Gerade ist mir aufgefallen, dass einige interessante medienethische Bücher auf PaperC online verfügbar sind und (wenn man einen Account hat) kostenfrei gelesen werden können. Hier sind sie:
- Debatin, Bernhard; Funiok, Rüdiger (Hg.) (2003): Kommunikations- und Medienethik. Konstanz: UVK. [Link]
- Heesen, Jessica (2008): Medienethik und Netzkommunikation. Öffentlichkeit in der individualisierten Mediengesellschaft. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. [Link]
- Dabrowski, Martin; Aufderheide, Detlef (Hg.) (2009): Internetökonomie und Ethik. Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven des Internets. Berlin: Duncker & Humblot (Volkswirtschaftliche Schriften, 556). [Link]
Wer mehr kostenfrei online lesbare medienethische Texte findet, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.
Erst der Download oder der Ausdruck verursachen dann Kosten in Höhe von 10 Cent die Seite.
Die aktuelle Ausgabe der Onlinezeitschrift medienimpulse – Beiträge zu Medienpädagogik, befasst sich im Schwerpunkt mit dem Themenbereich Medienethik.

»Werte, Meinungen, Lernen … und Medien. Die Auswahl der vorliegenden Ausgabe ist ein Ausschnitt aus dem komplexen Beziehungsspiel all dieser Größen.
Vor allem die Vielschichtigkeit von ›Medienethik‹ und die Verbindung zur Medienbildung steht hier im Vordergrund.«
Die Texte sind online unter www.medienimpulse.at kostenfrei abrufbar.

Goportis, der Leibniz-Bibliotheksverbund für Forschungsinformation, veranstaltet eine Konferenz zum Thema „Open Access – Open Data”. Die Veranstaltung ist als internationale Expertenkonferenz ausgewiesen und findet von 13.-14. Dezember 2010 in Köln statt. Sowohl der Entwicklungsstand des Konferenzthemas sowie die Herausforderungen für die nächsten zehn Jahre sollen an den zwei Veranstaltungstagen resümiert und erörtert werden.
Ab Mitte August gibt es die Möglichkeit, sich hier zu registrieren – bis zum
31. Oktober wird eine ermäßigte “Early Bird” Konferenzgebühr gewährt.
Weitere Informationen finden sich auf der Konferenz-Webseite unter www.oaod2010.de
Die jährliche Tagung zu “Neuen Medien der Informationsgesellschaft” (NMI) wird 2010 im Rahmen des Stiftungs-Verbundkollegs “Informationsgesellschaft” der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung durchgeführt. Die Veranstaltung findet vom 07.07-09.07.2010 in der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin Mitte statt.
Die Tagung widmet sich dem Leitthema “Medien, Computer, Content 2.0″ mit ausgewählten Fragestellungen zum Thema: “Film & Computer”, die durch eingeladene Vorträge ausgewiesener Experten, eingereichte Beiträge, durch Diskussionen und Erfahrungsaustausch und im Abendprogramm intensiv behandelt werden. Vertieft werden diese Themen in technischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht.
Weitere Informationen finden sich auf der Tagungswebseite unter: http://www.nmi-berlin.de/
Das von Google initiierte und unterstützte Collaboratory hat seinen ersten Jahresbericht zum Thema “Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft” veröffentlicht. Den gibt es als kostenloses PDF und ist natürlich auch bei docs.google.de einsehbar. Da in dem Bericht auch sehr prinzipiell Themen wie “Medienkompetenz” und “Digital Divide” angesprochen werden, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen.
Zur Erinnerung: Am 2. Juli 2010 startet das Symposium “Netz.Ökologien” an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, bei dem es um die “Ethik des Abfalls im Zeitalter digitaler Medialisierung” gehen wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung.
Das EU-geförderte Forschungsprojekt „Europäische Medienpolitik neu betrachtet: Vom Wert freier und unabhängiger Medien in der modernen Demokratie (MEDIADEM)“ ist jüngst gestartet.
MEDIADEM ist ein Projekt, das in 14 Staaten von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen durchgeführt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der Faktoren, die die Entwicklung freier und unabhängiger Medien fördern bzw. behindern. Länderstudien werden mit einer vergleichenden Analyse der unterschiedlichen Mediensektoren und Mediendienste kombiniert. Medienpolitische Entscheidungsprozesse werden in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext erklärt. Die Chancen und Herausforderungen, die neue Medienangebote für die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien haben können, werden ebenso einbezogen. Externe Einflüsse auf die nationalen Bestimmungen durch die Europäische Union oder den Europarat werden detailliert untersucht.
Die wichtigsten Ziele dieses Forschungsprojektes sind:
- Es soll versucht werden, den Begriff der Medien in der heutigen komplexen Medienlandschaft genauer zu definieren. Ferner sollen die Eigenschaften der Freiheit und Unabhängigkeit der Medien näher bestimmt und deren Bedeutung für die Demokratie herausgearbeitet werden.
- Es soll erforscht werden, wie Medienregulierungen entwickelt und umgesetzt werden und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.
- Es sollen Regelungsmodelle benannt werden, die freie und unabhängige Medien fördern.
- Es soll mit den relevanten staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren ein Austausch etabliert werden, um über die politischen und rechtlichen Antworten nachzudenken, die für die Realisierung freier und unabhängiger Medien erforderlich sind.
Das Projekt wird von der griechischen Forschungseinrichtung „Hellenic Foundation for European and Foreign Policy (www.eliamep.gr) koordiniert. Es wird aus Mitteln des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union finanziert und dauert drei Jahre. Es startete offiziell am 1. April 2010.
Weitere Informationen über das Projekt können Sie der Projekthomepage (www.mediadem.eliamep.gr) entnehmen.
Kontakt:
Sebastian Müller
Universität Bielefeld
Lehrstuhl Prof. Dr. Christoph Gusy
EU-Projekt Mediadem
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Tel: 0521-106-4397
WWW: http://www.jura.uni-bielefeld.de/Lehrstuehle/Gusy/Institute_Projekte/index.html
Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes THEBEN am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) sind zurzeit fünf Expertisen zum Thema “Der Einfluss von Sicherheitstechnik auf die Mobilität von Menschen mit Behinderungen im Kontext der Flugsicherheit am Beispiel Körperscanner“ zu vergeben. Pro Expertise ist ein Honorar von 2.500 EUR vorgesehen. Ein medienethischer Beitrag über die besondere Qualität der Bilder, die mittels Körperscanner produziert werden, wäre im Rahmen des Projektes z. B. von Interesse. Weitere Informationen können Sie diesem PDF entnehmen.
Aus dem “Call for Papers”:
Die Bereiche des Privaten und Öffentlichen scheinen fließend ineinanderzugreifen und sind weniger unterscheidbar denn je. Fraglich bleibt, was dies bedeutet und bewirkt? Wie sind die Begriffe des Öffentlichen, Privaten und Intimen gegenwärtig zu bestimmen?
Die vom Internationalen interdisziplinären Arbeitskreis für philosophische Reflexion (IiAphR) organisierte Tagung „INVERSION – Öffentlichkeit und Privatsphäre im Umbruch“ möchte sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der gegenwärtigen Konvergenz öffentlicher und privater Sphären und Räume auseinandersetzen und Fragen unter anderem an Philosophie, Architektur, Medienwissenschaft, Politik und Wirtschaft stellen. Vorschläge aus diesen und anderen Fachbereichen sind sehr willkommen.
Den vollständigen “Call” findet man auf der Homepage der Veranstalter. Bis zum 5. Juni 2010 kann man sich mit einem Abstract (300 Zeichen) und einer kurzen CV bewerben.
Vom 17.-19.05.2010 findet die Konferenz “Medien – Ethik – Gewalt” an der TU Wien statt. Die Konferenz wird veranstaltet von der Hochschule der Medien Stuttgart, der Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (Krems/Donau), der Technische Universität Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Wien). Als Referenten konnten u. a. gewonnen werden: Michael Kunczik, Rainer Leschke, Peter Imbusch, Jörg Buttgereit, Kurt Röttgers und Rainer Winter. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics widmet einen Schwerpunkt dem Thema ICT & the City. Der Schwerpunkt wurde von Michael Nagenborg, Anders Albrechtslund, Martin Klamt und David Murakami Wood als “Guest Editors” betreut.
Im September 2010 findet an der University of Botswana
aufzunehmen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Vom 21.-23. April findet an der Fachhochschule Köln die 3rd International Game Conference Cologne statt.
Die Konferenz „Clash of Realities 2010. Computerspiele: Medien und mehr …“ möchte durch die Zusammenarbeit unterschiedlichster Professionen und Fächer ein Gesprächsforum schaffen, neue Fragen anregen und schöpferische Entwicklungen anstoßen. Dies geschieht in inter- und transdisziplinär, um möglichst alle Facetten der Computerspiele anzusprechen. Eingeladen sind Forscherinnen und Forscher aus den USA, Großbritannien, Italien, Dänemark, Österreich, Schweiz und Deutschland. Sie vertreten die Medienwissenschaft, Spieleforschung, Medienpädagogik, Psychologie und Sozialwissenschaft, Filmwissenschaft, Design und Informatik.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Online-Anmeldung (Anmeldeschluss ist der 15. April 2010) über die Tagungswebsite ist für die Teilnahme erforderlich.
Zur Tagungswebseite | Zur Online-Anmeldung
Vom 17.-18. März 2010 befassen sich Wissenschaftler und Wissenschaflterinnen aus dem In- und Ausland mit dem Thema Selbstregulierung im Internet. Der Kongress findet im Leibnizhaus an der Leibniz Universität Hannover statt und wird vom dortigen Institut für Rechtsinformatik in Kooperation mit der Universität Göttingen und dem Karlsruher Institut für Technologie ausgerichtet.
Die Konferenz beleuchtet drei unterschiedliche Regulierungsansätze im Bereich des Urheberrechts: Die Selbstregulierung von Open-Source- und Open-Access-Gemeinschaften, die Haftungsprivilegierung von Zugangsdiensteanbietern sowie die strikte Anwendung der Schrankenregelungen im Urheberrecht.
Konferenzsprache ist Englisch. | Eine Anmeldung ist unter email hidden; JavaScript is required
erforderlich.
Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Veranstaltungswebseite.
Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen sucht – vorbehaltlich der endgültigen Finanzierungszusage – zum 1. Mai 2010 für zunächst ein Jahr eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TV-L 13 / 50%) für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „MuViT – Mustererkennung und Video Tracking: sozialpsychologische, soziologische, ethische und rechtswissenschaftliche Analysen – Teilprojekt Ethik (MuViT-E)“. Die Stellenausschreibung finden Sie auf der Homepage des IZEW als PDF.
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