Die neu gegründete DGPhil-AG zur Digitalität startet erste Veranstaltungen

Neu gegründete Forschungsarbeitsgemeinschaft zur Philosophie der Digitalität der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e.V. stellt sich vor und startet mit ersten Veranstaltungen „Der digitale Wandel wird in seinem Ausmaß von einigen Philosophen mit der Bedeutung des Buchdrucks oder der Industrialisierung verglichen“, heißt es auf der Website der AG. „Doch obwohl sich im Zuge der Digitalisierung qualitativ neuartige Fragen regelrecht aufdrängen, konnte sich die Philosophie noch zu keiner exhaustiven und systematischen Bearbeitung dieser Fragen zusammenfinden.“ Durch verschiedene Formate versucht die Forschungsgemeinschaft, sich dieser Lehrstelle nun systematisch anzunähern. Die AG versteht sich dabei selbst primär als Plattform des Austausches, will aber auch als…

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Vortragsreihe zur Medienethik der VHS in München

Das Feld der Medienethik ist weit und bietet zahlreiche spannende Anschlussfragen. In einer Vortragsreihe, die die Volkshochschule München in Kooperation mit dem zem::dg entwickelt hat, werden aktuelle Fragen vorgestellt und diskutiert. Die Vortragsreihe findet – sollte die aktuelle Situation es zulassen – in hybrider Form statt: In Präsenz in München und digital per Streamübertragung. Mehr Informationen zu den drei geplanten Veranstaltungen finden Sie in nachfolgender Übersicht:

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Call for Papers: 1. Workshop des Selfie-Forschungsnetzwerks (zem::dg) 2021

“I don’t like the selfie because it’s too close. There ain’t no people with arms long enough to do a selfie of me.” (Cilla Black) Den Auge-Kamera-Dialog über die eigene Armlänge hinwegheben – das sind Anlass und Anliegen für das zem::dg, zum 1. Workshop des Selfie-Forschungsnetzwerks 2021 einzuladen! Unter dem Thema “Selfie-Forschung und ihre interdisziplinären Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse” kommen Wissenschaftler:innen für die Präsentation eigener Forschungsprojekte, zum Austausch und zur Vernetzung an der Hochschule für Philosophie, München, zusammen. Termin: 07.-08.10.2021 Der Call  richtet sich fächerübergreifend an alle Wissenschaftler:innen, die zum Selfie forschen, und lädt zu einem regen interdisziplinären Austausch ein zu Fragen…

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Claudia Paganini neue Medienethikerin an der HfPh München

Claudia Paganini übernimmt ab Anfang April 2021 die Vertretung des Lehrstuhls Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München. Die gebürtige Tirolerin hat Philosophie und Theologie an den Universitäten Wien und Innsbruck studiert und 2005 mit einer kulturphilosophischen Arbeit promoviert. Nach einigen Jahren der Tätigkeit im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit kehrte sie 2010 an die Universität Innsbruck zurück, um sich in ihrer 2018 mit dem Pater Johannes Schasching SJ-Preis ausgezeichneten Habilitationsschrift der Medienethik zu widmen (siehe hier). Neben diesem stärker normativ bzw. methodisch ausgerichteten Werk befasst sich Paganini besonders mit der Rezeption medialer Umbrüche, der Populärkultur, Computerspielen und den…

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Call for Papers: Tagung zum Thema “Eigentum, Medien und Öffentlichkeit”

Das Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft hält vom 18.-20.11.2021 eine Tagung zum Thema “Eigentum, Medien und Öffentlichkeit” in Kooperation mit dem Institut für Heterodoxe Ökonomie der WU Wien ab. Hierfür sind Interessierte aufgerufen Beiträge einzureichen. Neben klassischen Texten sind ausdrücklich auch andere Formatvorschläge (wie etwa praktische oder aktivistische Beiträge) erwünscht. Außerhalb der kritischen politischen Ökonomie werden kaum noch grundsätzliche Verteilungs- und Eigentumsdebatten geführt, so die Veranstalter. Vor dem Hintergrund der sozial-ökologischen Herausforderungen soll die Tagung dazu beitragen, unter dem Stichwort „Eigentumsvergessenheit“ derartige Diskurse auch in der medialen Debatte wieder fruchtbar zu machen. Beiträge können bis zum 15. Juli 2021 an info@krikowi.net eingereicht…

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Tagung “Medien – Demokratie – Bildung” (IMEC 2021)

Das IMEC (Interdisciplinary Media Ethics Center) veranstaltet vom 20. bis 22.01.2021 eine Onlinetagung zum Thema „Medien – Demokratie – Bildung: Normative Vermittlungsprozesse und Diversität in mediatisierten Gesellschaften“. Highlights der Veranstaltung sind Vorträge von Henry Jenkins über Anwendungsmöglichkeiten von Science-Fiction und des KI-Journalisten Thomas Ramge über Datenmonopole. Eine Anmeldung für Teilnehmer ist noch bis 18.01.2021 möglich. „Partizipation in digitalen Medien unterliegt in demokratischen Gesellschaften normativen Anforderungen, die in Bildungsprozessen vermittelt und angeeignet werden müssen“, so das IMEC. Digitales Know-how sei deshalb zum unerlässlichen Faktor für die Demokratie geworden, den nicht jeder zu genüge vermittelt bekommt. Die Tagung versucht sich diesem Problem…

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Neuerscheinung: “Werte für die Medien(ethik)”

Der Begriff der Medienethik ist breit etabliert, die Disziplin der Medienethik kann mittlerweile auf eine gewisse Tradition blicken. Die Disziplin droht aber in der Unterschiedlichkeit von Journalismusethik, Unterhaltungsethik, Werbe- und PR-Ethik zu zerfallen. Wie kann ein einheitlicher Blick auf die Werte der Medien(ethik) gelingen? Dieser Frage versucht sich Claudia Paganini in ihrem jetzt erschienenen Buch „Werte für die Medien(ethik)“ normativ zu nähern. – Das Buch kann z.B. beim Verlag bestellt werden. Einen Überblick über die Reihe “Kommunikations- und Medienethik“, in der dieser Band erscheint, finden Sie hier. Faszination und Irritation bilden nach Paganini Grundelemente eines jeden Mediums. Auf der einen…

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Ausschreibung: Der medienethische Preis „Medienspiegel“ 2021

Gegenwärtiger Qualitätsjournalismus ist ohne effiziente Selbstkontrolle undenkbar. Wirksame Mechanismen zur Selbstkontrolle müssen weiter gefördert und ausgebaut werden. So ist es erfreulich, dass der “Medien Spiegel – Preis für transparenten Journalismus” einen neuen Förderer gefunden hat und so auch in den nächsten Jahren weiter vergeben wird. Nominierungen gesucht Für den Preis „Medienspiegel 2021“ können Nominierungen aus dem Veröffentlichungszeitraum dieses Jahrs eingereicht werden. Über die Auszeichnung entscheidet eine unabhängige Jury von Fachleuten aus den Bereichen Medien, Wissenschaft, Medienethik sowie aus zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen. „Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen, journalistische Produkte, Initiativen und Projekte, die in vorbildlicher Weise die besondere öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren,…

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Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten: Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis

Der Hans Bausch Mediapreis richtet sich neu aus, und wird erstmals zum Thema „gesellschaftliche Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten“ verliehen. „Der Preis soll exzellenter Forschung, die die aktuelle Medienentwicklung einordnet und bewertet, zu mehr Sichtbarkeit verhelfen“ so der SWR in der Ausschreibung. Der Preis wird verliehen für wissenschaftliche Arbeiten im deutschsprachigen Raum und ist mit 5.000 Euro dotiert. Arbeiten können bis zum 15.01.2021 eingereicht werden. Das SWR arbeitet für die Preisverleihung künftig mit dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen zusammen. Die erste Verleihung des Preises wird im Mai 2021 stattfinden. Ausgezeichnet werden wissenschaftlich fundierte Publikationen oder Forschungsarbeiten, die sich mit…

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Call for Papers on the topic of media, ethics and religion

The Journal for Religion Film and Media is working on a Special Issue on the role of media, ethics and religion. Submissions should be handed in until the 31. of August 2021. What is the role of religion in the broad medial landscape? How is it seen – idealized or cynical? Which normative value assumptions are dominant in medial communication and how does it variate from one platform or reference group to another? The JRFM puts these keywords to a new spotlight with the keen title: “The Good, the Bad and the Ugly. Theoretical and Methodological Challenges in Media Ethics…

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Verbundprojekt KoFFI stellt Leitlinien für autonomes Fahren vor

Das Verbundprojekt KoFFI (Kooperative Fahrer-Fahrzeug-Interaktion) setzt sich zum Ziel, ethische Leitlinien für zentrale Fragen des autonomen Fahrens zu entwickeln. Das Projekt wird vom BMBF gefördert und wurde durch das Institut für Digitale Ethik der Hochschule der Medien Stuttgart begleitet. Autonom Fahren ist keine Fiktion mehr. Doch die neuen technischen Möglichkeiten bringen viele bislang unzureichend geklärte ethische Probleme mit sich. Die jüngst publizierten Leitlinien inklusive eines handlungsanweisenden Fragebogens für Entwickler zielen darauf ab, hier Klarheit zu schaffen. Technik sei nicht wertneutral und könne von Beginn an wertbezogen entwickelt werden. So liefert das Verbundprojekt neben Eckpunkten für ethische Leitlinien und Fragen für…

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Call for Papers: ​Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen (Workshop)

Das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg sucht fachkundige Interessierte für einen philosophischen Workshop am 4. und 5. Mai 2021 zum Begriff der Privatsphäre bei Minderjährigen. Geplant sind Kurzvorträge mit anschließender Diskussion (jeweils nicht länger als 25 min). Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Interessierte schicken bitte bis zum 30. November 2020 einen Abstract im Umfang von 500 Wörtern an: gottfried.schweiger@sbg.ac.at Die Frage nach dem moralischen Status von Kindern und Jugendlichen gewinnt im aktuellen Diskurs zunehmend an Relevanz. Wie wichtig diese normativ-implizierten Überlegungen sind, zeigt sich anhand der Diskussion über einen angemessenen Schutz der Privatsphäre. Das Kind steht…

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Online Tagung zum Thema „Berichterstattung über Flucht und Krise“

Mit der Onlinetagung “Berichterstattung über Flucht als Krise? Praktische Anregungen für Journalismus und Jugendbildung” wendet sich das Forschungsprojekt MeKriF mit medienethischer Unterstützung des zem::dg an Interessierte aus den Fachbereichen Pädagogik und Journalismus. Die Tagung findet am 16.9. von 9:30-13:00 statt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 9. September möglich. Auf der Tagung werden die im Projekt entstandenen Materialien für die pädagogische Praxis und die Ausbildung von Journalist*innen vorgestellt. Die Arbeit mit den Materialien kann in Workshop-Formaten direkt ausprobiert und kennengelernt werden. Zudem wird interdisziplinär mit Prof. Dr. Carola Richter, Dr. Nicole Rieber, Klaus Lutz und Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen diskutiert,…

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Neuerscheinung: „Menschenwürde und Reality TV“

Real Shows wie „Big Brother“, „Frauentausch“ oder „Bauer sucht Frau“ stehen in dem Verdacht, systematisch die Würde des Menschen zu missachten. In ihrem jetzt erschienenen Buch nähert sich die Journalistin und Medienphilosophin Carmen Krämer diesem drastischen Vorwurf aus medienethischer Perspektive. – Das Buch kann z.B. beim Verlag bestellt werden. Einen Überblick über die Reihe “Kommunikations- und Medienethik“, in der dieser Band erscheint, finden Sie hier. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Durch verschiedene Berichte ist bekannt, wie Produzenten von Reality TV ihre vermeintlichen Kandidaten absichtlich in unvorteilhaftem und erniedrigendem Licht darstellen, um die Zuschauerzahlen zu erhöhen. Dennoch bedarf es eines klaren…

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Framing Künstliche Intelligenz – Workshop in Heidelberg

Vom 4.-5.12 findet in Heidelberg ein interdisziplinärer Workshop zur Debatte um die Künstliche Intelligenz statt. Kaum ein Begriff dominiert die gegenwärtige Gesprächskultur derzeit so massiv aber unreflektiert wie der der künstlichen Intelligenz. Ob als Lösung für alle Probleme oder als Anfang des Untergangs, der Begriff der KI tritt selten wertfrei in Debatten auf. Dies führt nicht nur zu inhaltlich leeren Streitereien, die sich bei einer klaren Begriffsabgrenzung vermeiden ließen, es konstruiert zudem das Bild das Menschen von der neuen technologischen Landschaft besitzen. Das Institut für interdisziplinäre Forschung der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) nähert sich diesem Problem mit dem Workshop…

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