Das vielversprechende Programm der internationalen Konferenz Heavy Metal and Gender ist online. Die Konferenz findet vom 8.-10.10.2009 in Köln statt und ist mit Forscherinnen und Forschern wie Deena Weinstein, Niall Scott und Keith Kahn-Harris sehr gut besetzt. Deshalb der Hinweis an dieser Stelle für alle, die sich für Subkulturen interessieren. - P.S. Es gibt natürlich auch ein Konzert mit Doro, Holy Moses und Cripper.
Eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zur Journalismus- und Medienethik findet im September 2009 (18.-20.) in Eichstätt statt. Die Tagung, organisiert von Klaus-Dieter Altmeppen (Lehrstuhl Journalistik II der Katholischen Universität Eichstätt), steht unter dem Titel “The Basics of Journalism: Concepts of Ethics, Responsibility, and Quality in Media and Journalism”. Im Programm (pdf) finden Sie weitere Informationen, hiermit (pdf) können Sie sich anmelden.
Update (18.06.09): Diese und weitere Informationen jetzt auch auf der Tagungswebsite.
Durch einen Beitrag bei onlinejournalismus.de (über das Ende des Meckerblogs bei Zeit.de) bin ich auf das Weblog zum Journalistik-Lehrbuch von Klaus Meier (Prof. für Journalistik an der Hochschule Darmstadt, Campus Dieburg) aufmerksam geworden. Sehr lesenswert sind unter anderem die Beiträge zur Journalismus- und Medienethik.
Bereits jetzt können wir Sie auf unsere nächste Jahrestagung des
Netzwerks Medienethik hinweisen. Die Tagung findet vom 18.-19. Februar 2010
an der Hochschule für Philosophie in München zum Thema “Ethik der
Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” statt.
Alle weiteren Informationen, z.B. den Call for Papers (ab Herbst 2009) , finden Sie auf der Tagungs-Website.
Bis zum 1. Juni 2009 können Beiträge für die diesjährige Konferenz zur “Philosophy of Computergames” eingereicht werden, die vom 13. bis 15. August 2009 in Oslo stattfinden wird. Auch in diesem Jahren werden wieder Beiträge zu “Ethical and Political Issues” gesucht. Weitere Informationen gibt es unter www.gamephilosophy.org.
Die Proceedings der letzten Konferenz sind inzwischen online erschienen. Die Druckfassung folgt.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (Stabsabteilung Medienpolitik) hat eine neue Studie von Stephan Weichert und Leif Kramp “Das Verschwinden der Zeitung? Internationale Trends und medienpolitische Problemfelder” vorgelegt. Die Studie bekommens Sie hier.
[via "GKP-Mailingliste für Mitglieder"]
Die Gesellschaft Katholischer Publizisten in Deutschland e.V. veranstaltet ihre Jahrestagung vom 2.-4. April 2009 in Freising zum Thema “Im Osten was Neues. Kirche und Medien 20 Jahre nach der Wende”. Weitere Informationen hier.
Bei Forum Sozialethik wird auf “Des Schäubles kleines Wörterbuch” hingewiesen. Mit diesem Angebot der Wochenzeitung DIE ZEIT soll die Debatte um die neuen Sicherheitsgesetze kritisch begleitet werden.
Auch für medien- und informationsethische Problemstellungen ist die Analyse des aktuellen “Neusprech” ganz interessant. Vorratsdatenspeicherung sollten z. B. besser “Datenhamsterung, Datenhortung oder Datenscheffelung heißen” (Quelle). Ergänzungen aus dem Leserkreis sind übrigens möglich.
Im Rahmen der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) findet eine Preconference mit dem Titel „Media Ethics“ am 21.05.2009 in Chicago statt.
Hauptveranstalter ist die ICA Philosophy of Communication Division.
The preconference will bring together communication scholars, media theorists, journalists, and practitioners to collectively consider the question of media ethics. Ethics has recently emerged as a central concern in the humanities and social sciences, as well as in various subsets of media and communication studies. An increasing number of scholars are now involved in issues directly pertaining to the relation of media and ethics while drawing on various philosophical traditions. While ethical issues have accompanied the development of media studies from its inception and, agreement on a broad conceptual framework for media ethics is still to be established and a broad dialogue between theoretical perspectives on ethics and contemporary media practitioners yet to be achieved. The preconference will provide a platform for such an attempt.
Das Programm und Angaben zur Anmeldung sind hier abrufbar.
Eine Gesamtübersicht der Pre-Conferences finden Sie hier.
Das Thema „Menschenhandel und Zwangsprostitution“ ist in den Medien angekommen. Berichtet wird regelmäßiger und weniger schlagwortartig. Immer mehr Menschen wissen über diese Verbrechen Bescheid. Und zwar nicht nur bei uns in Deutschland, sondern in ganz Westeuropa und in den Herkunftsländern der gehandelten Frauen in Osteuropa. Das ist auch der Verdienst der Journalisten und Medienvertreter. Reaktionen wie vor 10 Jahren: „Ach was, Zwangsprostituierte – so ein Quatsch, das machen die doch freiwillig“, gibt es kaum noch.
Welcher Art ist diese Berichterstattung? Geht die Herangehensweise der Journalisten genügend deutlich auf die Menschenrechtsverletzungen ein? Oder zählt letztlich doch nur immer wieder: „Sex sells“? Denn nicht selten bedienen die Medien immer noch den Voyeurismus der Leser, Hörer und Zuschauer.
Die Fachtagung der Hanns Seidel Stiftung, dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, Renovabis und der Hochschule für Philosophie München (IKE) lädt die verschiedenen Akteure ein, sich über die Berichterstattung in den Medien Gedanken zu machen. Neben den Journalisten und Publizisten kommen Vertreterinnen von Opferschutzeinrichtungen, die Polizei sowie Ethiker und Politiker zu Wort.
Datum: Donnerstag, 5. März 2009
Zeit: 10.00-17.30 Uhr
Ort: Konferenzzentrum München
Anmeldung per E-Mail: Ref0204[ at ]hss.de unter Angabe der Adresse und des Veranstaltungstitels bis spätestens 2. März 2009 erbeten. Weitere Informationen hier.
[via Email von Rüdiger Funiok]
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