Call for Papers: (Nicht)Nachhaltigkeit in einer Kultur der Digitalität

Die Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik laden zur Einreichung von Beiträgen für ihre 26. Ausgabe ein. Im Fokus steht das Spannungsfeld zwischen digitalen Medientechnologien, Bildung und (Nicht)Nachhaltigkeit.

Thema: Digitale Technologien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – gleichzeitig werfen sie Fragen nach globaler Gerechtigkeit, ökologischen Folgen und gesellschaftlicher Verantwortung auf. Medienpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung stehen hier vor neuen Herausforderungen und Dilemmata.

Zentrale Fragestellungen:

  • Wie lassen sich nachhaltige Medienpraktiken entwickeln?
  • Welche Rolle spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung in digitalen Kontexten?
  • Wie können Machtverhältnisse und globale Ungleichheiten kritisch reflektiert werden?
  • Welche Zukunftsvorstellungen prägen medienpädagogische Diskurse?

Einreichung & Fristen:

  • Abstract (ca. 2.000 Zeichen): bis 5. Dezember 2025
  • Rückmeldung zur Annahme: bis 20. Dezember 2025
  • Vollbeitrag: bis 10. März 2026
  • Veröffentlichung: September/Oktober 2026

Formate: Erwünscht sind theoretische Texte, Diskursanalysen, empirische Studien, Praxisberichte und essayistische Beiträge.

Alle Details zum Call finden Sie .

Call for Papers zu den Themen „Armut“ und „Zukunft der Medien & Plattformen“

Beitragsideen für die Ausgaben 2/2026 und 3/2026 der Communicatio Socialis gesucht

Die medienethische Zeitschrift Communicatio Socialis lädt Forscher:innen, Praktiker:innen und Autor:innen herzlich ein, ihre medienethischen Perspektiven, empirischen Befunde und theoretischen Überlegungen für die Ausgaben 2/2026 und 3/2026 einzureichen. Gesucht werden Beiträge, die aktuelle medienethische Fragestellungen vertiefen und die gesellschaftliche Diskussion um zentrale Themen unserer Zeit bereichern.


Heft 2/2026: Armut

Einreichfrist für Themenideen: 15. November 2025

Armut ist nicht nur eine soziale Realität, sondern auch ein mediales Konstrukt. Die geplante Ausgabe widmet sich den vielfältigen Dimensionen der Darstellung, Wahrnehmung und Aushandlung von Armut in und durch Medien.

Im Fokus stehen etwa Fragen nach der Repräsentation von Armutsbetroffenen, Klassismus und sozialer Ungleichheit sowie nach Bildungsarmut und Chancengerechtigkeit. Ebenso relevant sind Beiträge zur digitalen Teilhabe, zu Kinderarmut oder zu medialen Formaten, die Armut inszenieren – etwa Scripted Reality, Boulevardjournalismus oder Reality-TV. Auch Reflexionen über die prekären Arbeitsbedingungen vieler Medienschaffender und sozialethische Überlegungen zum „Wert der Armut“ sind willkommen.


Heft 3/2026: Zukunft der Medien & Plattformen

Einreichfrist für Themenideen: 1. Dezember 2025

Digitale Medien sind Spiegel der Gegenwart – und Projektionsflächen für unsere Vorstellungen von Zukunft. Dieses Heft befasst sich mit den ethischen Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Weiterentwicklung von Medien, Plattformen und kreativen Arbeitsformen ergeben.

Erwünscht sind Beiträge zur Zukunft des Journalismus und seiner Ausbildung, zu Fragen digitaler Kompetenz und Future Literacy sowie zu Utopien und Dystopien medialer Zukünfte. Auch Themen wie Freiheit und digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz im Journalismus, die Zukunft künstlerischer Arbeit, Plattformmacht oder Regulierungsbedarfe bieten spannende Anknüpfungspunkte. Welche Berufsbilder entstehen – und welche verschwinden? Und was bedeutet das für die Kommunikation der Zukunft?


Hinweise zur Einreichung

Die Redaktion der Communicatio Socialis freut sich auf Einreichungen. Nachfolgende Fristen sind hierfür angesetzt:

  • für Heft 2/2026 „Armut“ bis zum 15. November 2025

  • für Heft 3/2026 „Zukunft der Medien & Plattformen“ bis zum 1. Dezember 2025

Die Redaktionsschlüsse sind der 21. März 2026 (Heft 2) und der 18. Juli 2026 (Heft 3).

Auf Wunsch können Beiträge ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.

Den Call for Papers, Kontaktmöglichkeiten sowie weitere Hintergründe zur Zeitschrift finden Sie auf der Internetseite der Communicatio Socialis: http://www.communicatio-socialis.de/blog/