Symposion: Menschenbildung im Dispositiv des Digitalen

Am 24. und 25. Januar 2020 findet im Auditorium des Neubaus der Akademie der Bildenden Künste München ein zweitägiges Symposion statt zur Frage, was Menschenbildung im Dispositiv des Digitalen bedeutet und worauf es in Zukunft, angesichts der Herausforderungen des digitalen Wandels, besonders ankommen wird.

Die Digitalisierung von Welt und Wirklichkeit hat diverse Transformationen in Bildung und Erziehung zur Folge. Im öffentlichen und fachwissenschaftlichen Diskurs, was das für Mensch und Bildung in Zukunft bedeutet, wird aber meist nur der Wandel des Messbaren diskutiert. Noch kaum im Blickfeld sind dagegen Fragen, die sowohl philosophisch als auch pädagogisch von grundlegender Natur sind und deshalb im Zentrum dieses zweitägigen Symposions stehen sollen:

  • Was kann und soll Menschenbildung heute sein – im Spannungsfeld der Digitalisierung von Welt und Wirklichkeit?
  • Wie kann dieser Fokus auf Menschenbildung innerhalb der Lehrerbildung sowie bei schulischen Bildungsprozessen Eingang finden?
  • Welche Rolle kann und soll Kunst und künstlerische Bildung für diversitätssensible Persönlichkeits- und Wertebildung im Sinn einer Erziehung zur Mündigkeit und politischer Demokratiebildung in der Migrationsgesellschaft 4.0 spielen ?

Das Symposion bündelt vorangegangene Seminar- und Forschungsarbeiten im Bereich der Kunstpädagogik an der Münchner Kunstakademie und gibt Impulse für die weitere Arbeit in diesem Themenfeld.

Weiter Informationen zum Symposium finden sie hier sowie können Sie hier Informationen über die Referentinnen und Referenten erlangen. Die Anmeldung erfolgt per Mail an kunstpaedagogik@adbk.mhn.de. Das Symposion wird konzipiert von Karin Hutflötz und Johannes Kirschenmann.

Ethik der öffentlich-rechtlichen Medien – Sammelband erschienen

Der 60. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften greift die lebhaften und kontrovers geführten Auseinandersetzungen rund um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf und fragt nach einem Zusammenspiel von gelingender Demokratie und einem unabhängigen öffentlichen Rundfunk.

Durch populistische Diffamierungen, Framing-Debatten, politische Instrumentalisierungen und Zensierungen, bis hin zu Übernahmeversuchen öffentlich-rechtlicher Medienanstalten sind „die Öffentlich-Rechtlichen“ unter massiven Druck geraten. Dem gegenüber steht ein großes gesellschaftliches Bedürfnis nach „Unabhängigkeit“ und (weltanschaulicher) „Neutralität“ der medialen Vermittlung und Aufbereitung von Informationen.

Das erste Kapitel greift den vielschichtigen Bereich der öffentlich-rechtlichen Medien auf:

1. Ouvertüre

2. Forschungsbeiträge

3. Literaturüberblick

In diesem Kontext beleuchtet der aktuelle Band des JCSW unter rechtlichen/rechtsethischen, medien- und sozialethischen sowie politik- und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten grundlegende Optionen einer politischen Ethik der Mediengesellschaft und der (Medien-)Demokratie.

Hier finden sie die vollständige Inhaltsangabe des Werkes.