Neu in unserer Bücherschau: Der neue Gott

Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht nur als Werkzeug verstanden wird, sondern Menschen ihr Sinn, Orientierung und beinahe religiöse Bedeutung zuschreiben?

Mit Der neue Gott. Künstliche Intelligenz und die menschliche Sinnsuche legt Claudia Paganini einen Essay vor, der an der Schnittstelle von Technik, Religion und Ethik eine ebenso provokante wie nachdenkliche Frage stellt: Wird KI im digitalen Zeitalter zu einer neuen Projektionsfläche für menschliche Hoffnungen, Bedürfnisse und Sinnsuche?

In unserer Bücherschau macht Paganini im Interview deutlich, dass es ihr in ihrem Essay nicht darum geht, KI tatsächlich als Gott zu behaupten oder ihre Verehrung zu empfehlen. Vielmehr beschreibt sie religiöse und spirituelle Zuschreibungsprozesse – und fragt danach, warum Menschen zu unterschiedlichen Zeiten sehr unterschiedliche Wege finden, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

Das Buch lädt damit zu einer differenzierten Auseinandersetzung ein: jenseits vorschneller Abwertung, aber auch ohne naive Technikverehrung. Oder zugespitzt: Es geht nicht darum, KI anzubeten – sondern darum besser zu verstehen, warum manche Menschen genau hier suchen.

Neugierig geworden? Dann lohnt sich ein Blick in die ausführliche Buchvorstellung.

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