Literaturhinweis: Bereichsethiken im interdisziplinären Dialog

In dem Band Bereichsethiken im interdisziplinären Dialog finden sich nicht nur zwei medienethische Beiträge von Karsten Weber sowie Matthias Karmasin und Michael Litschka. Auch die anderen Beiträge regen zum Nachdenken über die Interdisziplinarität von Bereichsethiken an. Und zudem gibt es den Band auch als kostenfreien Download. Deshalb dieser kurzer Hinweis.

Gemeinsame normative Perspektiven: Jahrestagung zu „Medien, Ethik und Geschlecht“ mit großem Zuspruch

Am 13. und 14.2.2014 fand zum 18. Mal die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in München statt. Zur gemeinsamen Tagung hatten die DGPuK-Fachgruppen Kommunikations- und Medienethik und Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht sowie das Netzwerk Medienethik eingeladen. Knapp 90 Interessierte aus Wissenschaft und Praxis, darunter viele Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, folgten der Einladung.

Das diesjährige Thema „Medien, Ethik und Geschlecht. Zur Frage nach Gerechtigkeit und Vielfalt in der Medienwelt“ lud zu Begegnungen zwischen der Medienethik einerseits und den Gender Studies andererseits ein, welche bisher noch eher selten sind.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Klaus aus Salzburg und die Philosophin Tatjana Schönwälder-Kuntze eröffneten den Austausch, um sich der Verbindung von Medien, Ethik und Geschlecht anzunähern. Elisabeth Klaus führte unter dem Titel „Moral ist grauslich – Ethik auch?“ zügig durch die Entwicklung und die Debatten feministischen Denkens, in dem das Verhältnis von und der Streit um Gleichheit und Differenz eine maßgebliche Rolle spielte und spielt. Nancy Fraser war ihre Referenzautorin, die die Verschränktheit von Gleichheit und Differenz angemessen bearbeitet, die richtigen Fragen stellt und die „List der Geschichte“ aufdeckt. Tatjana Schönwälder-Kuntze bezog sich unter dem Titel „Media matter – Anmerkungen zu ihrer ambivalenten Wirkmächtigkeit“ auf Kant und McLuhan, um die Frage nach der Relevanz der Kategorie Geschlecht zu stellen. Warum spielt sie eine derart hervorgehobene Rolle? Die Medien nehmen eine besondere Position ein, da sie soziale Kategorisierungen und Unterscheidungen weiterschreiben und festigen.

Am zweiten Tag hielt die Journalistin Susanne Gaschke den praktisch orientierten Eröffnungsvortrag „Die unkontrollierte Gewalt. Erkenntnis, Interessen und Fehlentwicklungen in der Mediendemokratie.“ Durch ihre Doppelperspektive als Journalistin und jüngst zurückgetretene Kieler Oberbürgermeisterin hat sie einen besonderen, persönlichen Einblick in das Verhältnis von Medien und Politik und formulierte ihre Kritik sehr direkt. Die Arbeitsgruppen beleuchteten im Anschluss weitere Aspekte der Medien, der Ethik und ihrem Zusammenhang mit Geschlecht: z.B. die Bilder lesbischer Frauen in den Medien, Geschlechterverteilung in der Politik und die Berichterstattung darüber.

Tagungsbeobachterin Margreth Lünenborg lobte das interdisziplinäre und reflexive Projekt der Tagung, zu der zwei explizit normative Disziplinen – Medienethik und Gender Studies – zusammengekommen waren. Der Diskurs hat sich als fruchtbar erwiesen und sollte weitergeführt werden, ist das Fazit der Abschlussrednerin, gerade weil darüber, dass die Disziplinen normativ arbeiten, Einigkeit herrscht.

Die nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik wird erneut in Zusammenarbeit mit der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik veranstaltet, und zwar am 12. und 13. Februar 2015 (Ort: Hochschule für Philosophie, München). Thema werden die aktuellen Strukturveränderungen des Journalismus sein. Angestrebt für die nächste Jahrestagung ist eine stärkere Berücksichtigung der Interessen von Medienpraktikerinnen und -praktikern im Hinblick auf Medienkritik und Medienethik. Theorie-Praxis-Diskurs und wissenschaftliche (Theorie-) Arbeit an medienethischen Problemen sollen gestärkt werden und weiterhin in einer Tagung ihren Platz finden. Informationen zur nächsten Jahrestagung finden Sie unter www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/tagung2015/.

Update 21.03.2014:

Bärbel Röben hat auf verdi.de ebenfalls einen Tagungsbericht verfasst.

Erster Studierendenkongress für Philosophie, 28.09.-02.10.2014, Münster

Parallel zum XXIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie findet der Erster Studierendenkongress für Philosophie statt. Bewerbungen von Studierenden der Philosophie in Bachelor-, Master-, Magister- und Staatsexamensstudiengängen werden bis zum 30. April 2014 eingereicht werden. Explizit werden Beiträge aus der Angewandte Ethik und den Bereichsethiken (z. B. Medienethik) gesucht. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite zum Studierendenkongress.

65% Stelle als akademische/r Mitarbeiter/in im Projekt “Ethik der Werbung in Zeiten des medialen Wandels” am IZEW ausgeschrieben

140102_Stellenanzeige IZEW

Communicatio Socialis: Neues medienethisches Heft und neues E-Journal

Die neue Ausgabe Heft 3-4/2013 von Communicatio Socialis hat den Schwerpunkt Täuschung, Inszenierung, Fälschung. Sie erscheint als Doppelnummer und ist das erste Heft der neu gestalteten und inhaltlich neu ausgerichteten Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft. Das 276-seitige Heft beschäftigt sich mit den medienethischen Herausforderungen im digitalen Zeitalter. Weitere Informationen im Weblog der Zeitschrift.

Neues E-Journal

Mit der aktuellen Ausgabe (Heft 3/4 2013) der Zeitschrift Communicatio Socialis ist auch die elektronische Version der medienethischen Zeitschrift online gegangen. Unter der Adresse http://ejournal.communicatio-socialis.de sind die jeweils aktuellen Ausgaben publiziert (zugangsbeschränkt) und es gibt einen (unbeschränkten) Zugang zum Heft-Archiv. Weitere Informationen ebenfalls im Blog von Communicatio Socialis.

Ethik online: “Das gute digitale Leben”

Ein sehenswerter kurzer Film über “Das gute digitale Leben” ist in der Reihe “Little Green Bags” (Universität Zürich) erschienen. Er weist hübsch animiert auf die wesentlichen Spannungsfelder unserer modernen Kommunikationsweisen hin und plädiert für Mitte und Maß (eine aristotelische mesotes-Lehre für das Social Web also). Recht viel Text auf einmal (und daher trotz Animation nicht ganz leicht zugänglich), aber zur Einführung in die Ethik der Online-Kommunikation für Schule und an der Uni sicher gut zu gebrauchen. Text übrigens von (der Medienethikerin!) Miriam Meckel.

Neue Ausgabe der zfkm erschienen

zfkmDie aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik, die im LIT-Verlag Berlin erschienen ist, dokumentiert die Ergebnisse des Symposiums „BILD-Kulturen? – Zwischen Rügenrekord und Leitmedium“ an der Universität Erlangen anlässlich des 60-jährigen Geburtstages der BILD-Zeitung u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Johanna Haberer, Dr. Ingrid Stapf, Prof. Dr. Matthias Rath, Prof. Dr. Gabriele Godenbauer-Marchner und Prof. Dr. Christian Schicha.

Weitere Texte beschäftigen sich mit der „Evolution der PR“ (Prof. Dr. Olaf Hoffjann), dem Thema „Mobile Marketing“ (Prof. Dr. Ralf Brüning), der „Ethisch-ökologischen Unternehmenskommunikation“ (Prof. Dr. Alexander Moutchnik) sowie „Skripted-Realty-Formaten“ (Prof. Dr. Helmar Baum).

Weitere Infos auf der Verlags-Website.

Medien, Ethik und Geschlecht – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2014

nme14Do 13.–Fr 14. Februar 2014 in München, Aula der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstr. 31, München)

Medien, Ethik und Geschlecht ist das Thema der Jahrestagung 2014 des Netzwerks Medienethik . Ziel ist es, die Geschlechterfrage mit dem medienethischen Diskurs zu verschränken. In diesem Rahmen geht es um Gerechtigkeit und Vielfalt in der Medienwelt. Der Bogen spannt sich von praktischen Fragen wie etwa der Aneignung von Castingshows durch Zuschauerinnen bis hin zu theoretischen Überlegungen zur Verbindung von feministischer Ethik und Medienethik.

Tagungseröffnung durch Kommunikationswisenschaftlerin und Philosophin

Die Tagung wird durch zwei aufeinander abgestimmte Vorträge eröffnet: Die Salzburger Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Klaus spricht über das Verhältnis von Medien, Ethik und Geschlecht als Suchbewegung zwischen Gleichheit und Differenz. Anschließend bietet die Philosophin Tatjana Schönwälder-Kuntze (Erlangen/München) Anmerkungen zur ambivalenten Wirkmächtigkeit der Medien.

Ehemalige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke über die Medien als “unkontrollierte Gewalt”

Der zweite Tag wird durch einen vor allem praktisch orientierten Beitrag eröffnet: Die Journalistin und kürzlich zurückgetretene Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke spricht über die Medien als “unkontrollierte Gewalt” und beleuchtet dabei “Erkenntnis, Interessen und Fehlentwicklungen in der Mediendemokratie”.

Einladung und Anmeldung

Die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik wird veranstaltet zusammen mit den DGPuK-Fachgruppen “Kommunikations- und Medienethik” und “Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“.

Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2014. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2014 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.

Die Veranstalter laden Sie sehr herzlich zu der Tagung ein und freuen sich, Sie im Februar in München zu sehen.

 

Täuschung, Inszenierung, Fälschung – Medienethische Tagung in Köln (Jan. 2014)

tagung jpgDen medienethischen Herausforderungen  im digitalen Zeitalter widmet sich eine Tagung am 9. und 10. Januar 2014 in Köln. Die Tagung findet aus Anlass der medienethischen Neuausrichtung der Zeitschrift Communicatio Socialis (bereits hier im Blog gepostet) statt. Expertinnen und Experten aus Kommunikations- und Medienwissenschaft, aus den Nachbarfächern (Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft…) und aus der Medienpraxis geben Impulse und diskutieren zu dem Thema “Täuschung, Inszenierung, Fälschung”.

Die Tagung bietet die Themen:

  • Medienethik im digitalen Zeitalter
  • Kampagnen in und von Politik und Journalismus
  • Ökonomie und Ethik in der digitalen Medienwelt
  • Täuschung und Fälschung
  • Inszenierung der Unterhaltung
  • Medienqualität, Medienkritik, Medienjournalismus

Informationen zur Tagung und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Tagungs-Website der Zeitschrift Communicatio Socialis.

Communicatio Socialis wird eine medienethische Zeitschrift

comsoc Die Fachzeitschrift Communicatio Socialis wird zu einer medienethischen Zeitschrift ausgebaut. Die mit bereits knapp 50 publizierten Jahrgängen fest etablierte Quartalsschrift verlegt ihren Schwerpunkt auf medienethische Fragestellungen und reagiert damit auf das wachsende Interesse an ethischer Reflexion im Bereich der Medien. Im Zuge der Neuausrichtung startet parallel zur Printausgabe auch das E-Journal der Zeitschrift.

Interessierte aus Wissenschaft und Medienpraxis sind herzlich eingeladen, die Zeitschrift als Autorinnen und Autoren, Leserinnen und Leser (Abonnement) zu begleiten.

hgheadsAls Herausgeber engagieren sich für die Zeitschrift

Die Redaktion der Zeitschrift besteht aus wissenschaftlich wie praktisch höchst erfahrenen Mitgliedern.

Franz-Josef Eilers gründete 1968 (u.a. in Verbindung mit Michael Schmolke) die Fachzeitschrift als Zeitschrift für “Kommunikation in Religion, Kirche und Gesellschaft”. Die Zeitschrift finanziert sich aus Zuschüssen der Deutschen Bischofskonferenz und den Verkaufserlösen.

Pre-Conference der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik am 13.02.2014

Im Vorfeld der Jahrestagung des Netzwerks Medienethik findet am 13.02.2014 die zweite Pre-Conference der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik statt. Die Pre-Conference soll ein Forum zum interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch schaffen, um aktuelle Projekte aus dem Bereich der Medienethik vorzustellen und im Kreis anderer, auch „etablierter“ MedienethikerInnen zu diskutieren und andere NachwuchsforscherInnen und erfahrene WissenschaftlerInnen zu treffen und (besser) kennenzulernen. Wir freuen uns auf Eure/Ihre Teilnahme und auf eine reichhaltige und vielfältige Pre-Conference!  Christina Ernst & Nina Köberer

Alle weiteren Informationen in dieser Ausschreibung.

CfP: CEPE 2014 – Well-Being, Flourishing, and ICTs (Paris, 23.-25.06.2014)

Vom 23. bis 25. Juni 2014 findet die Konferenz Computer Ethics: Philosophical Enquiry (CEPE) in Paris statt. Damit weicht die CEPE von ihrem ansonsten zweijährigen Turnus ab, um mit der ETHICOMP 2014 zu kooperieren. Die ETHICOMP tagt im Anschluss an die CEPE vom 25.-27.06.2014 statt. Weitere Informationen findet man auf der Webseite der CEPE 2014. Der “Call for Papers” endet am 30. November 2013. Am 25.06.2014, also am Tag zwischen den beiden Konferenzen, ist eine Veranstaltung zu “gender and technology” geplant.

Stellenausschreibung: Assistant Professor in Applied Ethics (tenure-track) – Twente, NL

An der Universität Twente (NL) ist folgende Stelle zu besetzen: Assistant Professor (full-time, tenure-track) in Applied Ethics or Political Philosophy with a (future) emphasis on technology. Die Bewerbungsfrist endet am 18.12.2013.

Neuerscheinung: Ethik und Authentizität der Online-Kommunikation

KME Band 2 klGerade ist unter dem Titel “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit: Authentizität in der Online-Kommunikation” ein Band zur Internet-Ethik erschienen.

Das Buch dokumentiert Beiträge der Tagung des Netzwerks Medienethik „Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit – Die ethische Frage nach ‚Authentizität‘ in der computervermittelten Kommunikation“, die vom 16. bis 17. Februar 2012 in München stattgefunden hat (Tagungswebsite). Die Tagung wie auch der Band wurden inhaltlich vorbereitet von den zwei Fachgruppen Kommunikations- und Medienethik und Computervermittelte Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaften (DGPuK).

Worum geht es?

Zwanzig Jahre nach Beginn der Verbreitung des Internets gewinnen Fragen nach der Authentizität computervermittelter Kommunikation neues Gewicht. Menschen können die Wahrheit und Echtheit persönlicher Selbstdarstellungen, der Informationen und der Kommunikation im Netz schwer beurteilen. Ist Authentizität noch eine Maßgabe? Die Texte des Bandes erklären die Bedeutung der Authentizität für die Gegenwartsgesellschaft. Zwanzig Jahre nach Beginn der gesellschaftlichen Verbreitung des Internets gewinnen Fragen nach der Authentizität der Online-Kommunikation neues Gewicht. Menschen können die Wahrheit und Echtheit persönlicher Selbstdarstellungen, der Beziehungen, der Informationen und der Kommunikation im Netz schwer beurteilen. Diese Probleme begegnen mittlerweile den meisten Menschen alltäglich. Kann Authentizität hier noch eine Maßgabe sein? Die Texte des medienethischen und kommunikationswissenschaftlichen Bandes erklären die Bedeutung der Authentizität, reflektieren philosophisch über aktuelle moralische Probleme und erforschen sozialwissenschaftlich die Empirie authentischer Kommunikation im Netz.

Angaben

Emmer, Martin; Filipović, Alexander; Schmidt, Jan-Hinrik; Stapf, Ingrid (Hg.) (2013): Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Authentizität in der Online-Kommunikation: Beltz Juventa (Kommunikations- und Medienethik, 2).

EUR 24,95; ISBN 978-3-7799-3001-3, 208 Seiten. Broschiert.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Verlags (direkt zum Buch) oder über den Flyer. Auskunft zu der Schriftenreihe Kommunikations- und Medienethik (bisher erschienene Bände, Herausgeber) können hier gefunden werden.

CfP: Anonymität und Transparenz in der Digitalen Gesellschaft

An der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) eröffnet das Institut für Digitale Ethik (IDE) mit der Tagung “Anonymität und Transparenz in der Digitalen Gesellschaft – interdisziplinäre Perspektiven der Ethik, des Rechts und der Kommunikations- und Medienwissenschaft” am 13. Januar 2014. Vorschläge für Beiträge werden bis zum 15. Oktober 2013 erbeten. Den vollständigen Call finden Sie hier (PDF).

Mehr Informationen auf den Seiten des Fachbereichs Medienethik an der HdM und des IDE.