Call for Papers: RIPE@2026 – 20–23 October 2026!

Save the Date: The next RIPE@2026 Conference will take place 20–23 October 2026 in Taipei, Taiwan. The event will be hosted by the School of Communication at National Chengchi University and supported by the Taiwan Public Television Service Foundation (PTS).

Under the theme “Politics and Public Service Media”, RIPE@2026 invites scholars, media professionals, and policymakers to submit paper proposals addressing, but not limited to, the following areas:

  • Political dynamics, media capture, and PSM autonomy
  • Geopolitics, global power shifts, and the evolution of public service media
  • Policy-making and regulation in a changing media environment
  • PSM in the digital age: tackling disinformation and platform power
  • Trust, neutrality, and public legitimacy as political battlegrounds
  • Emerging agendas: sustainability, DEI, and the future mandate of PSM

Submissions:
Abstracts (maximum 600 words) are welcome until 28 February 2026.
The submission platform will open in January 2026 — details to be announced.

Timeline:

  • March 2026: Review process
  • 1 April 2026: Notification of acceptance
  • 1 August 2026: Deadline for full paper submission

→ Full CfP and conference info!

Ausschreibung: Hans Bausch Mediapreis für Forschungsarbeit zu digitalen Öffentlichkeiten

Der Hans Bausch Mediapreis des SWR ist wieder ausgeschrieben: Wissenschaftliche Beiträge zu medienethischen Fragen können bis 31. Dezember 2025 eingereicht werden. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis vergibt der Südwestrundfunk (SWR) gemeinsam mit der Universität Tübingen.

Thema:

Demokratische Öffentlichkeiten sind umkämpfter denn je. Im Netz grassieren Desinformationskampagnen, rechtsextremer Content und antidemokratische Influencer sind erfolgreich. Populistische und autoritäre Strömungen orientieren sich oft nicht am Wahrheitswert von Behauptungen, mit Faktenchecks ist ihnen schwer beizukommen. Künstliche Intelligenz verunsichert die Menschen in ihrem Vertrauen in mediale Angebote und erfordert viel Medienkompetenz. Zugleich ermöglichen neue Plattformen und Ausspielwege niederschwellig Austausch und Meinungsbildung. KI kann helfen, Diskurse zu koordinieren und auf supranationaler Ebene zu partizipieren.

Ausgezeichnet wird eine herausragende wissenschaftliche Arbeit, die neue Impulse zur gesellschaftlichen Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten liefert. Der Preis will besondere Forschungsergebnisse zu den Folgen der Digitalisierung, zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen und zu medienethischen Fragen besser sichtbar machen.

Besonders gefragt:

In diesem Jahr wirbt die Jury besonders um Veröffentlichungen

  • zu Fragen der Regulierung digitaler Öffentlichkeit im Dienst demokratischer Verhältnisse
  • zu (den medienökonomischen/-politischen) Bedingungen der Herstellung zivilgesellschaftlicher (Gegen-)Öffentlichkeiten
  • zu Herausforderungen, Aufgaben und Bedeutung von Journalismus im Kontext autoritärer Politiken
  • zur Bedeutung (trans-)nationaler digitaler Öffentlichkeiten für demokratische Verhältnisse
  • zu medienpädagogischen, -ethischen und -politischen Maßnahmen zur Förderung demokratischer Resilienz

Einreichung:

  • Abgabefrist: 31. Dezember 2025
  • Eingereicht werden können nur 2025 veröffentlichte Originalbeiträge

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury von Expert:innen aus Medienpraxis und Forschung. Die Preisverleihung findet am 17. Juni 2026 in Tübingen statt.

Benannt ist der Preis (und die dazugehörige gemeinnützige Stiftung) nach dem Journalisten Hans Bausch (1921-1991), der von 1958 bis 1989 Intendant des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart (heute Südwestrundfunk) war.

Alle Informationen zur Ausschreibung finden sich hier beim SWR und hier bei der Uni Tübingen.