Enquete-Kommission lädt zur Online-Diskussion zum Thema Künstliche Intelligenz ein

Ab heute eröffnet die Enquete-Kommission des Bundestags einen Online-Dialog mit dem Themenbereich Künstliche Intelligenz. Man ruft interessierte Bürger*innen auf, sich bis zum 5. April online an der Diskussion zu beteiligen. Diese wird von Expert*innen begleitet und dient der Kommission als richtungweisend für ihre Handlungsempfehlungen an den Bundestag.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit dem Einsatz von KI? Was stärkt Ihr Vertrauen in den Fortschritt mit neuen Technologien? Welche Ideen und Erwartungen haben Sie dazu? Diese Fragen stellt der Deutsche Bundestag derzeit durch seine Enquete-Kommission an die Bevölkerung. Bis Anfang April haben Bürger*innen die Möglichkeit, sich über ihren Standpunkt, ihre Hoffnungen und Ängste zur Künstlichen Intelligenz auszutauschen.

Mitmachen ist ganz einfach: Folgen Sie dem Link auf enquetebeteiligung.de. Registrieren Sie sich auf der Beteiligungsplattform. Wählen Sie ein Thema aus und diskutieren Sie mit!

Der Dialog wird von Liquid Democracy e.V. und dem nexus Institut als Expert*innen für Partizipation begleitet. Die Ergebnisse werden im Anschluss in einem öffentlichen Symposium diskutiert und zeitnah zu einem Gutachten zusammengeführt. Die Ergebnisse der Diskussion werden in den Handlungsempfehlungen im Themengebiet KI an den Deutschen Bundestag berücksichtigt.

Nachwuchswissenschaftler*innen der Medienethik fordern Entschuldigung von Big- Brother-Produktionsfirma

Mitglieder der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik veröffentlichten heute eine kritische Stellungnahme zur Marketingkampagne der aktuellen Staffel der Reality-Show “Big Brother”. Darin fordern sie unter anderem eine öffentliche Entschuldigung der Produktionsfirma sowie eine Klarstellung gegenüber der jüdischen Gemeinde.

“Wir begrüßen es, dass diese Stellungnahme von Mitgliedern unserer Gruppe veröffentlicht wurde. Wir stehen hinter den Forderungen”, sagt Katharina Dönch, Sprecherin der Nachwuchsgruppe. “Bei der Marketingkampagne wird der Wert eines Menschen in Frage gestellt, wirtschaftlichen Interessen untergeordnet und es werden scheinbar unreflektiert antisemitische Motive zum Einsatz gebracht. Diese Art der Werbung überschreitet die Grenze dessen, was moralisch vertretbar ist. Deshalb ist es gut und richtig, dass sich Mitglieder unserer Gruppe hier positionieren. Wir hoffen, so kann Raum für einen Dialog entstehen, in welchem sich die Produktionsfirma auch offen zu ihren Fehlern bekennt”, so Dönch weiter.

Vor einigen Tagen wurde die Marketingkampagne zur aktuellen Staffel der Reality-Show “Big Brother” scharf kritisiert. Die Produktionsfirma hatte bisher alle Vorwürfe von sich gewiesen.

Die kritische Stellungnahme finden Sie hier.