2014 – Medien, Ethik und Geschlecht

Medien, Ethik und Geschlecht. Zur Frage nach Gerechtigkeit und Vielfalt in der Medienwelt

Gemeinsame Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppen Kommunikations- und Medienethik und Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht sowie des Netzwerks Medienethik.

 

Do 13. – Fr 14. Februar 2014 in München, Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn „Universität“)

Hashtag: #nme14 @medienethik); www.facebook.com/NetzwerkMedienethik

 

Programm

(letztes Update: 30.1.2014)

Mittwoch, 12. Februar 2014

19.00 Get-Together (auch Nachwuchs beider Fachgruppen) im „Atzinger“ (Schellingstr 9)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Pre-Conference der Nachwuchsgruppe Kommunikations- und Medienethik (Seminarraum 2)

09.00 Registrierung und Begrüßungskaffee
09.15–10.15 Diskussion weiterer Projekte / Themen der Nachwuchsarbeit
10.30–12.00 Vorstellung und Diskussion der Projektarbeiten

FG-Nachwuchsworkshop der DGPuK-Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht.

09.00–12.00 Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Oettingenstr. 67, Raum 027 (Programm)

Tagungsbeginn

12.00–13.00 Registrierung, Stehkaffee und Gespräch im Foyer vor der Aula
13.00–13.30 Eröffnung durch Rüdiger Funiok  und Alexander Filipović (Netzwerk Medienethik); Einführung durch Ingrid Stapf und Claudia Riesmeyer (FachgruppensprecherInnen) (Aula)

13.30–15.00 Eröffnungsvorträge (Aula)

  • Elisabeth Klaus (Salzburg): „Moral ist grauslich“ – Ethik auch? Das Verhältnis von Medien, Ethik und Geschlecht als Suchbewegung zwischen Gleichheit und Differenz.
  • Tatjana Schönwälder-Kuntze (Erlangen/München): Media matter – Anmerkungen zu ihrer ambivalenten Wirkmächtigkeit.

15:00–15.30 Kaffee-Pause

15.30–17.15 Plenumsvorträge (Aula)

  • Karsten Weber (Cottbus/Regensburg): Welche Gerechtigkeit kann Gerechtigkeit in der Medienethik sein? Zur Unübersichtlichkeit der „Gerechtigkeit und Geschlecht“-Debatte.
  • Lea Watzinger (München): Genderblinde Philosophie der Öffentlichkeit? Eine kritische Lektüre von Gerhardts Öffentlichkeitstheorie in medienethischer Absicht.
  • Tanja Maier (Berlin), Elke Grittmann (Lüneburg): Gerechtigkeit und Vielfalt in und durch Bilder. Bildethik, Anerkennung und Geschlecht.

17.15–17.30 Kaffee-Pause

17.30–18.45 Plenumsvorträge (Aula)

  • Dimitri Prandner (Salzburg): Ethik und Moral in der Interaktion zwischen Lokalpolitikern und Privatradiojournalistinnen.
  • Susanne Fengler (Dortmund), Tobias Eberwein (Dortmund), Matthias Karmasin (Klagenfurt): Gender oder Culture? Zu geschlechtsspezifischen Differenzen von Verantwortungswahrnehmung in europäischen Redaktionen.

18.45–19.45 Imbiss im Forum der Aula

19.45–21.00 Sitzung DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“ (Hörsaal)

19.45–21.00 Sitzung DGPuK-Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ (Seminarraum 2)

ab 20.15 Get together in der Bar „Königin 43“ (Königinstr. 43)

Freitag, 14. Februar 2014

09.00–10.00 Eröffnungsvortrag (Aula)

  • Susanne Gaschke (Kiel): Die unkontrollierte Gewalt. Erkenntnis, Interessen und Fehlentwicklungen in der Mediendemokratie.

10.00–10.30 Kaffeepause

10.30–12.00 Parallele Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1 (Aula)

  • Miriam Stehling (Bremen): Diversity for Ratings? Aneignungen von Diversität in America´s Next Top Model und Germany´s Next Topmodel durch junge Zuschauerinnen in den USA und Deutschland.
  • Katrin Döveling (Dresden), Jana Fischer (Dresden): Gender in Serie. Alles beim alten? Eine medienethische Analyse genderspezifischer Rollen- und Aneignungsmuster in populären Serienformaten.
  • [Fällt leider aus.]

Arbeitsgruppe 2 (Hörsaal)

  • Ricarda Drüeke (Salzburg), Elke Zobl (Salzburg):  #aufschrei – Soziale Medien, feministische Protestformen und alternative Öffentlichkeiten.
  • Tanja Thomas (Bremen), Elke Grittmann (Lüneburg): Anerkennung und Gerechtigkeit als Elemente einer kosmopolitischen Medienethik: Eine Analyse der medialen Berichterstattung über Unglücksfälle in den Textilfabriken Bangladeschs.
  • Sigrid Kannengiesser (Bremen): Ethik und Moral in mediatisierten, translokalen Frauennetzwerken.

12.00–13.00 Mittagspause, Möglichkeit des Mittagessens in den Lokalen in der Nähe

13.00–14.30 Parallele Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1 (Aula)

  • Tina Kühne (Leipzig): LGBT-Themen in deutschen und US-amerikanischen Fernsehnachrichten und Publikumszeitschriften.
  • Ulrike Roth (Münster): Der Heteronormativität entkommen: Die Bedeutung des Internets im Coming-Out von queer-lesbischen Frauen.
  • Elke Amberg (München): Schön! Stark! Frei! Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden.

Arbeitsgruppe 2 (Hörsaal)

  • Andrea Günter (Freiburg): Zur Ethik von Frauenbildern. Neue Medien und vermittelnde Repräsentanz.
  • Kathrin Friederike Müller (Münster): Vielfältig oder verkehrt? Mediale Repräsentationen von Führungskräften und ihre Aneignung durch junge Erwachsene.
  • Jennifer Tank (München), Marlis Prinzing (Köln): Die Rolle von Frauen im Mediendiskurs über Familien.

14.30–14.45 Kaffeepause

14.45–16.00 Abschließende Reflexion (Aula)

  1. Diskussion in Kleingruppen (bis 15.15 Uhr)
  2. Impuls von Margreth Lünenborg (Berlin, Tagungsbeobachterin) und Abschlussdiskussion im Plenum

Ende der Tagung

16.30–18.00 Jahresmitgliederversammlung des “Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle” (FPS) (Seminarraum 2)

 

Medienethische Posterpräsentationen

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Bereich der Medienethik haben die Möglichkeit, ihr Forschungsprojekt zu allgemein medienethischen Themen während der gesamten Tagung anhand einer Posterpräsentation vorzustellen. In den Pausen der Tagung sollten die Präsentatoren bzw. Präsentatorinnen in der Nähe des Posters zum Gespräch zur Verfügung stehen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum 9.2.2014 bei den Sprecherinnen der Nachwuchsgruppe Medienethik (s.u.). Vgl. auch den Call zur Pre-Conference der Nachwuchsgruppe Medienethik unter http://www.netzwerk-medienethik.de/category/nachwuchs-medienethik/.

Kontakt

siehe Programm.