Digitale Medienwelt: Werte und Verwertung – neue Ausgabe von „merz“

merz_3-15_T_21_05_Titel_FinalIn der dritten Ausgabe von 2015 thematisiert die medienpädagogische Zeitschrift merz neue Herausforderungen für den Jugendmedienschutz.

Fungierten klasssische Medien als überschaubare und einseitige Mittler an Menschen, sind die neuen Medien heute zentrale Vermittlungsinstanz zwischen Menschen in allen Lebensbereichen. Analog vollzieht sich auch ein Wandel im pädagogischen Diskurs um Werte und Medien. Stellte sich einst die Frage, inwieweit Kinder und Jugendliche Medieninhalte als Orientierung in ihr Wertesystem integrieren, rücken nun die Einflüsse der Medien auf die Wertedebatte unserer Gesellschaft in den Fokus.

Beiträge zu diesem Diskurs über Werte, Medien, Subjekt und Gesellschaft kommen unter anderem von Matthias Rath („Werte-volle Medien? Medienpädagogik zwischen Wertevermittlung und Werturteilskompetenz“), Thomas Merz („Medien. Werte. Schule. Über die Bedeutung der ethischen Reflexion als Teil der Medienbildung“) und Anja Hartung („Vom Wert der Freundschaft. Soziale Sinnwelten der Anerkennung unter den Bedingungen (neuer) medialer Interaktionsphären“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Call for Papers „Die Macht der strategischen Kommunikation“

callDas Netzwerk Medienethik und die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik in der DGPuK veranstalten im Februar 2016 ihre Jahrestagung unter dem Titel „Die Macht der strategischen Kommunikation – Medienhandeln im Zusammenhang von Propaganda, PR und Big Data“. Mit dem jetzt veröffentlichten Call for Papers zur Jahrestagung 2016 laden die Veranstalter Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft ebenso wie Kommunikationsexperten aus der Praxis herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. – Die Tagung wird erneut das Gespräch zwischen Wissenschaft und Praxis anzielen.

Konjunktur der strategischen Kommunikation

In einer Situation unüberschaubarer Informations- und Meinungsfülle sind Menschen durch öffentliche Kommunikation nur noch begrenzt erreichbar. Sie reagieren mitunter mit Ablehnung oder beziehen Informationen verstärkt nur noch aus eigenen sozialen Netzen. Mit der Zunahme von Information und Meinungsäußerung steigt daher auch die Notwendigkeit, für die Kommunikation von Interessen strategisch vorzugehen. Weiterlesen