Literaturhinweis: Medienethik und ‚die Anderen‘

Die Publikation Medienethik und ‚die Anderen‚ – Multiperspektivität als neue Schlüsselkompetenz verfasst von Dr. Bärbel Röben ist kürzlich im Springer Verlag erschienen. Der Band basiert auf ihrer Vorlesung „Medienethik – Berufsethik und Gender“ an der Hochschule Hannover.

Kurzbeschreibung/Klappentext:

Werden schwule Politiker positiver dargestellt als Arbeitslose? Warum verdienen Frauen in Journalismus und PR weniger als Männer? Fördert Ethnomarketing die Integration von MigrantInnen? Fragen wie diese beleuchtet Bärbel Röben in einem mit vielen Basisinformationen und Beispielen illustrierten Streifzug durch Medien- und Berufsethik, Gender Studies, die Forschungsfelder Migration/Integration und soziale Ungleichheit. Aus den Befunden entwickelt sie verantwortungsethische Perspektiven für eine neue Schlüsselkompetenz, die Medienschaffende in der demokratischen Vielfaltsgesellschaft benötigen: die Fähigkeit, multiperspektivisch zu informieren, d.h. Sensibilität dafür zu entwickeln, dass Unterscheidungen nach Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft gesellschaftliche Ursachen und Folgen haben.

Weitere Informationen und Einblicke in das Buch finden sich unter: http://www.springer.com/springer+vs/medien/book/978-3-531-18554-5

 

Neuvermessung der Medienethik – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2013

14.–15. Februar 2013 in München, Aula der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstr. 31, München)

Die Entwicklungen der Medien stellt auch die Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß.

Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich, die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.

Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus.

Die Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird veranstaltet zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Kommunikations- und Medienethik”. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: https://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2013. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2013 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.

Wir laden Sie sehr herzlich zu der Tagung ein und wir freuen uns, Sie im Februar in München zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für das Jahr 2013

Alexander Filipović, Ingrid Stapf und Rüdiger Funiok SJ
(Sprecher/Sprecherin der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und Sprecher des Netzwerks Medienethik)