Ausschreibung: Der medienethische Preis „MedienSpiegel“ 2018

Die Selbstkontrolle der Medien stellt einen Schlüsselfaktor der Medienethik dar. Im Bereich des Journalismus und der Medien gilt es Selbstreflexion und Selbstkontrolle weiterhin zu stärken. Der Preis "MedienSpiegel" verfolgt auch 2018 wieder das Ziel, die Aufmerksamkeit der öffentlichen Sphäre auf publizistische Selbstkontrolle zu richten. Indem ein Bewusstsein für diejenigen Einrichtungen geschaffen wird, die Selbstkontrolle bereits verwirklichen – etwa Medienhäuser oder Redaktionen – soll die Transparenz der Selbstkontrolle erhöht werden.

Nominierungen gesucht

Für den Preis "MedienSpiegel 2018" werden Nominierungen gesucht, über die eine unabhängige Jury von Fachleuten aus den Medien, der Wissenschaft und Medienethik sowie zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen entscheidet. Einreichungen sind bis zum 15. November 2017 möglich. 

Ausgezeichnet werden Initiativen, Projekte oder konkrete Produkte, die in herausragender Weise die wichtige öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren oder Abweichungen davon kritisieren, sowie besondere Potenziale im Bereich Best Practice ins Bewusstsein rufen. 

Weitere Informationen hier

Der Preis "MedienSpiegel"

Der Preis wird vom Verein zur Förderung der Publizistischen Selbstkontrolle e.V. (FPS) gestellt. Der Verein ist eine der Organisationen, die im Netzwerk Medienethik verbunden sind. Er verfolgt das Ziel, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Selbstkontrollfunktion der vor allem journalistischen Medien zu schaffen. 

Im letzten Jahr (2017) wurden Bastian Berbner und Sinje Stadtlich für den TV-Beitrag "Die Vertrauenskrise der Medien", der am 17.02.2016 im NDR-Medienmagazin "Zapp" ausgestrahlt wurde, mit dem "MedienSpiegel 2017" ausgezeichnet. 

Die Jury honoriert die differenzierende Darstellung der Thematik entgegen des Mainstreams, die laut Jury dazu beitragen kann, das Vertrauen in eine professionalisierte Medienarbeit zurückzugewinnen. Der TV-Beitrag wird somit zu einem Best-Practice-Beispiel, das die Idee der freiwilligen Medienselbstregulierung in vorbildlicher Weise umsetzt. 

(Bild: Preisträger MedienSpiegel 2017 Bastian Berbner und Sinje Stadtlich mit Jury; Foto: FPS e.V.)


Medienethik studieren an der Hochschule für Philosophie München (Beginn Herbst 2017)

Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot Medienethik an der Hochschule für Philosophie geht in das zweite Jahr. Bewerbungen sind bis zum 15. September 2017 möglich (für den Studienbeginn im Oktober 2017).

Weitere Informationen unter https://www.hfph.de/medienethik-studieren.

Die Angebote richten Sich an beruflich Tätige im Kommunikations- und Medienbereich. Die Programm sind abgestimmt auf die Bereiche Journalismus, Produktion, strategische Kommunikation und digitale Entwicklung. Gewählt werden kann zwischen einer intensiven Variante (2-4 Jahre) und einem kompakten Angebot (1-1,5 Jahre). Beide Programm lassen sich berufsbegleitend studieren. Der spezifisch medienethische Anteil am Studienumfang liegt für beide Varianten bei ca. 50 Prozent. Weitere Studieninhalte sind bspw. philosophische Grundlagen.