Bilder, die Angst machen – Fachtagung der BLM (10. Mai)

Unter dem Titel "Bilder, die Angst machen – Katastrophen und Krisen in den Medien" findet am 10. Mai 2017 (München, Bayerische Landeszentrale für neue Medien) eine Fachtagung statt. Die Tagung ist die mittlerweile 3. Fachtagung Jugendschutz und Nutzerkompetenz. Der Tagungsflyer formuliert:

Die Berichterstattung über Terroranschläge, Amokläufe und andere Krisen ist eine Herausforderung für Journalisten: Einerseits besteht die Informationspflicht, andererseits besteht auch die Pflicht zur Sorgfalt, zum Opferschutz sowie zum Jugendschutz. Gerade in jüngster Zeit haben diese Herausforderungen aufgrund der Häufung von Vorfällen zugenommen. 

Die Tagung beleuchtet zum Thema psychologische, ethische, rechtliche und journalistische Aspekte. Nicht zuletzt geht es …

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Das Bild des toten Ailan – ein medienethischer Kommentar

Gestern verbreitete sich via Twitter das Bild des toten Ailan. Das Bild wird mit dem Hashtag #KiyiyaVuranInsanlik gekennzeichnet, türkisch: “Die fortgespülte Menschlichkeit”. Ob das Bild in den Medien gezeigt wird, ist Abwägungssache. Ich würde das Bild nicht publizieren, auch wenn das Foto die Flüchtlingskrise und das Versagen internationaler Politik symbolisiert wie bisher kein anderes.

[Anm.: Die verlinkten Artikel zeigen zum Teil das Bild bzw. Szenen vom Fundort.] 

Das Bild zeigt einen dreijährigen Jungen, tot am Strand liegend, angespült in der Nähe von Bodrum (Türkei). Nach Medienberichten ist der Junge ertrunken bei einem Fluchtversuch nach Kos (siehe der Bericht bei Zeit-Online und der Artikel bei sueddeutsche.de). Ich kann über das …

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Bildethik – Neues Heft von Communicatio Socialis jetzt online

ComSoc-4_2014-Umschlag_web-197x300Das neue Heft der medienethischen Zeitschrift Communicatio Socialis beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt mit der Bildethik. Zu oft und zu schnell rückt im Umgang mit Bildern ethisches Handeln im Kampf um Aufmerksamkeit und Exklusivität in den Hintergrund. Doch fehlende journalistische Weitsicht und Wertorientierung kann ethische Probleme verursachen. Veröffentlichen Journalisten Bilder nicht unkenntlich gemachter Opfer von Terrorismus, lassen sie sich instrumentalisieren – spielen den Tätern in die Hände. Zunehmende Visualisierung und Emotionalisierung der Berichterstattung lassen zusätzlich notwendige Erklärungen der Themen außer Acht. Lediglich die Medienschaffenden zur Verantwortung zu …

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Neue Ausgabe der zfkm erschienen

zfkmDie aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik, die im LIT-Verlag Berlin erschienen ist, dokumentiert die Ergebnisse des Symposiums „BILD-Kulturen? – Zwischen Rügenrekord und Leitmedium“ an der Universität Erlangen anlässlich des 60-jährigen Geburtstages der BILD-Zeitung u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Johanna Haberer, Dr. Ingrid Stapf, Prof. Dr. Matthias Rath, Prof. Dr. Gabriele Godenbauer-Marchner und Prof. Dr. Christian Schicha.

Weitere Texte beschäftigen sich mit der „Evolution der PR“ (Prof. Dr. Olaf Hoffjann), dem Thema „Mobile Marketing“ (Prof. Dr. Ralf Brüning), der „Ethisch-ökologischen …

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„Können Bilder Argumente sein?“

„Können Bilder Argumente sein?“ – die diesjährige Preisfrage des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

“zielt auf die philosophische Beurteilung des Einflusses der Bilder, bildgebender Verfahren und auch der Bildbearbeitungstechniken auf unser argumentatives Denken. Dient die Bildzentrierung in den Wissenschaften der Stärkung der Argumentation oder schwächt sie sie ab? Wie verändert die Technik die Art und Weise unseres Argumentierens?” (Quelle: Ausschreibung)

presifragefiphFür die Beantwortung dieser Preisfrage vergibt das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover einen INTERNATIONALEN
WISSENSCHAFTLICHEN PREIS IN HÖHE VON 6.000 EURO. Das …

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