Neuerscheinung: Trust and Virtual Worlds

Bei Peter Lang ist soeben ein neuer Sammelband zum Thema Trust and Virtual Worlds, der von Charles Ess und May Thorseth herausgegeben wurde. Laut Verlagsinfo geht es in dem Buch um Folgendes: The book’s early chapters establish historical, linguistic, and philosophical foundations for key concepts of trust, embodiment, virtuality, and virtual worlds. Four philosophers then analyze how trust – historically interwoven with embodied co-presence – may be enhanced through online environments. Final contributions tackle the specific challenges of virtual child pornography and democratic deliberation online. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Verlages.

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Programmtipp: WikiLeaks und Whistleblowing – Kann Verrat gerecht sein?

Barbara Bleisch fragt den Philosophen Julian Nida-Rümelin und die Whistleblowing-Expertin Anne Schwöbel, ob es eine Ethik des “Verpfeifens” gibt und wie die Gesellschaft auf Phänomene wie Whistleblowing und WikiLeaks reagiert. Whistleblower scheinen die neuen Helden zu sein: Sie decken auf Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks Missstände auf und riskieren dabei oft den eigenen Job. Dennoch haftet den Whistleblowern etwas Zweifelhaftes an… Insbesondere, wenn ihre Motive nicht uneigennützig sind, sondern auf Rachegelüsten oder Geldnot fußen. Doch spielen die Motive der Whistleblower eine Rolle, wenn es um die Bewertung des Verrats geht? Unter welchen Umständen ist Verrat gerechtfertigt – oder sogar Pflicht?…

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Erste Erkenntnisse des EU Forschungsprojektes MEDIADEM

Das EU geförderte Forschungsprojekt MEDIADEM „Europäische Medienpolitik neu betrachtet: Vom Wert freier und unabhängiger Medien in der modernen Demokratie“ veröffentlicht erste Erkenntnisse. Im Rahmen des MEDIADEM-Projekts wurde nun eine umfangreiche Berichtssammlung über 14 europäische Staaten veröffentlicht. Ferner existiert eine Zusammenfassung der Politik der EU und des Europarats mit Blick auf Medien. In den jeweiligen Berichten beschreiben wir die grundlegenden Merkmale der untersuchten Medienlandschaften, ermitteln die wichtigsten Regelungswerkzeuge, um Medien zu steuern, und wir geben eine erste Einschätzung über die Auswirkungen der medienrechtlichen Bestimmungen auf demokratische Prozesse ab. Der gesamte Bericht sowie die Ergebnisse zu einzelnen Ländern, können unter www.mediadem.eliamep.gr/findings/ herunter geladen werden.

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Erschienen: Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?

Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema “Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?“. Zum Schwerpunktthema des Heftes schreiben: Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg): “Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken” Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart): “Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung” Alexander Filipović (Universität Münster): “Netzpolitik – Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets” Andreas Büsch (Kath. Fachhochschule, Mainz): “Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen?” Die Zeitschrift “Amosinternational” hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Daher eignet sich dieses internetethische Themenheft gut für Erwachsenenbildung…

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Konferenz: Medien – Ethik – Gewalt, Wien, 17.-19.05.2010

Vom 17.-19.05.2010 findet die Konferenz “Medien – Ethik – Gewalt” an der TU Wien statt. Die Konferenz wird veranstaltet von der Hochschule der Medien Stuttgart, der Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (Krems/Donau), der Technische Universität Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Wien). Als Referenten konnten u. a. gewonnen werden: Michael Kunczik, Rainer Leschke, Peter Imbusch, Jörg Buttgereit, Kurt Röttgers und Rainer Winter. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

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Steinbrück über die Medien in der Krise (4. Berliner Medienrede)

Nach Auffassung des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) haben die Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt verantwortungsvoll gehandelt. Zu diesem Schluss kam der SPD-Politiker am 23. November 2009 in der 4. Berliner Medienrede zum Thema «Die Verantwortung der Medien in der Krise». Der Trend zur Banalisierung, Skandalisierung und Personalisierung sei moderat ausgefallen. Kritik übte Steinbrück an der Sachkompetenz vieler Journalisten. Zudem bemängelte der die macht- und parteipolitische Fokussierung in den Berichten über die Krise. Er kritisierte besonders die Online-Medien: Onlinedienste bestimmter Magazine brächten “etwas auf den Markt […], was definitiv falsch ist, aber nie korrigiert wird. Die Meldung wird…

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Studie zur Zukunft der Zeitung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (Stabsabteilung Medienpolitik) hat eine neue Studie von Stephan Weichert und Leif Kramp “Das Verschwinden der Zeitung? Internationale Trends und medienpolitische Problemfelder” vorgelegt. Die Studie bekommens Sie hier. [via “GKP-Mailingliste für Mitglieder”]

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Tagung: Zivilgesellschaftliches Engagement im Web 2.0

Am 28.03.2009 findet an der Evangelischen Akademie in Bad Boll die Tagung: “Blogger machen Politik. Zivilgesellschaftliches Engagement im Web 2.0” statt. Der Ausschreibungsstext: Blogger in den USA mischen sich ein, setzen Themen, organisieren Treffen, sammeln Spenden – machen Politik. Diese zivilgesellschaftliche Basisbewegung zeugt nicht von Politikverdrossenheit, sondern arbeitet außerhalb der politischen Parteien für die Erhaltung demokratischer Grundwerte und eröffnet somit neue politische Perspektiven – auch im deutschen Wahljahr 2009. Nähere Informationen (Anmeldung, Programm) entnehmen Sie bitte dieser Website. [via Email der Veranstalterin]

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Podiumsdiskussion: Politikverdrossenheit und Medienschelte

Das Verhältnis von Politik und Medien ist schwierig. Die journalistische Arbeit steht in der Kritik: Der Vorwurf lautet: in der Berichterstattung geht es nur um Skandale, die negative Schlagzeile wird bevorzugt und Politik ist nur noch als Boulevardthema zu verkaufen. Eine Podiumsdiskussion in Berlin möchte diese Kritik näher beleuchten und sucht dabei nicht nur die Ursachen bei den Medien. Unter dem Titel: “Politikverdrossenheit und Medienschelte – Welche Ethik braucht politische Kommunikation?” diskutieren Dr. Peter Frey, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, und Oswald Metzger, Publizist und Politikberater, am Dienstag, 26. Februar 2008, um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin. Nähere Informationen entnehmen…

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Jahrestagung Netzwerk Medienethik zur Ethik der politischen Kommunikation

Herzliche Einladung zu unserer Jahrestagung zum Thema “Ethische und normative Dimensionen der politischen Kommunikation” im Februar 2008. Die Tagung verfolgt den Anspruch, ethische und normative Dimensionen der politischen Kommunikation aus Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Philosophie, Rechtswissenschaft etc.) und ihrer jeweiligen Zugänge zu beleuchten. Die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2008 und der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik wird im Jahr 2008 zusammen veranstaltet mit der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikation und Politik“. Das Programm, das Anmeldeformular und den (abgeschlossenen) Call for Papers finden Sie hier.

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Neues Buch zur Medienethik

Rüdiger Funiok hat ein neues Buch zur Medienethik publiziert. Es ist vornehmlich als Einführung für Studierende der Kommunikationswissenschaft und der Philosophie gedacht. Zum Inhalt: “An normativen Erwartungen den Medien gegenüber fehlt es nicht. Doch wie lassen sie sich wissenschaftlich begründen? Als Kooperationsfeld von Medienwissenschaft und philosophischer Ethik hat Medienethik Argumentationsweisen aus beiden Wissenschaften aufzugreifen. Dabei erweist sich der Verantwortungsbegriff als besonders geeigneter Schlüssel zum Benennen von Akteuren, Normen und Umsetzungen. Was bedeutet das für Medienordnung und Medienpolitik, für das Handeln von Medienunternehmen, was für die Arbeit der Journalisten und anderer Medienschaffender? Welche Mitverantwortung tragen die Rezipienten und schließlich: Wie lässt…

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