Die Zukunft des Journalismus – Einladung zur medienethischen Tagung

Eine medienethische Tagung im Februar 2015 zur Bedeutung des Journalismus mit Juliane Leopold (BuzzFeed), Elmar Theveßen (Stellvertretender Chefredakteur, ZDF), Martin Kotynek (ZEIT online), David Schraven (Correctiv), Stefan Plöchinger (sueddeutsche.de) und anderen.

Die Zukunft des Journalismus steht mit dem Medienwandel zur Debatte. Das Internet hat dem Journalismus nicht nur neue Formen und Möglichkeiten eröffnet. Die Digitalisierung hat, vor allem durch das Wegbrechen des Anzeigenmarkts, zu einer ökonomischen Krise im Printjournalismus und den Qualitätsmedien geführt. Hinzu kommt eine massive Glaubwürdigkeitskrise: es ist von “gelenkten Mainstream-Medien” und “Staatsrundfunk” die Rede. Die Menschen vertrauen statt dessen “dem Internet”.

Diese Krisen des Journalismus betreffen in besonderer Weise medienethische Diskussionen. Das Netzwerk Medienethik, seit knapp 20 Jahren der Treffpunkt der praktischen und wissenschaftlichen Medienethik, macht daher die Zukunft des Journalismus auf ihrer Jahrestagung 2015 zum Thema.

Termin: Do 12. – Fr 13. Februar 2015

Ort: München, Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn „Universität“)

Informationen und Anmeldung unter http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/tagung2015/

Anmeldeschluss: 8. Februar 2015

Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in Zusammenarbeit mit der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik.

[Update 28.01.2015, 21.00 Uhr: Änderungen wegen Programmaktualisierung.]

Stefan Plöchinger zur Zukunft des Journalismus

Ploechinger FotoStefan Plöchinger, Leiter von Süddeutsche.de und Mitglied der SZ-Chefredaktion, beurteilt am 12. Februar bei einem öffentlichen Abendvortrag in München die Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus. In seinem Vortrag geht es um die Frage, wieso der Journalismus in der digitalen Ära zu Transparenz, Dialog und Klarheit verpflichtet ist.

Sein Vortrag “Wider das Misstrauen in den Journalismus – Von Filterblasen und Meinungsmanie, Lügen- und Verschwörungstheorien” findet statt am Donnerstag, 12. Februar 2015 um 19:30 Uhr in der Hochschule für Philosophie (Aula, Kaulbachstr. 31, 80539 München, U-Bahn „Universität“)

Der öffentlich Abendvortrag von Plöchinger findet statt im Rahmen unserer Tagung “Die Zukunft des Journalismus – als Thema der Kommunikations- und Medienethik” (12.-13. Februar 2015). Für den Besuch der Tagung ist eine Registrierung notwendig; der Abendvortrag ist für alle Interessierte offen.

Mit Juliane Leopold (BuzzFeed), Elmar Theveßen (stellvertretender Chefredakteur, ZDF), Martin Kotynek (ZEIT online) und David Schraven (Correctiv) sprechen auf der Tagung weitere Journalistinnen und Journalisten, die den Journalismus der Zukunft mitgestalten. Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldemöglichkeit auf http://tagung2015.netzwerk-medienethik.de. Anmeldeschluss ist der 8. Februar 2015.

Stefan Plöchinger, Jg. 1976, Journalist, ist seit 2011 Chefredakteur von Süddeutsche.de und seit 2014 Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Vorher war der Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München Politikredakteur bei der Münchner Abendzeitung, CvD-Redakteur bei der Financial Times Deutschland und dann in verantwortlicher Position bei Spiegel Online. Anfang 2014 wurde Plöchinger als “Kapuzenpulliträger” (Die Zeit, 20.3.2014) zu einem Sinnbild für eine Generation von Journalisten, die der Unterscheidung von Online und Offline für ihr Verständnis von Journalismus keine Bedeutung mehr zumessen. Bei der SZ arbeitet er auch an kontroversen Themen – so schloss er die Diskussionsforen unter Artikeln und plant nun ein Bezahlmodell für die Nachrichtenseite in Gestalt eines „Leserclubs“.

28.01.2015, 21.00 Uhr: Änderungen wegen Programmaktualisierung.

Surveillance Studies Preis 2015

Surveillance Studies Preis 2015 (Illustration)Am 30.01.2015 werden in Hamburg die diesjährigen Preise des Surveillance Studies Netzwerkes verliehen.
Ausgezeichnet werden in diesem Jahr:

Der Festvortrag wird gehalten vom Prof. Dr. Stefan Selke.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Surveillance Studies-Forschungsnetzwerks.