Neuveröffentlichung zur Bildethik

„Bildethik. Grundlagen – Anwendungen – Bewertungen“ heißt die jüngste Monographie von Christian Schicha, die dieser Tage in der utb-Bibliothek erschienen ist. Der Band soll als eine Einführung in das weitläufige Forschungsfeld dienen und beschäftigt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema der Bildkommunikation. Das Buch kann im Buchhandel wie beim Verlag erworben werden und kostet 24,90€. Will man sich mit Bildethik aueinandersetzen, so sollte man zunächst deren Anspruch klären. Daher beschäftigt sich Christian Schicha in seinem aktuellen Werk mit Grundlagen, Anwendungsfeldern und normativen Bewertungsentwürfen der Bildethik und eröffnet so einen Einblick in zentrale Fragestellungen rund um das Thema des Bildes.…

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Otto Brenner Stiftung veröffentlicht journalistisches Arbeitspapier zur Form des Gastbeitrages.

Die Otto Brenner Stiftung veröffentlichte jüngst ein Arbeitspapier, das sich kritisch mit der journalistischen Form des Gastbeitrages von Politiker*innen in (Print-)Medien beschäftigt. Anlass dafür war ein umstrittener Beitrag des Ex-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg in der FAZ, in dem die problematische Nähe zur Finanzindustrie nicht angemessen gekennzeichnet worden war. Der Autor Marvin Oppong kritisiert in seiner journalistischen Studie die Form des Gastbeitrages von Politiker*innen in den Medien. Sie biete zu wenig Raum für eine angemessene Kontextualisierung, liefere ein eindimensionales Bild von weitläufigen gesellschaftlichen Debatten, tendiere daher dazu, hinter dem journalistischen Anspruch eines realitätsgetreuen Abbildes des Diskurses zurück zu fallen und laufe…

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Online-Talk by Charles Ess: “Virtues, Robots and Good Lives: Who Cares?”

On May 13th 2021, 18:00 CET Charles Ess (professor emeritus at the University of Oslo) will give an Online-Talk on “Virtues, Robots and Good Lives: Who Cares?”. Please register for the event via: https://uni-tuebingen.de/de/209917   Abstract A good deal of the ethical considerations regarding our possible lives with robots draws from various forms of virtue ethics. As a first catalyst, I briefly recall my initial discussion in these directions – namely, an evalu-ation of sex with robots via the feminist-phenomenological lens of Sara Ruddick (1975). Such an approach, however, presumes a philosophical anthropology – including some form of hu-manism. There…

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Call for Papers: „Wissen kommunizieren“ Jahrestagung DGPuK-Fachgruppe Medienethik 2022

Die DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“ führt vom 17. bis 18. Februar ihre Jahrestagung zum Thema „Wissen kommunizieren – Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“ an der Hochschule für Philosophie in München durch. Mit dem nun erschienenen Call for Papers lädt das Veranstaltungsteam Kolleg*innen aus der Wissenschaft ebenso wie Kommunikationsexpert*innen aus der Praxis herzlich ein, sich mit Beiträgen an der Tagung zu beteiligen. Wissenschaftskommunikation entfaltet sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem Partizipationswunsch der breiten Masse und dem Anliegen, eine angemessene Komplexität zu bewahren. Angesichts der Erfahrungen der vergangenen Monate stellt sich von neuem die drängende Frage, wie…

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Neuerscheinung zur Privatheit von Kindern und Jugendlichen

Die Publikation “Aufwachsen in überwachten Umgebungen – Interdisziplinäre Positionen zu Privatheit und Datenschutz in Kindheit und Jugend” ist im im Nomos Verlag erschienen und behandelt explizit das Thema der besonderen Datenschutzfragen im Jugendalter. Herausgegeben wurde der Band von Dr. Ingrid Stapf, Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Dr. Michael Friedewald, PD Dr. Jessica Heesen und Prof. Dr. Nicole Krämer und ist z.B. beim Verlag erhältlich. Digitale Technologien prägen zunehmend Kindheit und Jugend: von der Videoüberwachung im Säuglingsalter über den Lernroboter im Kindergarten bis hin zu den durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Lernassistenten für den individuellen Bildungserfolg. Worüber jedoch wenig reflektiert wird, sind…

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Stellenausschreibung der Uni Tübingen Akademische/r Rätin/Rat auf Zeit

Am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Eberhard Karls Universität Tübingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/s Akademischen Rätin/Rates auf Zeit (m/w/d; A 13). Die Stelle ist angesetzt für die Dauer von zunächst 3 Jahren, bietet jecoch die Option auf Verlängerung für weitere 3 Jahre. Die Stelle dient der akademischen Weiterqualifikation (Habilitation oder adäquate Leistungen). Nach Erreichen des Qualifizierungsziels ist eine unbefristete Anstellung in Folge möglich. Weitere Informationen finden Sie hier: Ausschreibung-A13-2-IZEW-fin.

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Die neu gegründete DGPhil-AG zur Digitalität startet erste Veranstaltungen

Neu gegründete Forschungsarbeitsgemeinschaft zur Philosophie der Digitalität der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e.V. stellt sich vor und startet mit ersten Veranstaltungen „Der digitale Wandel wird in seinem Ausmaß von einigen Philosophen mit der Bedeutung des Buchdrucks oder der Industrialisierung verglichen“, heißt es auf der Website der AG. „Doch obwohl sich im Zuge der Digitalisierung qualitativ neuartige Fragen regelrecht aufdrängen, konnte sich die Philosophie noch zu keiner exhaustiven und systematischen Bearbeitung dieser Fragen zusammenfinden.“ Durch verschiedene Formate versucht die Forschungsgemeinschaft, sich dieser Lehrstelle nun systematisch anzunähern. Die AG versteht sich dabei selbst primär als Plattform des Austausches, will aber auch als…

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Vortragsreihe zur Medienethik der VHS in München

Das Feld der Medienethik ist weit und bietet zahlreiche spannende Anschlussfragen. In einer Vortragsreihe, die die Volkshochschule München in Kooperation mit dem zem::dg entwickelt hat, werden aktuelle Fragen vorgestellt und diskutiert. Die Vortragsreihe findet – sollte die aktuelle Situation es zulassen – in hybrider Form statt: In Präsenz in München und digital per Streamübertragung. Mehr Informationen zu den drei geplanten Veranstaltungen finden Sie in nachfolgender Übersicht:

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Call for Papers: Tagung zum Thema “Eigentum, Medien und Öffentlichkeit”

Das Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft hält vom 18.-20.11.2021 eine Tagung zum Thema “Eigentum, Medien und Öffentlichkeit” in Kooperation mit dem Institut für Heterodoxe Ökonomie der WU Wien ab. Hierfür sind Interessierte aufgerufen Beiträge einzureichen. Neben klassischen Texten sind ausdrücklich auch andere Formatvorschläge (wie etwa praktische oder aktivistische Beiträge) erwünscht. Außerhalb der kritischen politischen Ökonomie werden kaum noch grundsätzliche Verteilungs- und Eigentumsdebatten geführt, so die Veranstalter. Vor dem Hintergrund der sozial-ökologischen Herausforderungen soll die Tagung dazu beitragen, unter dem Stichwort „Eigentumsvergessenheit“ derartige Diskurse auch in der medialen Debatte wieder fruchtbar zu machen. Beiträge können bis zum 15. Juli 2021 an info@krikowi.net eingereicht…

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Tagung “Medien – Demokratie – Bildung” (IMEC 2021)

Das IMEC (Interdisciplinary Media Ethics Center) veranstaltet vom 20. bis 22.01.2021 eine Onlinetagung zum Thema „Medien – Demokratie – Bildung: Normative Vermittlungsprozesse und Diversität in mediatisierten Gesellschaften“. Highlights der Veranstaltung sind Vorträge von Henry Jenkins über Anwendungsmöglichkeiten von Science-Fiction und des KI-Journalisten Thomas Ramge über Datenmonopole. Eine Anmeldung für Teilnehmer ist noch bis 18.01.2021 möglich. „Partizipation in digitalen Medien unterliegt in demokratischen Gesellschaften normativen Anforderungen, die in Bildungsprozessen vermittelt und angeeignet werden müssen“, so das IMEC. Digitales Know-how sei deshalb zum unerlässlichen Faktor für die Demokratie geworden, den nicht jeder zu genüge vermittelt bekommt. Die Tagung versucht sich diesem Problem…

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Neuerscheinung: “Werte für die Medien(ethik)”

Der Begriff der Medienethik ist breit etabliert, die Disziplin der Medienethik kann mittlerweile auf eine gewisse Tradition blicken. Die Disziplin droht aber in der Unterschiedlichkeit von Journalismusethik, Unterhaltungsethik, Werbe- und PR-Ethik zu zerfallen. Wie kann ein einheitlicher Blick auf die Werte der Medien(ethik) gelingen? Dieser Frage versucht sich Claudia Paganini in ihrem jetzt erschienenen Buch „Werte für die Medien(ethik)“ normativ zu nähern. – Das Buch kann z.B. beim Verlag bestellt werden. Einen Überblick über die Reihe “Kommunikations- und Medienethik“, in der dieser Band erscheint, finden Sie hier. Faszination und Irritation bilden nach Paganini Grundelemente eines jeden Mediums. Auf der einen…

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Whitepaper “Zertifizierung von KI-Systemen” veröffentlicht

  Künstliche Intelligenz (KI) kommt bereits in vielen Branchen zum Einsatz. Um ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Potential auszuschöpfen, ist es wesentlich, dass die Menschen KI-Systemen und den mit ihnen verbundenen Prozessen und Entscheidungen vertrauen. Eine Zertifizierung von KI-Systemen kann dazu beitragen, das Vertrauen in die Technologie zu stärken. Dabei ist es wichtig, das richtige Maß an Zertifizierung zu wählen, um die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu erhalten. In einem aktuellen Whitepaper zeigt die Plattform Lernende Systeme, wann und anhand welcher Kriterien KI-Systeme zertifiziert werden sollten und wie eine effektive Prüfinfrastruktur gestaltet werden kann. Das Whitepaper Zertifizierung von KI-Systemen. Kompass für die…

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Neuerscheinung zur rhetorischen Ethik

Wenn Rhetorik die Theorie der Wirkung einer Äußerung ist, dann ist rhetorische Ethik die Theorie des moralischen Umgangs mit dieser Wirkung. Auf diese kurze Formel lässt sich die These des vorliegenden Buches bringen. Die Legitimation dafür liegt in der Ambivalenz rhetorischer Wirkungsmacht, denn was dem Redner nützt, kann den Zuhörern schaden, wenn er sie nur überredet, ohne sie auch respektieren und überzeugen zu wollen. Zweck dieser rhetorischen Ethik – will sagen: dieser Ethik der Rhetorik – ist eine philosophische Reflexion des rednerischen Handlungsanspruchs, dessen persuasives Interesse zweifellos legitim ist, der aber gegenüber den Zuhörern auch moralisch glaubwürdig sein muss. Ansatz…

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Ausschreibung: Der medienethische Preis „Medienspiegel“ 2021

Gegenwärtiger Qualitätsjournalismus ist ohne effiziente Selbstkontrolle undenkbar. Wirksame Mechanismen zur Selbstkontrolle müssen weiter gefördert und ausgebaut werden. So ist es erfreulich, dass der “Medien Spiegel – Preis für transparenten Journalismus” einen neuen Förderer gefunden hat und so auch in den nächsten Jahren weiter vergeben wird. Nominierungen gesucht Für den Preis „Medienspiegel 2021“ können Nominierungen aus dem Veröffentlichungszeitraum dieses Jahrs eingereicht werden. Über die Auszeichnung entscheidet eine unabhängige Jury von Fachleuten aus den Bereichen Medien, Wissenschaft, Medienethik sowie aus zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen. „Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen, journalistische Produkte, Initiativen und Projekte, die in vorbildlicher Weise die besondere öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren,…

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Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten: Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis

Der Hans Bausch Mediapreis richtet sich neu aus, und wird erstmals zum Thema „gesellschaftliche Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten“ verliehen. „Der Preis soll exzellenter Forschung, die die aktuelle Medienentwicklung einordnet und bewertet, zu mehr Sichtbarkeit verhelfen“ so der SWR in der Ausschreibung. Der Preis wird verliehen für wissenschaftliche Arbeiten im deutschsprachigen Raum und ist mit 5.000 Euro dotiert. Arbeiten können bis zum 15.01.2021 eingereicht werden. Das SWR arbeitet für die Preisverleihung künftig mit dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen zusammen. Die erste Verleihung des Preises wird im Mai 2021 stattfinden. Ausgezeichnet werden wissenschaftlich fundierte Publikationen oder Forschungsarbeiten, die sich mit…

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