Medien-Guidelines für die Berichterstattung über Opfer von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten

Opfern von sexueller Gewalt laufen Gefahr, durch die Interaktion mit Journalist:innen eine Retraumatisierung zu erfahren. Das Dart Centre Europe hat deshalb neue, umfassende Guidelines für Journalist:innen und Filmemacher:innen veröffentlicht, die über sexuelle Gewalt in Konflikt- und Krisensituationen berichten. Journalist:innen sind oft die ersten, die Überlebende von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten interviewen. Sie bekommen jedoch nur selten Training oder Unterstützung beim Umgang mit den komplexen ethischen und praktischen Herausforderungen, die diese Tätigkeit mit sich bringt. Der Ratgeber beschreibt, wie die Risiken für Überlebende vermindert werden können, was Einverständnis in diesem Zusammenhang bedeutet, welche Interviewtechniken angemessen sind und welche (emotionale) Risiken die…

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IDE stellt Märchenbuch zur Vermittlung von Medienkompetenz vor

Das Institut für Digitale Ethik präsentiert das neu erschienene Erziehungsbuch “Märchen und Erzählungen der digitalen Ethik”. In spielerischen Märchen werden Grundspannungen moderner Medialität durch Erzählungen aufgearbeitet. Das IDE lädt zu einem Infoabend rund um die Publikation ein. Dieser findet am 16. 12. um 18:30 online statt. die Teilnahme ist kostenlos. Der mediale Wandel tritt gegenwärtig als eine zweischneidige Entwicklung zutage. Auf der einen Seite werden Kommunikation und Zusammenarbeit enorm erleichtert, auf der anderen Seite wird die Digitalität auch von negativen Phänomenen begleitet, welche oftmals gerade im privaten Bereich auftreten. Die Omnipräsenz medialer Angebote in allen Formen sozialer Interaktion stellt die…

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IDE Jahrestagung zum Thema nachhaltiger Digitalität

Das Institut für Digitale Ethik der Hochschule für Medien in Stuttgart lädt am 9.12. von 10:00-15:00 Uhr zu einer Tagung mit dem Titel „Digitalisierung nachhaltig gestalten“ ein. Die Veranstaltung findet online statt und kann kostenlos besucht werden. Zusammen mit Eurac Research Bozen will die Jahrestagung des IDE ganz grundlegend der Frage nachgehen, wie digitaler Fortschritt und nachhaltige Entwicklung zusammen gedacht werden können. Angesichts der modernen Herausforderungen seien erweiterte Denkansätze nötig, die auch Verantwortung im öffentlich geteilten Raum einschließen. Im Rahmen der Jahrestagung findet die Verleihung des 18. Medienethik-Awards statt. Einen Flyer von der Veranstaltung inklusive Informationen zur Anmeldung finden Sie…

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Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis für exzellenten Forschung zur aktuellen Medienentwicklung

Auch dieses Jahr zeichnet der Hans Bausch Mediapreis wieder exzellente Forschung zu Fragen digitaler Ethik aus. Bis Ende des Jahres können noch Arbeiten eingereicht werden. Die Verleihung findet nächsten Mai statt. Wissenschaft bildet kein rein zweckgerichtetes Außerhalb zum politischen Diskurs, sondern kann diesen durch gezielte Impulse kreativ mitgestalten. Aus dieser Überzeugung heraus wird die gemeinnützige Stiftung des SWR auch dieses Jahr wieder den Hans Bausch Mediapreis verleihen, der mit 5000€ dotiert ist. Ausgezeichnet werden 2021 publizierte Arbeiten zur digitalen Ethik, Medienethik, zur Medienkompetenz als gesellschaftlicher Verantwortung und zum Thema Medien im Wandel sowie Projekte, die in herausragender Weise zur Förderung…

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Digitaler Studientag zum Thema „Digitalität als soziale Frage“

Die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle und die Katholische Hochschule Mainz veranstalten einen digital abgehaltenen, interdisziplinären Studientag zu Fragen der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit Digitalität. Ziel ist es, für die christliche Sozialethik einen handlungsleitenden Ausgangspunkt (weiter)zuentwickeln. Der Studientag findet am 9. Dezember 2021 statt. Die Omnipräsenz digitaler Medien hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass nicht mehr von einzelnen Problemfeldern, sondern von einem digital verfassten Kulturprozess als Ganzem die Rede sein muss. Die Clearingstelle Medienkompetenz und die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle sehen diese Unausweichlichkeit als einen dringlichen Anlass, sich dem Phänomen der Digitalität durch die Frage danach, wie Gerechtigkeit innerhalb dieser Strukturen…

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DGPhil Workshop zum Thema “Philosophie der Digitalität”

Die DGPhil AG veranstaltet am 26.11.2021 ihren zweiten Workshop zum Thema „Philosophie der Digitalität“ (virtuell via Zoom). Philosoph:innen, die zum Thema „Digitale Philosophie / Philosophie des Digitalen“ forschen, sind herzlich eingeladen, ihre bereits abgeschlossenen oder noch laufenden Forschungsprojekte vorzustellen. Geplant sind hierfür 20-minütige Vorträge mit anschließender 10-minütiger Diskussion. Eine einseitige Bewerbung mit Vortragstitel, einem Abstract von 250 Wörtern Umfang und einem Lebenslauf sind bis zum 15. November an joerg.noller@lrz.uni-muenchen.de einzureichen.

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Einreichschluss für Jahrestagung um eine Woche verlängert

Die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik hat beschlossen, den Call for Papers für die nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik auf kommenden Freitag, den 8.10., zu verlängern. Das Thema der Tagung lautet „Wissen kommunizieren. Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“. Sie ist als Hybridveranstaltung vom 17.-18.2.2022 geplant. Interessierte können noch bis zum 8.10 Extended Abstracts (4.000-6.000 Zeichen exklusive des Literaturverzeichnisses) einreichen. Den Call for Papers finden Sie hier. Auf der Website der Jahrestagung folgen weitere Bekanntmachungen.

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zem::dg Workshop zum Thema “Selfies”

Das Zentrum für Ethik der medialen und der digitalen Gesellschaft (zem::dg), lädt vom 7.-8.10.2021 zu einem interdisziplinären Workshop zum Thema „Selfies“ ein. Der Workshop soll die interdisziplinären Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse der Selfie-Forschung beleuchten sowie zum Austausch und zur Vernetzung beitragen. Eine Anmeldung ist bis zum 2.9.2021 an kristina.steimer@zemdg.de möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 28€. Die Bildpraktik des Selfies stellt einen allgegenwärtigen und zugleich nur unzureichend theoretisch reflektierten Teil unserer modernen Medienwelt dar. Ist diese Form des Selbstbilds eine Möglichkeit zur freiheitlichen Selbstentfaltung, oder doch Ausdruck eines problematisch-narzisstischen Verhältnisses zur eigenen Körperlichkeit? Was genau ist eigentlich ein Selfie und lässt es…

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Tagung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die praxisorientierte Tagung „Bildung 4.0: digital – nachhaltig – global“ beschäftigt sich mit akuten Herausforderungen des Klimawandels und der damit verbundenen Aufklärungspolitik. Die Tagung richtet sich an interessierte Akteure der Zivilgesellschaft und findet vom 2. – 3.9. in Münster in Präsenz statt. Das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein seit 2015 bestehendes, weltweites Kooperationsprojekt, das durch verschiedene Formen der Bildung und Aufklärung eine Veränderung der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Leben anstrebt. Seit 2020 wird hierbei die Agenda 2030 verfolgt, der sich auch diese Tagung widmet. Sie stellt somit einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation dar, indem sie sich speziell…

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Save the Date: Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2022 (17. – 18. Februar 2020)

Das Netzwerk Medienethik veranstaltet im Februar 2022 seine Jahrestagung unter dem Titel „Wissen kommunizieren. Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“. Die Frage nach gelingender Wissensvermittlung stellt sich nicht zuletzt durch die Geschehnisse des letzten Jahres auf eine neue und dringliche Weise: Die Notwendigkeit, Sachverhalte klar und einfach auszudrücken, scheint in Opposition zu den Risiken der Komplexitätsreduktion zu stehen und erfordert einen Balanceakt. Die für den 17.-18. Februar geplante, hybrid konzipierte Jahrestagung des Netzwerks Medienethik wird sich genau diesem Spannungsverhältnis widmen. Wissensvermittlung und ihre ethischen Anforderungen sollen dabei vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen und normativer Grundsätze diskutiert werden.…

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VHB zeichnet Medienethik-Kurse für herausragende Mediendidaktik aus

Die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) hat ihre ursprünglich für den Mai 2020 geplante Preisverleihung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Online-Lernplattform nun nachgeholt. Dabei wurden die beiden Kurse „Medienethik. Themen & Diskurse“ und „Ethik der digitalen Kommunikation“, die in Kooperation zwischen dem zem::dg und der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt wurden, mit dem 2. Platz für „Herausragende Mediendidaktik“ ausgezeichnet. Die VHB ist eine Verbundeinrichtung von 32 Hochschulen in Bayern und bietet fächerübergreifende, digitale Lehre an. In verschiedenen Formaten stehen hier Lehrveranstaltungen für Studierende aller Fachrichtungen oder sonstige Interessierte zur Verfügung. Den 2. Platz in der Kategorie „Herausragende Mediendidaktik“ erlangten dabei Prof. Johanna Haberer,…

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Neuerscheinung zweier komplementärer Studien zum Thema „Flucht als Krise“

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt “MeKriF – Flucht als Krise. Mediale Krisendarstellung, Medienumgang und Bewältigung durch Heranwachsende am Beispiel Flucht” untersuchen zwei komplementäre Studien der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis die mediale Präsenz von Flucht und Migration. Die Ergebnisse werden im nun neu veröffentlichten Buch „Flucht als Krise“ veröffentlicht. Das Projekt wurde durch das Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Kommunikation medienethisch begleitet. Flucht und Geflüchtete sind seit einigen Jahren zentraler Inhalt medialer Berichterstattung in Deutschland. Das Kooperationsprojekt „Flucht als Krise“ nähert sich diesem weiten…

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Neuveröffentlichung zur Bildethik

„Bildethik. Grundlagen – Anwendungen – Bewertungen“ heißt die jüngste Monographie von Christian Schicha, die dieser Tage in der utb-Bibliothek erschienen ist. Der Band soll als eine Einführung in das weitläufige Forschungsfeld dienen und beschäftigt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema der Bildkommunikation. Das Buch kann im Buchhandel wie beim Verlag erworben werden und kostet 24,90€. Will man sich mit Bildethik aueinandersetzen, so sollte man zunächst deren Anspruch klären. Daher beschäftigt sich Christian Schicha in seinem aktuellen Werk mit Grundlagen, Anwendungsfeldern und normativen Bewertungsentwürfen der Bildethik und eröffnet so einen Einblick in zentrale Fragestellungen rund um das Thema des Bildes.…

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Call for Papers: ZfPP Schwerpunkt zum Thema Redefreiheit und Toleranz

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie organisiert einen Schwerpunkt mit dem Titel „Redefreiheit und Kritik: Müssen wir alles tolerieren, was andere sagen?“. Dafür werden Beiträge aus der Kommunikationsethik, Erkenntnistheorie, Politischen Philosophie oder Rechtsphilosophie gesucht. Abstracts können bis zum 01.08.2021 mit einem Umfang von max. 170 Wörtern an christiane.turza@gmail.com eingereicht werden. Das aktuelle Stichwort der Cancel Culture hat für viel Furore gesorgt. Mehr und mehr Bürger*innen fühlen sich in ihrem Alltag durch soziale Normen in ihrer Redefreiheit beeinflusst. Doch was bedeutet das im Umkehrschluss? Müssten wir etwa auch Intoleranz tolerieren? Die ZfPP will sich diesem Konfliktfeld mit ihrem geplanten Schwerpunkt annehmen und…

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Otto Brenner Stiftung veröffentlicht journalistisches Arbeitspapier zur Form des Gastbeitrages.

Die Otto Brenner Stiftung veröffentlichte jüngst ein Arbeitspapier, das sich kritisch mit der journalistischen Form des Gastbeitrages von Politiker*innen in (Print-)Medien beschäftigt. Anlass dafür war ein umstrittener Beitrag des Ex-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg in der FAZ, in dem die problematische Nähe zur Finanzindustrie nicht angemessen gekennzeichnet worden war. Der Autor Marvin Oppong kritisiert in seiner journalistischen Studie die Form des Gastbeitrages von Politiker*innen in den Medien. Sie biete zu wenig Raum für eine angemessene Kontextualisierung, liefere ein eindimensionales Bild von weitläufigen gesellschaftlichen Debatten, tendiere daher dazu, hinter dem journalistischen Anspruch eines realitätsgetreuen Abbildes des Diskurses zurück zu fallen und laufe…

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