Tag Archive for 'Ethik'

“Wert(e) des Spielens” – Tagung des Erfurter Netcode e.V.

Die Veranstalter laden herzlich ein zur Tagung des Erfurter Netcode e.V. am Montag, den 7.11.2011 in Düsseldorf.

Die Tagung zum Thema “Wert(e) des Spielens. Medienethische und -pädagogische Aspekte von Online-Games für Kinder” wendet den Blick auf die Wertekompetenz von Kindern im Bereich der Online-Games.

Die Tagung findet bei der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) in Düsseldorf statt und wird vom Erfurter Netcode zusammen mit der LfM, der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sowie der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) ausgerichtet und von der Mediadesign Hochschule Düsseldorf, der Fachgruppe Medienpädagogik in der DGPuK sowie den Computerspielschulen Leipzig und Greifwald unterstützt.

Im Anschluss an die Fachtagung findet die Siegelverleihung des Erfurter Netcode an besonders herausragende Internetseiten für Kinder statt. Sie wird vom Fernsehmoderator Ralph Caspers (“Sendung mit derMaus,” “Wissen macht Ah!”) moderiert.

Eine Anmeldung ist bis zum 31.10. unter info@erfurter-netcode.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen finden Sie unter www.erfurter-netcode.de. Das Programm können Sie auch diesem Flyer entnehmen.

“Virtualität und Inszenierung” – Medienethisches Impulspapier der deutschen Bischöfe

Die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz hat ein medienethisches Impulspapier zu den Herausforderungen der digitalen Mediengesellschaft unter dem Titel „Virtualität und Inszenierung. Unterwegs in der digitalen Mediengesellschaft“ erarbeitet. Damit soll ein medienethischer Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte über die Chancen und Risiken neuer Medientechnologien geleistet werden.

Das Papier, verfasst von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Medienethikern, Philosophen, Journalistinnen/Journalisten und Medienpädagogen, interpretiert Virtualität und Inszenierung als Kennzeichen bzw. Imperative der digitalen Mediengesellschaft. Als Kriterium für eine zukunftsfähige Mediengesellschaft betont der Text die moralische Bedeutung von Authentizität (in den Dimensionen allgemein menschlicher Kommunikation, des Bildes und der Öffentlichkeit/Demokratie). Er skizziert die Notwendigkeit einer neuen Medienkompetenz und gibt Handlungsempfehlungen für ausgewählte Problemfelder der digitalen Mediengesellschaft.

Der Text kann hier heruntergeladen werden (*.pdf).

Call for Papers zur Jahrestagung 2012: Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an unserer Jahrestagung (Do 16. – Fr 17. Februar 2012 in München) zu beteiligen.

Thema der Tagung: „Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation“.

Die neue Frage nach der Authentizität: Fast zwanzig Jahre nach Beginn der gesellschaftlichen Verbreitung des Internets gewinnen Fragen nach der Authentizität computervermittelter Kommunikation neues Gewicht. Persönliche Selbstdarstellung, Beziehungspflege und Kommunikation im Netz sind nicht mehr auf eine Avantgarde beschränkt, sondern spätestens mit dem durchschlagenden Erfolg von Netzwerkplattformen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Durch die enormen Datenmengen, die im Rahmen computervermittelter Kommunikation anfallen, lässt sich die eigene persönliche Identität kaum noch verbergen: “on the internet, everybody knows what kind of dog you are“.

Post-Privacy und Askese: Die Debatte um die Konstruktion digitaler Identitäten spannt sich mittlerweile auf zwischen zwei Polen: Einerseits Vertreter der „Post-Privacy“-Ära, die eine offensive Strategie öffentlicher Identitätskonstruktion propagieren, andererseits Vertreter einer extremen Zurückhaltung im Netz, die den „digitalen Selbstmord“ loben und zu Datenaskese auffordern.

Vielfalt der Perspektiven: In diesem Kontext möchte die Tagung Beiträge einladen, die sich mit der Frage nach Authentizität in der computervermittelten Kommunikation beschäftigen. Dabei ist eine Vielfalt der Perspektiven ausdrücklich erwünscht: Es sind sowohl empirische Beiträge denkbar, die sich mit der Frage beschäftigen, wie „ehrlich“ die digitalen Identitätskonstruktionen sind, wie „offen“ Kommunikationsstrategien gesellschaftlicher Akteure im Netz sind, oder auch wie Probleme von Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Privatsphäre etc. durch Bürger beurteilt werden. Ebenso sind theoretisch-konzeptionelle Analysen zu Konfliktfeldern wie Öffentlichkeit-Privatheit, Transparenz-Anonymität oder auch zur Frage erwünscht, wie die in der Verfassung formulierten Grundwerte Menschenwürde, Freiheitsrechte, Persönlichkeitsschutz, Meinungsfreiheit etc. vor dem Hintergrund der Authentizität von Kommunikation abzuwägen sind. Hierbei sind auch medienethische Thematisierungen der Fragen denkbar, ob „Authentizität“ einmedienethischer Wert ist, wie dieser in der Medienregulierung zum Tragen kommt und inwieweit diese Begriffe im Zuge des Medienwandels Veränderungen unterworfen sind.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten sie hier. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Beitragsvorschläge.

6. Thüringentag “Medien und Ethik”

Auf dem 6. Thüringentag “Medien und Ethik” geht es am 1. und 2. Juli 2011 um “Ethik im Netz”. Themen sind z. B. “Leitideen einer wertsensiblen Nutzung des Social Webs” oder “Porno im Web 2.0 Die Bedeutung sexualisierter Web-Inhalte in der Lebenswelt von Jugendlichen”. Weitere Informationen hier oder hier.

Programmtipp: WikiLeaks und Whistleblowing – Kann Verrat gerecht sein?

Barbara Bleisch fragt den Philosophen Julian Nida-Rümelin und die Whistleblowing-Expertin Anne Schwöbel, ob es eine Ethik des “Verpfeifens” gibt und wie die Gesellschaft auf Phänomene wie Whistleblowing und WikiLeaks reagiert.

Whistleblower scheinen die neuen Helden zu sein: Sie decken auf Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks Missstände auf und riskieren dabei oft den eigenen Job. Dennoch haftet den Whistleblowern etwas Zweifelhaftes an… Insbesondere, wenn ihre Motive nicht uneigennützig sind, sondern auf Rachegelüsten oder Geldnot fußen. Doch spielen die Motive der Whistleblower eine Rolle, wenn es um die Bewertung des Verrats geht? Unter welchen Umständen ist Verrat gerechtfertigt – oder sogar Pflicht? Sind Phänomene wie WikiLeaks der Demokratie zuträglich – oder gefährden sie diese?

3sat, Sonntag, 27.02.11
09:15 – 10:15 (60 Min.)

Center for International Media Ethics – CIME

Center for International Media Ethics

Die internationale Non-Profit Organisation CIME (Center for International Media Ethics) mit Sitz in Chicago bietet Journalisten aus allen Weltregionen Workshops und Trainingsprogramme. „J-Ethinomics“ ist eines der Programme von CIME, das Konzepte der Ethik und Ökonomie im Journalismus verbinden will. Es werden unter anderem Strategien entwickelt, wie medienethische Praxis durch den Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit auch ökonomische Anreize für Medienorganisation setzen kann. Mehr Informationen zu CIME unter http://www.cimethics.org/

Social Networks – X. HdM-Symposium zur Medienethik

Das X. HdM-Symposium zur Medienethik hat das Thema: „Social Networks: Schöne neue Kommunikationswelt oder Ende der Privatheit?“
(Donnerstag, 13. Januar 2011, Hochschule der Medien Stuttgart). Aus dem Programm:

“Das X. HdM-Symposium zur Medienethik betrachtet und reflektiert das Phänomen „Social Networks“ hinsichtlich der Nutzung, der ökonomischen Verwertbarkeit, besonders aber auch hinsichtlich der ethischen Implikationen, die damit verbunden sind. Es geht um neue Geschäftsmodelle und Werbeformen, aber auch um die Kommerzialisierung privater Kommunikation. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Verständnis von Privatheit. Gibt es Unterschiede zwischen der Online- und der Offline-Welt hinsichtlich der Privatheitskonstruktion? Welche Kosten-Nutzen-Relationen spielen im Kontext der Kontrolle privater Informationen eine Rolle? Beeinflusst das Wissen über Vermarktung, Datenanalyse und konkrete Datenmissbrauchsfälle den Umgang mit privaten Informationen?”

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Im Anschluss an das Symposium wir der Medienethik Award “META 2010″ vergeben: „Zwischen Konfrontation, Kommerz und Korrektiv – Was Medien über Medien berichten“. Weitere Informationen hier.

“Wikileaks” und “Wetten, dass..?” – medienethische Stimmen

Die Medienethik ist zur Zeit gefragt. “Wikileaks” und “Wetten, dass..?” erfordern kenntnisreiche und abgewogene medienethische Einschätzungen. Im Netzwerk Medienethik sind Medienethiker und Medienethikerinnen vernetzt, die gerne zu den Themen Stellung nehmen und sich über Anfragen aus Presse, Hörfunk und Fernsehen freuen. Schreiben Sie für eine für diese Anlässe zusammengestellte ExpertInnen-Liste an medienanfragen@netzwerk-medienethik.de.
Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die noch gerne für Anfragen zur Verfügung stehen wollen, melden sich bitte unter der gleichen Email-Adresse.

Neuerscheinung – Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung

cover zfkm1-2010Zum Thema “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” fand im Februar 2010 die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in München statt (Tagungswebsite). Die Veranstaltung wurde inhaltlich vorbereitet von der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK. Knapp 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, vornehmlich aus den Bereichen Wissenschaft und Medienpraxis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, besuchten die medienethische Konferenz. Die Tagung verfolgte den Anspruch, aus wissenschaftlicher und berufspraktischer Sicht ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe zu beleuchten.

Die Beiträge sind nun dokumentiert in der “Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik” (zfkm). Sie enthält Beiträge unter anderem von Barbara Thomass, Matthias Rath, Bernhard Debatin, Michael Jäckel und Olaf Hoffjann. Das Verzeichnis der Beiträge (des Schwerpunktteils) und die Bezugsmöglichkeiten finden Sie hier.

„Können Bilder Argumente sein?“

„Können Bilder Argumente sein?“ – die diesjährige Preisfrage des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

“zielt auf die philosophische Beurteilung des Einflusses der Bilder, bildgebender Verfahren und auch der Bildbearbeitungstechniken auf unser argumentatives Denken. Dient die Bildzentrierung in den Wissenschaften der Stärkung der Argumentation oder schwächt sie sie ab? Wie verändert die Technik die Art und Weise unseres Argumentierens?” (Quelle: Ausschreibung)

presifragefiphFür die Beantwortung dieser Preisfrage vergibt das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover einen INTERNATIONALEN
WISSENSCHAFTLICHEN PREIS IN HÖHE VON 6.000 EURO. Das Preisgeld beträgt nach erstem bis drittem Preis gestaffelt 3.000, 2.000 und 1.000 Euro.

Es können prämiert werden: bislang unveröffentlichte philosophische Essays von maximal 50 Seiten (à 2400 Zeichen)

  • die durch innovative Ideen und ungewohnte Perspektiven die Beantwortung der gestellten Frage weiterbringen,
  • die sich auf der Höhe der philosophischen Diskussion befinden, ohne diese nochmals zu referieren,
  • deren wissenschaftlicher Apparat nicht mehr als 20% des Textes einnimmt und
  • die in den Sprachen Deutsch oder Englisch verfasst sind.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Erschienen: Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?

Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema “Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?“.

Zum Schwerpunktthema des Heftes schreiben:

  • Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg): “Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken”
  • Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart): “Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung”
  • Alexander Filipović (Universität Münster): “Netzpolitik – Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets”
  • Andreas Büsch (Kath. Fachhochschule, Mainz): “Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen?”

Die Zeitschrift “Amosinternational” hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Daher eignet sich dieses internetethische Themenheft gut für Erwachsenenbildung und medienethische Einführungsseminare in Universität und Schule.

Das Heft (56 S.) kann einzeln für 12,90 € hier bestellt werden.

Zur Ethik von Sicherheitstechnologien

Aufnahmen eines Teraherzscanners

Aufnahmen eines Teraherzscanners

Das Tübinger Zentrum für Ethik in den Wissenschaften reflektiert und bewertet in einem Forschungsprojekt die sogenannten Körperscanner. Einen interessanten Einblick in die Arbeit der Informationethiker bietet ein Beitrag des Deutschlandfunks unter dem Titel: “Totaler Schutz durch totale Kontrolle? Tübinger Wissenschaftler untersuchen die Ethik von Sicherheitstechnologien”. Zu Wort kommen unter anderem die Theologin Regina Ammicht Quinn und der Medienethiker und Philosoph Michael Nagenborg. Mehr Informationen hier.

Bildquelle: Wikipedia Commons.

INA: Neue Rangliste der vernachlässigten Themen

Die “Initiative Nachrichtenaufklärung” (INA) hat gestern in Bremen eine neue Rangliste der vernachlässigten Themen vorgestellt. Damit will das von Journalisten und Kommunikationswissenschaftlern getragene Projekt die Aufmerksamkeit auf gesellschaftlich relevante Nachrichten lenken, die — aus welchen Gründen auch immer — in der medialen Berichterstattung untergegangen sind. Im Jahr 2009 wurden der INA zufolge vor allem folgende Themen vergessen, verschwiegen oder verdrängt:

  1. Notstand im Krankenhaus: Pflegebedürftige allein gelassen
  2. Psychiatrie: Bundesregierung biegt UN-Konvention zurecht
  3. Kriegsberichterstattung lenkt von zivilen Friedensstrategien ab
  4. Rechtswidrige Anwendung von Polizeigewalt
  5. Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen
  6. Mangelhafte Deklarierung von Jodzusatz in Lebensmitteln
  7. Patente auf menschliche Gene und Gensequenzen
  8. Schulen für Gehörlose unterrichten keine Gebärdensprache
  9. Mangelnde Kontrolle deutscher Rüstungsexporte
  10. Sondermüll beim Bauen und Sanieren

Nähere Informationen zu den Themen finden sich auf der INA-Homepage.

Die “Initiative Nachrichtenaufklärung” wurde 1997 nach dem Vorbild des US-amerikanischen “Project Censored” gegründet und publiziert seitdem jährlich ein Ranking mit Themen, die in der journalistischen Berichterstattung außen vor geblieben sind. Medienschaffende, gesellschaftliche, wissenschaftliche und politische Institutionen, aber auch alle Bürger haben die Möglichkeit, bei der INA ihrer Meinung nach vernachlässigte Nachrichten einzureichen. Im vergangenen Jahr wurden die Themenvorschläge in einem Projektseminar am Institut für Journalistik der TU Dortmund nachrecherchiert und aufbereitet. Über die Rangfolge der jährlichen “Top-Themen” entscheidet eine Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten.

Neuer Ethik-Kodex für Multimediajournalismus

Journalismus im Internet ist mit zahlreichen berufsethischen Herausforderungen verbunden, die von den herkömmlichen Regelwerken für journalistisches Arbeiten meist nur unzureichend thematisiert werden. Dies zeigt ein vergleichender Blick in die Ethik-Kodizes journalistischer Selbstkontroll-Organe in Europa: Kaum eine Institution ist auf die Besonderheiten der Internet-Kommunikation angemessen vorbereitet.

Dieses Problem will nun ein neuer Ethik-Kodex beheben, der speziell auf die Bedingungen des Multimediajournalismus zugeschnitten ist. Als Weiterentwicklung der geltenden Journalismus-Kodizes in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt er zentrale professionelle Regeln für den journalistischen Alltag zusammen und passt diese an den Publikationsraum Internet an. Der Kodex gliedert sich in die Unterpunkte

  • Sorgfaltspflicht
  • Recherche
  • Umsetzung
  • Werbung
  • Erfolgs- und Qualitätskontrolle sowie
  • Community.

Vergleichsweise ausführlich wird dabei u.a. der Umgang mit Blogs, sozialen Netzwerken und User Generated Content diskutiert.

Der Kodex ist aus einem Seminar an der Hamburger Akademie für Publizistik hervorgegangen. Weitere Hintergrundinformationen finden sich unter http://multimediaethik.wordpress.com/.

Jahrestagung Netzwerk Medienethik 2010 zur Ethik der Kommunikationsberufe

Programm 2010 bildswHerzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2010 zum Thema “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” von Do. 18. bis Fr. 19. Februar 2010 in München.

Die Tagung verfolgt den Anspruch, ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik, Philosophie, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus problemorientierten Praxisberichten zu beleuchten.

thomass3swDie zwei (halben) Konferenztage beginnen jeweils mit einem grundsätzlichen Vortrag: Am Donnerstag bilanziert Barbara Thomaß die Ethik der Kommunikationsberufe und benennt die kommenden Herausforderungen. Am Freitag geht es im Hauptvortrag um das Selbstverständnis und die Selbstkontrolle in den verschiedenen Kommunikationsberufen. benteleGünter Bentele trägt dazu vor unter dem Thema: “Lügen, Fakes und Bullshit? Reflexionen zum Realitätsbezug in den Codizes von Kommunikationsberufen und zu deren organisatorischen und sozialen Funktionen”.

Den beiden Vorträgen folgen jeweils Referate im Plenum (Donnerstag zur journalistischen Ethik und Freitag zur Ethik der Werbung) und danach Paperpräsentationen und Diskussionen in kleineren Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen. Nähere Information entnehmen Sie bitte dem Programm (aktualisiert am 20.01.2010).

Die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2010 ist zugleich die Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik.

Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie auf der Tagungs-Website. Der Sprecher des Netzwerkes Medienethik und die Sprecher der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik freuen sich sehr auf Ihre Teilnahme.

Kontakt
Sprecher des Netzwerkes Medienethik und Gastgeber der Jahrestagung
Prof. Dr. Rüdiger Funiok SJ
Hochschule für Philosophie – IKE
Kaulbachstr. 31a, 80539 München

Sprecher der DGPuK-FG »Kommunikations- und Medienethik«
Prof. Dr. Christian Schicha
Mediadesign Hochschule
Fachbereich Medienmanagement
Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf

Dr. Alexander Filipović
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstr. 27, 48149 Münster