Gerade ist mir aufgefallen, dass einige interessante medienethische Bücher auf PaperC online verfügbar sind und (wenn man einen Account hat) kostenfrei gelesen werden können. Hier sind sie:
- Debatin, Bernhard; Funiok, Rüdiger (Hg.) (2003): Kommunikations- und Medienethik. Konstanz: UVK. [Link]
- Heesen, Jessica (2008): Medienethik und Netzkommunikation. Öffentlichkeit in der individualisierten Mediengesellschaft. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. [Link]
- Dabrowski, Martin; Aufderheide, Detlef (Hg.) (2009): Internetökonomie und Ethik. Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven des Internets. Berlin: Duncker & Humblot (Volkswirtschaftliche Schriften, 556). [Link]
Wer mehr kostenfrei online lesbare medienethische Texte findet, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.
Erst der Download oder der Ausdruck verursachen dann Kosten in Höhe von 10 Cent die Seite.
Das von Google initiierte und unterstützte Collaboratory hat seinen ersten Jahresbericht zum Thema “Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft” veröffentlicht. Den gibt es als kostenloses PDF und ist natürlich auch bei docs.google.de einsehbar. Da in dem Bericht auch sehr prinzipiell Themen wie “Medienkompetenz” und “Digital Divide” angesprochen werden, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen.
Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics widmet einen Schwerpunkt dem Thema ICT & the City. Der Schwerpunkt wurde von Michael Nagenborg, Anders Albrechtslund, Martin Klamt und David Murakami Wood als “Guest Editors” betreut.
Der neue Band der Reihe “Medienethik” im Franz Steiner-Verlag widmet sich dem Thema “Computerspiele – Neue Herausforderungen für die Ethik?” Der von Petra Grimm und Rafael Capurro herausgegebene Band enthält neben einigen Beiträgen des HdM-Medienethik-Symposiums zum gleichen Thema (2007) auch eine Reihe von neuen Aufsätzen.
Inhalt
- M. Nagenborg: Einleitung
- M. Nagenborg: Computerspiele und Ethik
- M. Consalvo: Rule Sets, Cheating, and Magic Circles
- M. Lober: MacBeth vs. Ego-Shooter
- V. Weigand: Computerspiele und Jugendschutz
- C. Pfeiffer: Führt Computerspielen zu schlechten Schulnoten?
- T. Lehning: Werbung als ethischer Kommentar: Die ‘Believe’-Kampagne für Mircosofts Halo 3
- J. Zaremba: Heldinnen in Computerspielen
- D. Allhutter: Der ‘Mainstream-Spieler’ als Kreativitätshindernis: Was Geschlechterdiskurse mit der Qualität von Computerspielen zu tun haben
- K. Pohl: Repräsentation von Moral im Computerspiel am Beispiel Fable
- C. Hoffstadt und C. Roth: DEFCON – The world’s first genocide’em up
Published by
Alexander Filipovic on
14. Dezember 2009 in
Informations- und Internetethik, Journalismusethik, Jugendschutz and Literatur.
Tags: Anthropologie, Das neue Netz, Ethik, Facebook, Gewalt, Internet, Internetethik, Journalismus, Medienethik, Social Networking, Web 2.0.
Jetzt erschienen: Die Beiträge der gemeinsamen Jahrestagung 2009 zum Thema “Web 2.0. Neue Kommunikations- und Interaktionsformen als Herausforderung der Medienethik” sind in der “Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik” (zfkm) dokumentiert.
Die Zeitschrift, Ausgabe 2/2009, 11. Jahrgang, ISSN: 1861-2687, können Sie zum Preis von 6,50 Euro beziehen von: Prof. Dr. Christian Schicha, E-Mail: schicha@t-online.
Inhalt:
- Petra Grimm: Gewalt im Web 2.0 – ein Anknüpfungspunkt für medienethische Reflexionsprozesse bei Jugendlichen?
- Bernhard Debatin: The Routinization of Social Network Media. A Qualitative Study on Privacy Attitudes and Usage Routines among Facebook Users
- Kerstin Blumberg, Wiebke Möhring & Beate Schneider: Risiko und Nutzen der Informationspreisgabe in Sozialen Netzwerken
- Tobias Eberwein & Horst Pöttker: Journalistische Recherche im Social Web: Neue Potenziale, neue Probleme?
- Sabine Trepte & Leonard Reinecke: Sozialisation im Social Web: Eine Forschungsagenda zu den Wirkungen des Web 2.0
- Jan-Hinrik Schmidt: Braucht das Web 2.0 eine eigene Forschungsethik?
- Anke Trommershausen: Ist eine Unternehmensethik unter den Bedingungen des Netzwerks möglich? Ein Diskussionsbeitrag zur der Frage einer Re-Konzeptualisierung der Unternehmensethik in TIME-Unternehmen
- Caja Thimm: Die große Freiheit in virtuellen Welten? Ethische Fragen im Kontext von Second Life
- Thomas Zeilinger: »Social networking« als Basis der Wahrnehmung kommunikativer Kompetenz im Internet. Von einer Ethik allgemeiner Geltungsansprüche zu einer Ethik sozialer Verbundenheit
- Alexander Filipović: Identität, Beziehung und Information. Systematische Überlegungen zu einer Anthropologie des Web 2.0 in medienethischer Perspektive
- Michael Nagenborg: Keeping it real? Albert Borgmanns »Holding on to reality« (1999) und »Real American Ethics« (2007)
- Franz Tomaschowski: Das Spiel mit der Realität
- Karsten Weber: »Don’t be evil« Ein kritischer Blick auf die moralische Selbstregulierung von Suchmaschinen mithilfe von Ethikcodizes
- Matthias Künzler & Edzard Schade: Neue öffentliche Akteure braucht das Web 2.0! Zur Bedeutung spezifischer medienethischer Normen und Regulierungsformen für Kommunikationsdienste im Web 2.0
- Theresa Züger: Öffentlichkeit im Internet
- Jörg-Uwe Nieland & Mario Anastasiadis: Rechtsextremismus 2.0 Gegen- und Abwehrstrategien – Ein Vorschlag zur Systematisierung
Der Materialband, der von Jochen Fehling unter Mitarbeit von Simon Meisch herausgegeben wurde, dokumentiert die Ergebnisse des Projekts Verantwortung wahrnehmen
oder mit diesem Bestellformular bestellt werden. Eine kostenlose Online-Fassung ist angekündigt.
Im Oktober 2009 ist der folgende Band erschienen: Gewissensbisse. Ethische Probleme der Informatik. Biometrie – Datenschutz – geistiges Eigentum. Autoren: Debora Weber-Wulff, Christina Class, Wolfgang Coy, Constanze Kurz und David Zellhöfer. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Verlages.
Heute ist die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics online gegangen, die sich dem Schwerpunkt-Thema Ethics of Waste in the Information Society widmet.
Der neuste Band der Reihe “Popular Culture and Philosophy” hat den schönen Titel World of Warcraft and Philosophy – Wraith of the Philosopher King. In dem Buch werden auch einige Beiträge zu den ethischen Aspekten des erfolgreichen Online-Rollenspiels geboten – und wird deshalb hier erwähnt.
Durch einen Beitrag bei onlinejournalismus.de (über das Ende des Meckerblogs bei Zeit.de) bin ich auf das Weblog zum Journalistik-Lehrbuch von Klaus Meier (Prof. für Journalistik an der Hochschule Darmstadt, Campus Dieburg) aufmerksam geworden. Sehr lesenswert sind unter anderem die Beiträge zur Journalismus- und Medienethik.
Die virtuelle Fachbibliothek “medien buehne film” bietet mit drei Teilportalen (Kommunikations- und Medienwissenschaft / Publizistik, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft) einen guten Ausgangspunkt für Recherchen. Da man auch beim Suchbegriffen “Ethik” dort fündig wird, sei auf das Portal auch hier hingewiesen.
Die erste Ausgabe des neuen International Journal of Roleplaying kann hier als PDF eingesehen werden. Das neue Journal dürfte für alle Kolleginnen und Kollegen von Interesse sein, welche z.B. über soziale Normen in (Online-)Rollenspielwelten arbeiten.
So eben ist der nun mehr siebte Band der Schriftenreihe “Medienethik” im Franz Steiner Verlag erschienen. In dem Band (hrsg. von Petra Grimm und Rafael Capurro) zum Thema Informations- und Kommunikationsutopien finden sich die Beiträge zum Medienethik-Symposium an der Hochschule der Medien, Stuttgart, zum gleichen Thema. Die Beiträge stammen von Klaus Wiegerling, Michael Nagenborg, Tassilo Pellegrini, Falko Blask, Hans Krah, Uwe Jochum, Thomas Nisslmüller und Manfred Lang.
Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics ist Anfang der Woche erschienen. Thema des Heftes ist: Religion and IT.
So eben ist das Buch “Medienethik und Netzkommunikation” von Jessica Heesen erschienen. Weitere Information zu dem Band finden Sie auf der Homepage des Verlages.
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