Für die nun mehr 6. Auflage der internationalen Tagung Computer, Privacy & Data Protection können bis zum 1. Juni 2013 Vorschläge für Panels eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite zur Veranstaltung.
An der Universität Bremen sind acht Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiter (E13 TV-L) im Rahmen der Creative Unit “Kommunikative Figurationen” ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 22. April 2013.
In der Creative Unit des Verbundprojektes “Kommunikative Figurationen” geht es darum
durch die innovative Verbindung von Geistes- und Sozialwissenschaften eine Antwort auf die Frage zu finden: Welchen Stellenwert hat der Wandel von Medien und Kommunikation für Kultur und Gesellschaft? (Quelle)
Die Ausschreibungen finden Sie hier. Ausgeschrieben sind sieben 50%-Stellen (Promotionsstellen) und eine Post-Doc-Stelle (100%). Eine der sieben Promotionsstellen soll sich explizit mit medien- und kommunikationsethischen Themen befassen. Informationen zu dieser Stelle direkt hier (PDF).
Larissa Krainer, Prozess- und Medienethikerin am Klagenfurter Institut für Interventionsforschung und Kulturelle Nachhaltigkeit, leitet einen Conference-Track zur Organisation von Partizipationsprozessen bei der “9th European Conference on Management, Leadership and Governance” (14.-15. November 2013, Klagenfurt). Den “Mini track call for papers on Organization of public participation processes” finden Sie hier. Einsendeschluss ist der 25. April.
Für die zweite “Ethics of Surveillance”-Konferenz wurde ein Call for Papers veröffentlicht. Bis zum 1. Mai 2013 kann man sich mit einem Abstract bewerben. Keynote-Speaker sind Christian Fuchs, Kirstie Ball, Charles Raab und Mark Andrejevic.
Soeben ist der von Stephen J. A. Ward herausgebende Sammelband Global Media Ethics: Problems and Perspectives erschienen.
In der neuen Nachwuchsforschungsgruppe „Medienethik in interdisziplinärer Perspektive – Werte und sozialer Zusammenhalt in neuen öffentlichen Räumen“ (IZEW Tübingen) ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Promotionsstelle (Entgeltgruppe ½ E 13 TV-L) zu vergeben.
Aus der Ausschreibung:
Die 2013 am IZEW neu eingerichtete Nachwuchsforschungsgruppe untersucht die Auswirkungen neuer Formen der öffentlichen Kommunikation auf Werte und Normen. Ziel ist eine interdisziplinär fundierte Ausarbeitung zur Bedeutung und Begründung von Konzepten von Solidarität und sozialem Zusammenhalt im medienethischen Kontext. Die Dissertation soll sich teils empirisch mit der Rolle von Informationstechniken für Prozesse der gesellschaftlichen Integration beschäftigen. In diesem Zusammenhang sind u. a. Fragen der Identitätsentstehung, der Garantie von Vertraulichkeit, der Authentizität sowie der Rolle von Reputationssystemen und Algorithmen von Bedeutung.
Bewerbungen mit einer Skizze der Forschungsideen (3 Seiten) der Bewerberin/des Bewerbers und den üblichen Unterlagen werden in elektronischer Form bis zum 1.4.2013 erbeten. Nähere Informationen dazu in der Ausschreibung. Die Ausschreibung finden sie in deutscher Sprache hier, auf englisch hier. Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Jessica Heesen.
Am 14. Februar 2013 fand in München die erste Pre-Conference der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik statt. Eingebettet war die Veranstaltung in die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik zum Thema „Neuvermessung der Medienethik“ vom 14. bis 15. Februar 2013.
Die Pre-Conference richtete sich an alle, die an einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit im Bereich der Kommunikations- und Medienethik arbeiten oder diese planen. Willkommen waren alle, die sich für kommunikations- und medienethische Themen interessieren. Die Pre-Conference sollte ein Forum zum interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch schaffen, um aktuelle Projekte aus dem Bereich der Medienethik vorzustellen und im Kreis anderer, auch „etablierter“ MedienethikerInnen zu diskutieren. Das Angebot, andere Nachwuchsforscher und erfahrene Wissenschaftler zu treffen und (besser) kennenzulernen wurde sehr gut angenommen, so dass die erste Pre-Conference der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik als voller Erfolg zu bezeichnen ist. Wir freuen uns, dass so viele Interessierte und Mitglieder der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik in diesem Jahr anwesend waren!
Im nächsten Jahr wird die Pre-Conference wieder im Vorfeld der Jahrestagung des Netzwerks Medienethik (Tagungswebsite) stattfinden. Auch 2014 soll wieder die Möglichkeit gegeben sein, Forschungsprojekte und -ideen in unterschiedlicher Weise zu präsentieren (als Paper, als Poster, als Hand-out etc.) und in einen Diskurs über die unterschiedlichen Projekte einsteigen zu können.
Die Publikation Medienethik und ‘die Anderen‘ – Multiperspektivität als neue Schlüsselkompetenz verfasst von Dr. Bärbel Röben ist kürzlich im Springer Verlag erschienen. Der Band basiert auf ihrer Vorlesung “Medienethik – Berufsethik und Gender” an der Hochschule Hannover.
Kurzbeschreibung/Klappentext:
Werden schwule Politiker positiver dargestellt als Arbeitslose? Warum verdienen Frauen in Journalismus und PR weniger als Männer? Fördert Ethnomarketing die Integration von MigrantInnen? Fragen wie diese beleuchtet Bärbel Röben in einem mit vielen Basisinformationen und Beispielen illustrierten Streifzug durch Medien- und Berufsethik, Gender Studies, die Forschungsfelder Migration/Integration und soziale Ungleichheit. Aus den Befunden entwickelt sie verantwortungsethische Perspektiven für eine neue Schlüsselkompetenz, die Medienschaffende in der demokratischen Vielfaltsgesellschaft benötigen: die Fähigkeit, multiperspektivisch zu informieren, d.h. Sensibilität dafür zu entwickeln, dass Unterscheidungen nach Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft gesellschaftliche Ursachen und Folgen haben.
Weitere Informationen und Einblicke in das Buch finden sich unter: http://www.springer.com/springer+vs/medien/book/978-3-531-18554-5
14.–15. Februar 2013 in München, Aula der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstr. 31, München)
Die Entwicklungen der Medien stellt auch die Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß.
Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich, die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.
Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus.
Die Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird veranstaltet zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Kommunikations- und Medienethik”. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2013. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2013 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.
Wir laden Sie sehr herzlich zu der Tagung ein und wir freuen uns, Sie im Februar in München zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für das Jahr 2013
Alexander Filipović, Ingrid Stapf und Rüdiger Funiok SJ
(Sprecher/Sprecherin der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und Sprecher des Netzwerks Medienethik)
Noch recht frisch auf dem Markt ist der von André Schüller-Zwierlein und Nicole Zillien herausgegebene Sammelband Informationsgerechtigkeit –
Theorie und Praxis der gesellschaftlichen Informationsversorgung, der zugleich Band 1 der Schriftenreihe Age of Access? Grundfragen der Informationsgesellschaft darstellt.
Für die internationale Konferenz Computer Ethics: Philosophical Enquiry (CEPE) wurde die Einreichungsfrist bis zum 15.01.2013 verlängert. Die Konferenz findet vom 1. bis 3. Juli 2013 in Lissabon statt. Gleich im Anschluss tagt dort die Society for Philosophy of Technology. Die SPT 2013 ist dem Thema “Technology in the Age of Information” gewidmet.
Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover lädt am 16.02.2013 zu einem Arbeitsgespräch zum Thema Rohe Beats, harte Sounds – Konstruktionen von Aggressivität und Gender in populärer Musik. Für medienethisch interessierte Menschen, die in der Nähe von Hannover leben und arbeiten, ist der Besuch der Veranstaltung sicherlich eine Überlegung wert.
Das International Review of Information Ethics hat einen neuen Call zum Thema Reputation in the Cyberworld veröffentlicht. Abstracts werden bis zum 01.02.2013 erbeten.
Im Februar 2013 findet zum letzten Mal eine “Doctoral Training School” des europäischen Forschungsnetzwerkes Living in Surveillance Societies (LiSS) statt. Veranstaltungsort ist das neu gegründete Centre for Research into Information, Surveillance and Privacy an der University of Stirling. Doktorant(inn)en können sich bis zum 14.12.2012 bewerben. Weitere Informationen bietet dieses PDF.
Am “Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)” ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt die folgende Position zu vergeben: “Leitung der Nachwuchsforschungsgruppe „Medienethik in interdisziplinärer Perspektive – Werte und sozialer Zusammenhalt in neuen öffentlichen Räumen“ (Entgeltgruppe 14 TV-L / 100%). Die Stelle ist befristet zunächst für 3 Jahre zu besetzen; es besteht eine Verlängerungsoption bis zum 31.10.2017. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Nachwuchsgruppe besteht neben der Leitung zunächst aus einer Doktorand(inn)enstelle. Eine Erweiterung der Gruppe um weitere Doktorand(inn)enstellen wird angestrebt.
Bewerbungen werden bis zum 10.12.2012 erbeten. Alle weiteren Informationen in der Ausschreibung.

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