Call for Papers zur Jahrestagung 2011: Medien- und Zivilgesellschaft

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an einer Tagung (Do 17. – Fr 18. Februar 2011 in München) zu beteiligen. Thema der Tagung: “Medien- und Zivilgesellschaft”. Die Tagung verfolgt den Anspruch, den Zusammenhang von Medien und Zivilgesellschaft ethisch zu beleuchten. Die Veranstalter freuen sich über Beiträge aus der Perspektive verschiedener wissen-schaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Soziologie, Journalistik, Philoso-phie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus der Perspektive verschiedener Praxisfelder (Journalismus, Programmverantwortliche, Medienaufsicht etc.). Erwünscht…

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INA: Neue Rangliste der vernachlässigten Themen

Die “Initiative Nachrichtenaufklärung” (INA) hat gestern in Bremen eine neue Rangliste der vernachlässigten Themen vorgestellt. Damit will das von Journalisten und Kommunikationswissenschaftlern getragene Projekt die Aufmerksamkeit auf gesellschaftlich relevante Nachrichten lenken, die — aus welchen Gründen auch immer — in der medialen Berichterstattung untergegangen sind. Im Jahr 2009 wurden der INA zufolge vor allem folgende Themen vergessen, verschwiegen oder verdrängt: Notstand im Krankenhaus: Pflegebedürftige allein gelassen Psychiatrie: Bundesregierung biegt UN-Konvention zurecht Kriegsberichterstattung lenkt von zivilen Friedensstrategien ab Rechtswidrige Anwendung von Polizeigewalt Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen Mangelhafte Deklarierung von Jodzusatz in Lebensmitteln Patente auf menschliche Gene und Gensequenzen Schulen für…

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