Publikation zur Medienethik im Web 2.0

Jetzt erschienen: Die Beiträge der gemeinsamen Jahrestagung 2009 zum Thema “Web 2.0. Neue Kommunikations- und Interaktionsformen als Herausforderung der Medienethik” sind in der “Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik” (zfkm) dokumentiert. Die Zeitschrift, Ausgabe 2/2009, 11. Jahrgang, ISSN: 1861-2687, können Sie zum Preis von 6,50 Euro beziehen von: Prof. Dr. Christian Schicha, E-Mail: schicha@t-online. Inhalt: Petra Grimm: Gewalt im Web 2.0 – ein Anknüpfungspunkt für medienethische Reflexionsprozesse bei Jugendlichen? Bernhard Debatin: The Routinization of Social Network Media. A Qualitative Study on Privacy Attitudes and Usage Routines among Facebook Users Kerstin Blumberg, Wiebke Möhring & Beate Schneider: Risiko und Nutzen der Informationspreisgabe…

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Menschenrechte und digitaler Alltag, 7. Internationales Forum Menschenrechte

Schränken  die modernen Informationstechnologien der Alltagswelt unsere Privatsphäre ein? Garantieren sie mehr Sicherheit für alle durch Einschränkung der Freiheit von Einzelnen? Fördern sie Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung? Wie kann ein gleicher Zugang zu ihnen gewährleistet werden? Diesen und ähnlichen aktuellen Fragen will das 7. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) nachgehen. Prominente Akteure und renommierte Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden sich am Forum der öffentlichen Diskussion stellen. Das 7. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) zum Thema „Menschenrechte und Digitalisierung des Alltags“ findet am 18. und 19. Mai 2010 im Verkehrshaus der Schweiz, Luzern statt. Weiter Information hier. [Quelle: Internationales Menschenrechtsforum…

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Steinbrück über die Medien in der Krise (4. Berliner Medienrede)

Nach Auffassung des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) haben die Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt verantwortungsvoll gehandelt. Zu diesem Schluss kam der SPD-Politiker am 23. November 2009 in der 4. Berliner Medienrede zum Thema «Die Verantwortung der Medien in der Krise». Der Trend zur Banalisierung, Skandalisierung und Personalisierung sei moderat ausgefallen. Kritik übte Steinbrück an der Sachkompetenz vieler Journalisten. Zudem bemängelte der die macht- und parteipolitische Fokussierung in den Berichten über die Krise. Er kritisierte besonders die Online-Medien: Onlinedienste bestimmter Magazine brächten “etwas auf den Markt […], was definitiv falsch ist, aber nie korrigiert wird. Die Meldung wird…

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Medienethische Aspekte der Gesundheitskommunikation

Im aktuellen Newsletter “Medien und Gesundheitskommunikation” finden sich einige medienethisch interessante Informationen. So wird unter anderem berichtet, dass in Asien “bereits 10,8 Prozent der 13 bis 14-jährigen Kinder eine Internetabhängigkeit entwickelt” haben. Hingewiesen wird auch auf zwei Tagungen zum Thema Jugendschutz: 01.12.09 – Cybermobbing. Jahrestagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), HCC Hannover, nähere Infos hier. 20.01.10 – "Du bist sooo sexy…" Castingshows und Rollenbilder. Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), Hanns-Lilje-Haus Hannover, nähere Infos hier.

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FPS-Newsletter Nr. 12, Oktober 2009

Die Ausgabe 12/2009 des Newsletters des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS) behandelt unter anderem die abschließenden Rügen des PR-Rats im Fall der Deutschen Bahn. Weiter finden Sie einige Meldungen aus dem Web 2.0. So fordern die Verbraucherzentralen und die PR-Branche Schleichwerbung in Blogs öffentlich anzuprangern. In der Kategorie „Jugendschutz“ berichtet der Brief über das immer häufiger werdende Cybermobbing in sozialen Netzwerken.

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Wie Mobilität unser Leben prägt…

Es lohnt sich ein Blick auf ein Internet-Spezial, das die JONA (Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) der Konrad Adenauer Stiftung) in Berlin produziert. Es heißt "Unaufhaltsam – Wie Mobilität uns verändert" und ist das Ergebnis eines Praxiskurses Multimedia zum Thema Mobilität. Sie finden es unter der Adresse: www.mobilitaet.journalisten-akademie.com. Wie mobil, wie flexibel, wie erreichbar müssen wir inzwischen immer und überall sein, wenn wir arbeiten, kommunizieren, gestalten und leben? – Sicher eine medienethische Frage. Zugleich ist die Seite ein Beispiel für die Pflege eines journalistischen Ethos’ im digitalen Medienzeitalter.

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Call for Papers zur Jahrestagung 2010: Ethik der Kommunikationsberufe

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an einer Tagung (Do 18. – Fr 19. Februar 2010 in München) zu beteiligen. Thema der Tagung: “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung”. Die Tagung verfolgt den Anspruch, ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik, Philosophie, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus problemorientierten Praxisberichten zu beleuchten. Erwünscht sind sowohl theoretische (geistes- und sozialwissenschaftliche) wie empirische und ‚praktische‘ Beiträge zur: Identifikation von medienethisch relevanten Problemfeldern zu den Kommunikationsberufen, sei es in…

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Internationale Tagung zur Journalismusethik in Eichstätt

Eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zur Journalismus- und Medienethik findet im September 2009 (18.-20.) in Eichstätt statt. Die Tagung, organisiert von Klaus-Dieter Altmeppen (Lehrstuhl Journalistik II der Katholischen Universität Eichstätt), steht unter dem Titel „The Basics of Journalism: Concepts of Ethics, Responsibility, and Quality in Media and Journalism“. Im Programm (pdf) finden Sie weitere Informationen, hiermit (pdf) können Sie sich anmelden. Update (18.06.09): Diese und weitere Informationen jetzt auch auf der Tagungswebsite.

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Jahrestagung 2010 zur Ethik der Kommunikationsberufe

Bereits jetzt können wir Sie auf unsere nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik hinweisen. Die Tagung findet vom 18.-19. Februar 2010 an der Hochschule für Philosophie in München zum Thema „Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung“ statt. Alle weiteren Informationen, z.B. den Call for Papers (ab Herbst 2009) , finden Sie auf der Tagungs-Website.

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Studie zur Zukunft der Zeitung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (Stabsabteilung Medienpolitik) hat eine neue Studie von Stephan Weichert und Leif Kramp „Das Verschwinden der Zeitung? Internationale Trends und medienpolitische Problemfelder“ vorgelegt. Die Studie bekommens Sie hier. [via „GKP-Mailingliste für Mitglieder“]

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Privacy und Datenschutz: „Schäubles Wörterbuch“

Bei Forum Sozialethik wird auf  “Des Schäubles kleines Wörterbuch” hingewiesen. Mit diesem Angebot der Wochenzeitung DIE ZEIT soll die Debatte um die neuen Sicherheitsgesetze kritisch begleitet werden. Auch für medien- und informationsethische Problemstellungen ist die Analyse des aktuellen „Neusprech“ ganz interessant. Vorratsdatenspeicherung sollten z. B. besser „Datenhamsterung, Datenhortung oder Datenscheffelung heißen“ (Quelle). Ergänzungen aus dem Leserkreis sind übrigens möglich.

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Tagung: „Sex sells …?! – Menschenhandel und die Medien“

Das Thema „Menschenhandel und Zwangsprostitution“ ist in den Medien angekommen. Berichtet wird regelmäßiger und weniger schlagwortartig. Immer mehr Menschen wissen über diese Verbrechen Bescheid. Und zwar nicht nur bei uns in Deutschland, sondern in ganz Westeuropa und in den Herkunftsländern der gehandelten Frauen in Osteuropa. Das ist auch der Verdienst der Journalisten und Medienvertreter. Reaktionen wie vor 10 Jahren: „Ach was, Zwangsprostituierte – so ein Quatsch, das machen die doch freiwillig“, gibt es kaum noch. Welcher Art ist diese Berichterstattung? Geht die Herangehensweise der Journalisten genügend deutlich auf die Menschenrechtsverletzungen ein? Oder zählt letztlich doch nur immer wieder: „Sex sells“?…

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