Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics ist online. Das Heft ist dem Thema “Ethics of Sharing” gewidmet.
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Anlässlich des 5-jährigen Bestehens von www.surveillance-studies.org wird erstmals der “Surveillance Studies Publikumspreis” vergeben. Bis zum 31.08.2011 besteht die Möglichkeit, seine Stimme für einen von vier im Vorfeld ausgewählten und vorgeschlagenen Artikel abzugeben. Weiterer Informationen gibt es hier.
Das Journal “Index on Censorship” widmet sich in der neuen Ausgabe dem Thema Privacy is dead! Long live privacy.
Die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz hat ein medienethisches Impulspapier zu den Herausforderungen der digitalen Mediengesellschaft unter dem Titel „Virtualität und Inszenierung. Unterwegs in der digitalen Mediengesellschaft“ erarbeitet. Damit soll ein medienethischer Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte über die Chancen und Risiken neuer Medientechnologien geleistet werden.
Das Papier, verfasst von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Medienethikern, Philosophen, Journalistinnen/Journalisten und Medienpädagogen, interpretiert Virtualität und Inszenierung als Kennzeichen bzw. Imperative der digitalen Mediengesellschaft. Als Kriterium für eine zukunftsfähige Mediengesellschaft betont der Text die moralische Bedeutung von Authentizität (in den Dimensionen allgemein menschlicher Kommunikation, des Bildes und der Öffentlichkeit/Demokratie). Er skizziert die Notwendigkeit einer neuen Medienkompetenz und gibt Handlungsempfehlungen für ausgewählte Problemfelder der digitalen Mediengesellschaft.
Der Text kann hier heruntergeladen werden (*.pdf).
Bei ontosOpen sind einige Bücher als kostenfreier Download erhältlich, die auch für Medienethiker(inn)en von Interesse sind, z. B. Philosophy of the Information Society (hrsg. von Herbert Hrachovec und Alois Pichler).
Bei Peter Lang ist soeben ein neuer Sammelband zum Thema Trust and Virtual Worlds, der von Charles Ess und May Thorseth herausgegeben wurde. Laut Verlagsinfo geht es in dem Buch um Folgendes:
The book’s early chapters establish historical, linguistic, and philosophical foundations for key concepts of trust, embodiment, virtuality, and virtual worlds. Four philosophers then analyze how trust – historically interwoven with embodied co-presence – may be enhanced through online environments. Final contributions tackle the specific challenges of virtual child pornography and democratic deliberation online.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Verlages.
Die erste Ausgabe des neue “International Journal of Cyber Ethics in Education (IJCEE)” ist so eben erschienen. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Webseite von IGI Global. – Aus dem Inhalt: “Computer Ethics and Neoplatonic Virtue: A Reconsideration of Cyberethics in the Light of Plotinus’ Ethical Theory” (von Giannis Stamatellos), “Digital Equity in Schools: An Overview of Current Trends” (von Jo Williamson), “The Tension Between Human and Cyborg Ethics” (von Anne Gerdes) und “Constructivist and Constructionist Approaches to Graduate Teaching in Second Life: Ethical Considerations and Legal Implications” (von R. Talab et al.).
Das neue Buch von Klaus Wiegerling Philosophie intelligenter Welten ist im Wilhelm Fink Verlag erschienen. Laut Klappentext “untersucht [der Verfasser] modernste informatische Technologieentwicklungen, die mit perspektivischen Verschiebungen vor allem unter den Stichworten Ubiquitous Computing, Persasive Computing und Ambient Intelligence gefasst werden.” Aufgrund der hervorragenden Arbeiten von Klaus Wiegerling auf dem Gebiet der Medienethik, dürfte die Qualität und Anschlussfähigkeit zur Medienethik außer Frage stehen.
Bei Berg Publishing ist außerdem so eben ein Band zu Games and Gaming – An Introduction to New Media erschienen, in dem Larissa Hjorth ein Kapitel den “Politics of the Personal: Avatar Representation, Identity and Identification and Beyond” widmet. In Hinblick auf das Thema der Jahrestagung 2012 sicherlich keine schlechte Lektüre.
Der neue Tagungsband zur Konferenz Clash of Realities ist unter dem Titel Clash of Realities 2010 erschienen und bietet wieder einen guten Überblick über die aktuelle Computerspiel-Forschung.
Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema “Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?“.
Zum Schwerpunktthema des Heftes schreiben:
- Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg): “Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken”
- Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart): “Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung”
- Alexander Filipović (Universität Münster): “Netzpolitik – Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets”
- Andreas Büsch (Kath. Fachhochschule, Mainz): “Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen?”
Die Zeitschrift “Amosinternational” hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Daher eignet sich dieses internetethische Themenheft gut für Erwachsenenbildung und medienethische Einführungsseminare in Universität und Schule.
Das Heft (56 S.) kann einzeln für 12,90 € hier bestellt werden.
Die neue Ausgabe des “International Review of Information Ethics” widmet sich dem Thema “Intercultural Infomation Ethics” und ist – wie immer – kostenfrei als Download verfügbar.
Die Herausgeber Mitchell Land, Koji Fuse
(Frank W. and Sue Mayborn School of Journalism, University of North Texas, Denton, Texas)
und Bill W. Hornaday (School of Journalism, Indiana University, Bloomington, Ind.) planen den zweiten Band einer Publikationsreihe mit dem Titel: »Contemporary Media Ethics: A Practical Guide for Students, Scholars and Professionals in the Globalized World, 2nd ed.«
Autoren und Autorinnen sind aufgerufen, ihre Beiträge dazu einzureichen.
Auszug aus dem CFP:
The second edition of Contemporary Media Ethics will include new cases — most, if not all — in various areas of mass communications: (1) print and broadcast news media, (2) the Internet and social media, (3) advertising and public relations, (4) entertainment media, and (5) global media and international communication. This is a major revision. Living in the globalized world where different cultures and values constantly clash, we must carefully reflect on our ethnocentric ways of resolving an ethical conflict, become aware of various non-utilitarian approaches to decision making, and hone our skills in moral imagination. Appropriate for both undergraduate and graduate courses in media ethics, the second edition tries to expose its readers to non-Western and non-dominant Western philosophies in comparison with utilitarianism—the dominant philosophical framework of U.S. or Western mass communications practices—in order to make them realize how useful the non-utilitarian approaches, whether non-Western or Western, are to break an impasse in our moral reasoning.
Die Publikationssprache ist Englisch.
Das Buch wird von Marquette Books LLC verlegt.
Einreichungsfrist ist der 01.Dezember 2010.
Der gesamte Ausschreibungstext sowie weitere Informationen finden sich unter: http://fuseprojects.weebly.com/mediaethics.html
Gerade ist mir aufgefallen, dass einige interessante medienethische Bücher auf PaperC online verfügbar sind und (wenn man einen Account hat) kostenfrei gelesen werden können. Hier sind sie:
- Debatin, Bernhard; Funiok, Rüdiger (Hg.) (2003): Kommunikations- und Medienethik. Konstanz: UVK. [Link]
- Heesen, Jessica (2008): Medienethik und Netzkommunikation. Öffentlichkeit in der individualisierten Mediengesellschaft. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. [Link]
- Dabrowski, Martin; Aufderheide, Detlef (Hg.) (2009): Internetökonomie und Ethik. Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven des Internets. Berlin: Duncker & Humblot (Volkswirtschaftliche Schriften, 556). [Link]
Wer mehr kostenfrei online lesbare medienethische Texte findet, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.
Erst der Download oder der Ausdruck verursachen dann Kosten in Höhe von 10 Cent die Seite.
Das von Google initiierte und unterstützte Collaboratory hat seinen ersten Jahresbericht zum Thema “Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft” veröffentlicht. Den gibt es als kostenloses PDF und ist natürlich auch bei docs.google.de einsehbar. Da in dem Bericht auch sehr prinzipiell Themen wie “Medienkompetenz” und “Digital Divide” angesprochen werden, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen.
Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics widmet einen Schwerpunkt dem Thema ICT & the City. Der Schwerpunkt wurde von Michael Nagenborg, Anders Albrechtslund, Martin Klamt und David Murakami Wood als “Guest Editors” betreut.
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