IDE stellt Märchenbuch zur Vermittlung von Medienkompetenz vor

Das Institut für Digitale Ethik präsentiert das neu erschienene Erziehungsbuch “Märchen und Erzählungen der digitalen Ethik”. In spielerischen Märchen werden Grundspannungen moderner Medialität durch Erzählungen aufgearbeitet. Das IDE lädt zu einem Infoabend rund um die Publikation ein. Dieser findet am 16. 12. um 18:30 online statt. die Teilnahme ist kostenlos. Der mediale Wandel tritt gegenwärtig als eine zweischneidige Entwicklung zutage. Auf der einen Seite werden Kommunikation und Zusammenarbeit enorm erleichtert, auf der anderen Seite wird die Digitalität auch von negativen Phänomenen begleitet, welche oftmals gerade im privaten Bereich auftreten. Die Omnipräsenz medialer Angebote in allen Formen sozialer Interaktion stellt die…

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Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis für exzellenten Forschung zur aktuellen Medienentwicklung

Auch dieses Jahr zeichnet der Hans Bausch Mediapreis wieder exzellente Forschung zu Fragen digitaler Ethik aus. Bis Ende des Jahres können noch Arbeiten eingereicht werden. Die Verleihung findet nächsten Mai statt. Wissenschaft bildet kein rein zweckgerichtetes Außerhalb zum politischen Diskurs, sondern kann diesen durch gezielte Impulse kreativ mitgestalten. Aus dieser Überzeugung heraus wird die gemeinnützige Stiftung des SWR auch dieses Jahr wieder den Hans Bausch Mediapreis verleihen, der mit 5000€ dotiert ist. Ausgezeichnet werden 2021 publizierte Arbeiten zur digitalen Ethik, Medienethik, zur Medienkompetenz als gesellschaftlicher Verantwortung und zum Thema Medien im Wandel sowie Projekte, die in herausragender Weise zur Förderung…

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Digitaler Studientag zum Thema „Digitalität als soziale Frage“

Die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle und die Katholische Hochschule Mainz veranstalten einen digital abgehaltenen, interdisziplinären Studientag zu Fragen der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit Digitalität. Ziel ist es, für die christliche Sozialethik einen handlungsleitenden Ausgangspunkt (weiter)zuentwickeln. Der Studientag findet am 9. Dezember 2021 statt. Die Omnipräsenz digitaler Medien hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass nicht mehr von einzelnen Problemfeldern, sondern von einem digital verfassten Kulturprozess als Ganzem die Rede sein muss. Die Clearingstelle Medienkompetenz und die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle sehen diese Unausweichlichkeit als einen dringlichen Anlass, sich dem Phänomen der Digitalität durch die Frage danach, wie Gerechtigkeit innerhalb dieser Strukturen…

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DGPhil Workshop zum Thema “Philosophie der Digitalität”

Die DGPhil AG veranstaltet am 26.11.2021 ihren zweiten Workshop zum Thema „Philosophie der Digitalität“ (virtuell via Zoom). Philosoph:innen, die zum Thema „Digitale Philosophie / Philosophie des Digitalen“ forschen, sind herzlich eingeladen, ihre bereits abgeschlossenen oder noch laufenden Forschungsprojekte vorzustellen. Geplant sind hierfür 20-minütige Vorträge mit anschließender 10-minütiger Diskussion. Eine einseitige Bewerbung mit Vortragstitel, einem Abstract von 250 Wörtern Umfang und einem Lebenslauf sind bis zum 15. November an joerg.noller@lrz.uni-muenchen.de einzureichen.

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Tagung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die praxisorientierte Tagung „Bildung 4.0: digital – nachhaltig – global“ beschäftigt sich mit akuten Herausforderungen des Klimawandels und der damit verbundenen Aufklärungspolitik. Die Tagung richtet sich an interessierte Akteure der Zivilgesellschaft und findet vom 2. – 3.9. in Münster in Präsenz statt. Das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein seit 2015 bestehendes, weltweites Kooperationsprojekt, das durch verschiedene Formen der Bildung und Aufklärung eine Veränderung der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Leben anstrebt. Seit 2020 wird hierbei die Agenda 2030 verfolgt, der sich auch diese Tagung widmet. Sie stellt somit einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation dar, indem sie sich speziell…

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Die neu gegründete DGPhil-AG zur Digitalität startet erste Veranstaltungen

Neu gegründete Forschungsarbeitsgemeinschaft zur Philosophie der Digitalität der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e.V. stellt sich vor und startet mit ersten Veranstaltungen „Der digitale Wandel wird in seinem Ausmaß von einigen Philosophen mit der Bedeutung des Buchdrucks oder der Industrialisierung verglichen“, heißt es auf der Website der AG. „Doch obwohl sich im Zuge der Digitalisierung qualitativ neuartige Fragen regelrecht aufdrängen, konnte sich die Philosophie noch zu keiner exhaustiven und systematischen Bearbeitung dieser Fragen zusammenfinden.“ Durch verschiedene Formate versucht die Forschungsgemeinschaft, sich dieser Lehrstelle nun systematisch anzunähern. Die AG versteht sich dabei selbst primär als Plattform des Austausches, will aber auch als…

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Tagung “Medien – Demokratie – Bildung” (IMEC 2021)

Das IMEC (Interdisciplinary Media Ethics Center) veranstaltet vom 20. bis 22.01.2021 eine Onlinetagung zum Thema „Medien – Demokratie – Bildung: Normative Vermittlungsprozesse und Diversität in mediatisierten Gesellschaften“. Highlights der Veranstaltung sind Vorträge von Henry Jenkins über Anwendungsmöglichkeiten von Science-Fiction und des KI-Journalisten Thomas Ramge über Datenmonopole. Eine Anmeldung für Teilnehmer ist noch bis 18.01.2021 möglich. „Partizipation in digitalen Medien unterliegt in demokratischen Gesellschaften normativen Anforderungen, die in Bildungsprozessen vermittelt und angeeignet werden müssen“, so das IMEC. Digitales Know-how sei deshalb zum unerlässlichen Faktor für die Demokratie geworden, den nicht jeder zu genüge vermittelt bekommt. Die Tagung versucht sich diesem Problem…

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„Zeugenschaft in digitalen Zeiten“ – Sybille Krämer bei der Jahrestagung 2020

Am 19. Februar 2020 wird die renommierte Philosophin Sybille Krämer den Vorabend-Vortrag der Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften halten. Thema des Vortrags ist „Der Verlust des Vertrauens. Medienphilosophische Perspektiven auf Wahrheit und Zeugenschaft in digitalen Zeiten“: „Wissen zu erwerben ist ein kollaborativer Prozess: Das meiste von dem, was wir wissen – ob im Alltag oder in der Wissenschaft – beruht darauf, dass wir uns auf Worte und Schriften anderer verlassen (müssen). Die Fähigkeit zur Erkenntnis beruht auf der Anerkenntnis von Personen und Institutionen (Presse, Schule etc), denen wir in dem, was sie sagen und zeigen,…

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Jetzt erschienen: „Gesellschaft ohne Diskurs? Digitaler Wandel und Journalismus aus medienethischer Perspektive“

Gerade erschienen ist der medienethische Band „Gesellschaft ohne Diskurs? Digitaler Wandel und Journalismus aus medienethischer Perspektive.“ Der Band ist eine Dokumentation unserer Jahrestagung 2015. Bestellen können Sie das Buch z. B. beim Verlag. Einen Überblick über weitere Bücher der Reihe Kommunikations- und Medienethik erhalten Sie hier. Thema Journalismusethik Im Zuge der Digitalisierung ist oft von einer Verrohung öffentlicher Debatten die Rede. Der Journalismus steckt zudem in einer tiefen Vertrauenskrise. Durch den digitalen Wandel erhöht sich die Gefahr einer Gesellschaft ohne sachgerechten Diskurs. Inwiefern kann Journalismus unter den sich verändernden Bedingungen seiner Aufgabe der Herstellung und Begleitung der öffentlich-gesellschaftlichen Debatte gerecht…

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