Konzepte und Modelle der Kommunikations- und Medienethik angesichts digitalisierungsbedingter Veränderungen weiterhin tragfähig sind oder ob sie verändert oder erweitert werden müssen.  Gewünscht sind theoretische oder empirische Beiträge, die solche Phänomene aus ethischer Perspektive analysieren und reflektieren. Der Call ist offen bis 15. Oktober 2018. Den ausführlichen Call mit weiteren formalen…

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Medienethik in Salzburg im Rahmen der Tagung für Praktische Philosophie

Im Rahmen der Tagung für Praktische Philosophie an der Universität Salzburg am 27. und 28. September 2018 findet ein Panel zum Thema Medienethik statt. Die Organisatorin und die Organisatoren des Panels hatten die Beiträge in einem Call for Papers ausgeschrieben (siehe hier). Das Panel präsentiert folgende Vorträge: Andreas Beinsteiner: Zu den Medien selbst! Für eine medienphilosophisch fundierte Erweiterung medienethischer Sensitivität Kristina Steimer: Von Höhlenwänden und digitalen Pinnwänden. (Selbst)Mitteilung als Kultur des Indiskreten. Medialität aus existentialistischer Perspektive Lea Watzinger: Veröffentlichung und Transparenz – Überlegungen zu Grundlagen einer Ethik des Whistleblowings Das medienethische Panel 13 (Chair: Andrea Klonschinski) findet im Rahmen der Tagung statt am Freitag, 28. September 2018, 09.00…

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Ausschreibung: Der medienethische Preis „MedienSpiegel“ 2019

Die Selbstkontrolle der Medien stellt einen Schlüsselfaktor der Medienethik dar. Im Bereich des Journalismus und der Medien gilt es Selbstreflexion und Selbstkontrolle weiterhin zu stärken. Der Preis “MedienSpiegel” verfolgt auch 2019 das Ziel, die Aufmerksamkeit der öffentlichen Sphäre auf publizistische Selbstkontrolle zu richten. Indem ein Bewusstsein für diejenigen Einrichtungen geschaffen wird, die Selbstkontrolle bereits verwirklichen – etwa Medienhäuser oder Redaktionen – soll die Transparenz der Selbstkontrolle erhöht werden. Nominierungen gesucht Für den Preis “MedienSpiegel 2019” werden Nominierungen gesucht, über die eine unabhängige Jury von Fachleuten aus den Medien, der Wissenschaft und Medienethik sowie zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen entscheidet. Einreichungen sind bis zum 15. November 2018 möglich.  Ausgezeichnet werden Initiativen, Projekte oder konkrete…

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Ethik für Algorithmiker – Studie der Bertelsmann-Stiftung

Zur aktuellen Frage einer Professionsethik für Algorithmengestalter hat die Bertelsmann-Stiftung gestern die Studie “Ethik für Algorithmiker – Was wir von erfolgreichen Professionsethiken lernen können” veröffentlicht. Die Studie ist hier frei zugänglich. Autorin und Autoren sind Claudia Paganini (Uni Innsbruck), Christopher Koska und Alexander Filipovic (zemd::dg München/Eichstätt). Im Zuge der Bemühungen um eine Ethik der Algorithmen wird auch die Frage nach einer Berufsethik für Algorithmengestalter_innen wichtig. Es geht um die Frage, wie diese Akteure ihrer immer größeren Verantwortung gerecht werden können. Die Personen, die algorithmische Systeme beauftragen, gestalten und einsetzen – die „Algorithmiker_innen“ –, stehen in einer sehr spezifischen Verantwortung.  Eine solche…

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Call for Papers: Kommunikations- und Medienethik reloaded?

Unter dem Titel “Kommunikations- und Medienethik reloaded? Orientierungssuche im Digitalen” findet die Jahrestagung 2019 der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK in Köln statt. Termin: 21.-22. Februar 2019, Ort: Hochschule Macromedia, Brüderstraße 17, 50667 Köln. Der Call for Papers lädt zu Beitragsvorschlägen ein. Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, ob bestehende Konzepte und Modelle der Kommunikations- und Medienethik angesichts digitalisierungsbedingter Veränderungen weiterhin tragfähig sind oder ob sie verändert oder erweitert werden müssen. Es geht um die ethischen Implikationen der durch digitale Technik veränderten Rollen und Funktionen von Kommunikator und Rezipient, um ethische Anforderungen an verantwortungsgeleitete digitale Innovation, Technikfolgenabschätzung und Aufklärung, um die Reflexion…

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Ausschreibung für Promotionskolleg „Ethik, Kultur und Bildung für das 21. Jahrhundert“

Ein Promotionskolleg zum Thema „Ethik, Kultur und Bildung für das 21. Jahrhundert“ vergibt bis zu zehn Plätze zur Promotion. Die ideelle und finanzielle Förderung erfolgt durch die Hanns-Seidel-Stiftung e.V. Die zu vergebenden Stipendien werden aus Mitteln des BMBF finanziert. Mensch und digitale Gesellschaft als Thema Thematisch fokussiert das Promotionskolleg auf Fragestellungen zu Werteorientierung und Menschenbild für das 21. Jahrhundert. Skizzen für Promotionsprojekte können zu vier Themenfeldern eingereicht werden, darunter auch das Themenfeld “Mensch und digitale Gesellschaft”. Bewerbungen sind bis 15.5.2018 erbeten. Alle Informationen hier. Zu medien- und digitalisierungsethischen Bewerbungen können Sie sich auch gerne an Alexander Filipovic (Hochschule für Philosophie München)…

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Aufruf: Die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

120 Medienethikerinnen und Medienethiker erinnern an die demokratische Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Bei der Tagung des Netzwerks Medienethik 2018 (22./23. Februar 2018) haben sich die über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verständigt. Sie publizieren folgenden Aufruf: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Konzept eines Rundfunks, der allen Bürgerinnen und Bürgern gehört und von der Vielzahl der gesellschaftlich-relevanten Gruppen kontrolliert wird, ist seit beinahe siebzig Jahren Garant einer qualitativ hochinformierten Gesellschaft und Faktor eines vielstimmigen demokratischen Diskurses in Deutschland. Dass Deutschland bis heute eine stabile Demokratie geblieben ist, verdankt es auch diesem starken Rundfunksystem. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist…

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Neuerscheinung: „Die Macht der Strategischen Kommunikation“

Für viele Interessengruppen sind digitale soziale Netze äußerst hilfreich, um spezifische Interessen wirkungsvoll öffentlich bekannt zu machen. Im Extremfall stellt das Internet jedoch das ideale propagandistische Medium dar. Das ist die große Stunde der Strategischen Kommunikation. Übernehmen Werbung, PR und Lobbying als 5. Gewalt durch die Digitalisierung endgültig das Zepter? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines neuen Bandes der Reihe Kommunikations- und Medienethik, die beim Nomos-Verlag jetzt bestellt werden kann. Das Lenken von Menschen oder die Veränderung des Verhaltens von Menschen durch (öffentliche) Kommunikation ist durch Big Data und Algorithmen heute einfacher möglich denn je. Durch große Datenmengen und Computer,…

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