Bildethik – Neues Heft von Communicatio Socialis jetzt online

Das neue Heft der medienethischen Zeitschrift Communicatio Socialis beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt mit der Bildethik. Zu oft und zu schnell rückt im Umgang mit Bildern ethisches Handeln im Kampf um Aufmerksamkeit und Exklusivität in den Hintergrund. Doch fehlende journalistische Weitsicht und Wertorientierung kann ethische Probleme verursachen. Veröffentlichen Journalisten Bilder nicht unkenntlich gemachter Opfer von Terrorismus, lassen sie sich instrumentalisieren – spielen den Tätern in die Hände. Zunehmende Visualisierung und Emotionalisierung der Berichterstattung lassen zusätzlich notwendige Erklärungen der Themen außer Acht. Lediglich die Medienschaffenden zur Verantwortung zu ziehen, würde heute jedoch zu kurz greifen. Mehr als zuvor tragen auch die Rezipienten Verantwortung, die…

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Die Zukunft des Journalismus – Call for Papers zum Netzwerk Medienethik 2015

Die Zukunft des Journalismus steht mit dem Medienwandel zur Debatte. Das Netzwerk Medienethik, seit knapp 20 Jahren der Treffpunkt der praktischen und wissenschaftlichen Medienethik, möchte daher im Februar 2015 die Zukunft des Journalismus auf einer Tagung zum Thema machen (12.-13. Februar 2015 in München). Stärkung des Praxis/Wissenschaftsdiskurses – Zur Neukonzeption der Tagung Von Beginn an (1997) stand der Austausch zwischen Medien-Praxis und wissenschaftlicher Medienethik im Zentrum des Netzwerkes. Die Initiative vernetzt Ethikerinnen und Ethiker mit Praktikerinnen und Praktikern – mit dem Ziel, die moralischen Grundlagen von Medien und Kommunikation angemessen zu stärken und zu befördern. Um den Austausch von Wissenschaft und…

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Programmtipp: WikiLeaks und Whistleblowing – Kann Verrat gerecht sein?

Barbara Bleisch fragt den Philosophen Julian Nida-Rümelin und die Whistleblowing-Expertin Anne Schwöbel, ob es eine Ethik des „Verpfeifens“ gibt und wie die Gesellschaft auf Phänomene wie Whistleblowing und WikiLeaks reagiert. Whistleblower scheinen die neuen Helden zu sein: Sie decken auf Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks Missstände auf und riskieren dabei oft den eigenen Job. Dennoch haftet den Whistleblowern etwas Zweifelhaftes an… Insbesondere, wenn ihre Motive nicht uneigennützig sind, sondern auf Rachegelüsten oder Geldnot fußen. Doch spielen die Motive der Whistleblower eine Rolle, wenn es um die Bewertung des Verrats geht? Unter welchen Umständen ist Verrat gerechtfertigt – oder sogar Pflicht?…

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Center for International Media Ethics – CIME

Center for International Media Ethics Die internationale Non-Profit Organisation CIME (Center for International Media Ethics) mit Sitz in Chicago bietet Journalisten aus allen Weltregionen Workshops und Trainingsprogramme. „J-Ethinomics“ ist eines der Programme von CIME, das Konzepte der Ethik und Ökonomie im Journalismus verbinden will. Es werden unter anderem Strategien entwickelt, wie medienethische Praxis durch den Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit auch ökonomische Anreize für Medienorganisation setzen kann. Mehr Informationen zu CIME unter http://www.cimethics.org/

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Internationale Tagung zur Journalismusethik in Eichstätt

Eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zur Journalismus- und Medienethik findet im September 2009 (18.-20.) in Eichstätt statt. Die Tagung, organisiert von Klaus-Dieter Altmeppen (Lehrstuhl Journalistik II der Katholischen Universität Eichstätt), steht unter dem Titel „The Basics of Journalism: Concepts of Ethics, Responsibility, and Quality in Media and Journalism“. Im Programm (pdf) finden Sie weitere Informationen, hiermit (pdf) können Sie sich anmelden. Update (18.06.09): Diese und weitere Informationen jetzt auch auf der Tagungswebsite.

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