Medienethik flexibel neben dem Beruf studieren

Medienethik studieren. Photo by Fabian Norden

Wer sich dem Einfluss von Digitalisierung und Medien auf unsere Gesellschaft aus einer neuen Perspektive annähern will, findet an der Hochschule für Philosophie München ein einzigartiges Weiterbildungsangebot im deutschsprachigen Raum.

Ob aus beruflichen oder persönlichen Gründen: machen Sie flexibel neben dem Beruf einen Master oder ein Zertifikat mit Schwerpunkt Medienethik. In ein bis vier Jahren tauchen Sie dabei nicht nur in grundlegende ethische Fragestellungen ein; Sie entwickeln auch eine differenzierte Sicht auf die unterschiedlichen Dimensionen der Digitalisierung, mit denen Sie sich als berufserfahrene Akademiker aus dem Medienumfeld tagtäglich auseinandersetzen:

  • Wie beeinflussen Medien und Ihre Arbeitsweise unsere politische Meinung?
  • Was darf Unterhaltung?
  • Wie können wir einen verantwortlichen Umgang mit Medien und digitalen Angeboten lernen und weitergeben?
  • Wie können wir die Auswirkungen der Digitalisierung, insbesondere die der Künstlichen Intelligenz auf unsere Gesellschaft und Arbeitswelt lenken?

Diese und andere Fragen diskutieren Sie in kleinen Gruppen gemeinsam mit Ihren Professoren und anderen Berufspraktikern. Der Studiengang richtet sich an berufserfahrene Akademiker – unabhängig der bisherigen Studienrichtung.

Jetzt bewerben (bis 15. September 2018, Studienbeginn: 15. Oktober 2018). Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hfph.de/medienethik-studieren.

Medien im Wandel – Medien in der Krise? – Tagungshinweis

Der Politische Club der Evangelischen Akademie in Tutzing veranstaltet zwischen 15. und 17. Juni 2018 eine Sommertagung zum Thema Wandel und Krise der Medien.

Die heutige Mediengesellschaft befindet sich in einem fortdauernden Umbruch. Die Zahl der verfügbaren Medien ist so groß wie nie. Damit einher geht ein verändertes Informationsverhalten. Die neue Vielfalt der Informationsmedien birgt neben ihrem Potential aber auch Schattenseiten, etwa in Gestalt von Fake News oder Filterblasen. Die Frage nach den Auswirkungen dieses Wandels für Qualitätsjournalismus und Medienpolitik wird unter anderem Thema der Sommertagung sein.

Als Referenten nehmen u.a. Markus Blume, Generalsekretär der CSU, und Julia Bönisch, Chefredakteurin der sueddeutsche.de, teil.

Weitere Informationen zum Tagungsablauf finden Sie hier.

Politische Partizipation in Digitalen Öffentlichkeiten. Fachgespräch mit Theorie-Praxis-Dialog – Tagungshinweis

Das Institute for Public Theology gestaltet in Kooperation mit dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem::dg) am 15. und 16. Juni 2018 eine Tagung, an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, zum Thema „Politische Partizipation in Digitalen Öffentlichkeiten“.

Im Zuge der Digitalisierung und den damit erwachsenden digitalen Öffentlichkeiten verändern sich die Formen der politischen Partizipation. Debatten um Echokammern und Filterblasen spiegeln dabei eine gesellschaftliche Verunsicherung wider: Digitalisierung wird sowohl mit der Kritik an den Medien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und den großen Zeitungsverlagen wie auch mit der Entstehung und Beförderung von Populismus in Verbindung gebracht.

Damit einher geht die Frage, wie eine Beteiligung an demokratischer Meinungsbildung und Entscheidungsfindung unter diesen veränderten Bedingungen möglich ist. Die Tagung bietet in Form eines Fachgespräch mit „Theorie-Praxis-Dialog“ die Möglichkeit, diese Fragen zu reflektieren.

Als Referenten nehmen unter anderem Prof. Dr. Alexander Filipovic (Zentrum für Ethik der Medien und der Digitalen Gesellschaft – zem::dg), MdB Dr. Petra Sitte (Digital-Ausschuss Deutscher Bundestag) und Florian Stickel (Chefredakteur Microsoft DE) teil.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.