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Neuvermessung der Medienethik – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2013

14.–15. Februar 2013 in München, Aula der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstr. 31, München)

Die Entwicklungen der Medien stellt auch die Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß.

Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich, die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.

Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus.

Die Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird veranstaltet zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Kommunikations- und Medienethik”. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2013. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2013 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.

Wir laden Sie sehr herzlich zu der Tagung ein und wir freuen uns, Sie im Februar in München zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für das Jahr 2013

Alexander Filipović, Ingrid Stapf und Rüdiger Funiok SJ
(Sprecher/Sprecherin der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und Sprecher des Netzwerks Medienethik)

Call for Papers zur Jahrestagung 2013: Neuvermessung der Medienethik

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden Interessierte aus Wissenschaft und Praxis mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an unserer Jahrestagung (Do 14. – Fr 15. Februar 2013 in München) zu beteiligen.

Thema der Tagung: „Neuvermessung der Medienethik. Bilanz, Themen und Herausforderungen seit 2000“.

Die Entwicklungen in den und durch die Medien stellt auch die Kommunikations- und Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich,  die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.

Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus. Dieser Zugriff betrifft eine Vielzahl von Themenstellungen:

  • Welche neuen Forschungsfragen legt die Medienentwicklung der 2000er Jahre nahe?
  • Welche Leistungen lassen sich nennen, wenn man eine Bilanz der Medienethik seit Ende der 1990er Jahre zieht?
  • Wie müss­ten diese weiter entwickelt werden? Welche Begriffs- und Theoriebildungen werden in der Folge nötig und wie könnte eine effiziente Medienregulierung aussehen?
  • Welche internationalen und globalen Aspekte gilt es zu berücksichtigen?
  • Welcher Methoden bedarf eine zeitgemäße Kommunikations- und Medienethik in theoretisch-normativer, meta-ethischer und in anwendungsorientierter Ausrichtung?
  • Wie wirkt sich dies auf die Ausbildung und Professionalisierung von Medienschaffenden, aber auch auf die Vermittlung von Medienkompetenz und Medienbildung aus?
  • Und was wäre unter einer medienethischen Kompetenz zu verstehen?

Den ausführlichen Call for Papers mit weiteren Informationen erhalten sie hier. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Beitragsvorschläge (Einreichungsfrist: 15. Oktober 2012).

Neuerscheinung: Medien- und Zivilgesellschaft

Schriftenreihe Kommunikations- und Medienethik 1

Jetzt neu erschienen: Buch
zur Jahrestagung 2011

Der medienethische und mediensoziologische Band dokumentiert die Ergebnisse der Tagung „Medien- und Zivilgesellschaft“, die vom 17.–18. Februar 2011 an der Hochschule für Philosophie in München stattgefunden hat.

Alexander Filipović | Michael Jäckel | Christian Schicha (Hrsg.)
Medien- und Zivilgesellschaft
Reihe: Kommunikations- und Medienethik
2012, 318 Seiten, broschiert
€ 29,95, ISBN: 978-3-7799-3000-6

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten hier (Website des Verlages).

Start einer neuen Schriftenreihe

Dieser Band ist der erste der Schriftenreihe „Kommunikations- und Medienethik“. Mit dieser Reihe beabsichtigen die Reihen-Herausgeber, Alexander Filipović, Christian Schicha und Ingrid Stapf, dem erstarkenden medienethischen Diskurs einen adäquaten Publikationsort zu geben. Das vielfältige, in vielen Disziplinen beheimatete und hochgradig relevante medienethische Wissen soll damit der interessierten Öffentlichkeit und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

Neben der Dokumentation der Jahrestagungen der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“, die gemeinsam mit dem „Netzwerk Medienethik“ durchgeführt werden, steht die Serie auch medienethischen (Qualifikations-)Arbeiten aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaften, Soziologie, Philosophie und Theologie offen.

Die Gestaltung und Entwicklung der Schriftenreihe werden in Abstimmung mit der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und dem Netzwerk Medienethik vorgenommen.

Weitere Informationen zur neuen Schriftenreihe hier.

Kooperationspartner 

An der mit diesem neuen Band dokumentierten Tagung waren neben den Kolleginnen und Kollegen vom Netzwerk Medienethik und der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK auch Kooperationspartner der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie beteiligt. Diese Sektion hat die Publikation ebenso finanziell unterstützt wie die Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und das Institut für Informations- und Kommunikationsökologie e.V. (IKÖ).

Abstracts der Jahrestagung 2012 online

Die Abstracts der vergangenen Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik zu “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit” stehen hier zum Download zur Verfügung.

Einladung zur Jahrestagung 2012 des Netzwerks Medienethik

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Netzwerk Medienethik,

herzliche Einladung zur Jahrestagung 2012 zum Thema “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation” (Do 16. – Fr 17. Februar 2012 in München).

Die Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird veranstaltet zusammen mit den DGPuK-Fachgruppen “Kommunikations- und Medienethik” und “Computervermittelte Kommunikation”. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2012. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2012 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.

Zusammen mit den Sprechern der Fachgruppen freue ich mich sehr, Sie im Februar in München zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für das Jahr 2012

Prof. Dr. Rüdiger Funiok SJ
(Sprecher des Netzwerks Medienethik)

Einladung zu einem medienethischen Nachwuchstreffen

Besonders in der jüngeren Generation der Kommunikations- und Medienwissenschaften bzw. Journalistik, aber auch in den Fächern der Theologie, Philosophie und Informatik, wächst das Interesse an medien- und kommunikationsethischen Fragen, z. B. für Netzethik, Web 2.0-Ethik oder Privacy-Fragen. Der Grundgedanke des Netzwerkes Medienethik, medienethisch interessierte Menschen zu vernetzen, bezieht sich seit Jahren immer auch auf den Nachwuchs.

Bei der kommenden Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird auf Initiative der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK die Gründung einer medienethischen Nachwuchsgruppe ins Auge gefasst, die organisatorisch eng an die Fachgruppe gebunden sein und ihren Platz im Netzwerk Medienethik haben soll.

Daher herzliche Einladung an den medienethischen Nachwuchs zu dieser ersten Veranstaltung (im Rahmen der Jahrestagung)!

Termin: Donnerstag, 16. Februar 2012, 10.00–12.00 Uhr

Ort: Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn „Universität“), (Seminarraum 2)

Was: “Diskussion und mögliche Gründung einer Nachwuchsgruppe der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik innerhalb des Netzwerkes Medienethik” (als Prä-Konferenz zur Jahrestagung)

Zielgruppe: Alle (!), die an einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit im weiten Bereich der Medienethik arbeiten bzw. eine solche planen. Qualifikationsarbeiten in diesem Sinnen sind vor allem Masterarbeiten, Promotionen und Habilitationen (und Äquivalente). Aber auch fortgeschrittene Studierende, die sich im medienethischen Bereich orientieren wollen, sind eingeladen (z.B. während einer medienethischen Bachelorarbeit).  Es gibt keine fächerspezifischen Begrenzungen oder Teilnahmekreise, nur den gemeinsamen thematischen Fokus “Kommunikations- und Medienethik” (und Unterbereiche, z.B. Internetethik, Journalismusethik, PR-Ethik, Bild-Ethik usw.). In Frage kommen also junge Menschen aus Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Medienwissenschaften, Philosophie, Soziologie, Theologie, Informatik…

„Etablierte“ (die sich nicht mehr zum “Nachwuchs” zählen) können und sollen gerne zur ersten Sitzung hinzukommen. Die Gruppe entscheidet dann selbst, wie die zukünftigen Treffen in dieser Hinsicht aussehen sollen. Unter “Etablierte” verstehen wir vor allem Professorinnen und Professoren, die im Bereich Medienethik arbeiten, aber auch Wissenschaftler, die z.B. eine medienethische Dissertation geschrieben haben und jetzt im wissenschaftlichen “Medienbereich” arbeiten.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme einfach regulär zur Jahrestagung an (Programm und Anmeldeformular). Auf dem Anmeldeformular können Sie auch angeben, dass Sie nur an der Prä-Konferenz teilnehmen wollen. Studierende sind vom Tagungsbeitrag befreit.

Get-Together am Vorabend: Ein geselliges Treffen am Vorabend ist in Planung. Zeit und Ort werden hier bekannt gegeben. In den Kommentaren oder via twitter (@medienethik, #nme12) könnt ihr gerne Euer Interesse signalisieren.

Programm (Vorschlag):

  1. Einführung in die Idee (Sprecher/-in der FG KME)
  2. Information über die Nachwuchsarbeit der DGPuK durch die Nachwuchssprecherin der DGPuK
  3. Ausführliche Vorstellungsrunde (mit kurzem Einblick zum momentan bearbeiteten Projekt)
  4. Austausch über Sinn und Zweck und Gestalt einer Nachwuchsgruppe
  5. [Verständigung über die Aufgaben eines zu wählenden Sprechers / einer zu wählenden Sprecherin und über Dinge, die die Nachwuchsgruppe kurz- und mittelfristig angehen sollte (Formulierung eines Selbstverständnisses, Namens-Liste mit der Angabe der Projekte etc.).]
  6. [Wahl eines Sprechers / einer Sprecherin (und eines Vertreters / einer Vertreterin) der Nachwuchsgruppe der FG Kommunikations- und Medienethik der DGPuK]

Programm der Jahrestagung 2012 fertig

Gerade fertig geworden ist das Programm der kommenden Jahrestagung 2012 zum Thema “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit - Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation“. Die Einladung zu der Tagung folgt nächste Woche.

Die Tagung wird veranstaltet von den DGPuK-Fachgruppen Kommunikations- und Medienethik und Computervermittelte Kommunikation und dem Netzwerk Medienethik.

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung schon jetzt an dieser Stelle: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2012/. Die Veranstalter freuen sich auf hoffentlich zahlreiche Begegnungen in München!

CfP zur Jahrestagung “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit” – Ablauf der Einreichungsfrist

Am 15. November 2011, also in gut einer Woche, endet die Einreichungsfrist für unsere Tagung “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation”.

Zur Erinnerung: Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” die interessierte Öffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an der Jahrestagung (Do 16. – Fr 17. Februar 2012 in München) zu beteiligen.

Die Einreichungen werden anonym von Mitgliedern der beiden Fachgruppen begutachtet. Die Ergebnisse des Reviews werden bis zum 31.12.2011 bekannt gegeben. Weitere Informationen im ausführlichen Call for Papers (*.pdf).

Call for Papers zur Jahrestagung 2012: Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an unserer Jahrestagung (Do 16. – Fr 17. Februar 2012 in München) zu beteiligen.

Thema der Tagung: „Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation“.

Die neue Frage nach der Authentizität: Fast zwanzig Jahre nach Beginn der gesellschaftlichen Verbreitung des Internets gewinnen Fragen nach der Authentizität computervermittelter Kommunikation neues Gewicht. Persönliche Selbstdarstellung, Beziehungspflege und Kommunikation im Netz sind nicht mehr auf eine Avantgarde beschränkt, sondern spätestens mit dem durchschlagenden Erfolg von Netzwerkplattformen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Durch die enormen Datenmengen, die im Rahmen computervermittelter Kommunikation anfallen, lässt sich die eigene persönliche Identität kaum noch verbergen: “on the internet, everybody knows what kind of dog you are“.

Post-Privacy und Askese: Die Debatte um die Konstruktion digitaler Identitäten spannt sich mittlerweile auf zwischen zwei Polen: Einerseits Vertreter der „Post-Privacy“-Ära, die eine offensive Strategie öffentlicher Identitätskonstruktion propagieren, andererseits Vertreter einer extremen Zurückhaltung im Netz, die den „digitalen Selbstmord“ loben und zu Datenaskese auffordern.

Vielfalt der Perspektiven: In diesem Kontext möchte die Tagung Beiträge einladen, die sich mit der Frage nach Authentizität in der computervermittelten Kommunikation beschäftigen. Dabei ist eine Vielfalt der Perspektiven ausdrücklich erwünscht: Es sind sowohl empirische Beiträge denkbar, die sich mit der Frage beschäftigen, wie „ehrlich“ die digitalen Identitätskonstruktionen sind, wie „offen“ Kommunikationsstrategien gesellschaftlicher Akteure im Netz sind, oder auch wie Probleme von Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Privatsphäre etc. durch Bürger beurteilt werden. Ebenso sind theoretisch-konzeptionelle Analysen zu Konfliktfeldern wie Öffentlichkeit-Privatheit, Transparenz-Anonymität oder auch zur Frage erwünscht, wie die in der Verfassung formulierten Grundwerte Menschenwürde, Freiheitsrechte, Persönlichkeitsschutz, Meinungsfreiheit etc. vor dem Hintergrund der Authentizität von Kommunikation abzuwägen sind. Hierbei sind auch medienethische Thematisierungen der Fragen denkbar, ob „Authentizität“ einmedienethischer Wert ist, wie dieser in der Medienregulierung zum Tragen kommt und inwieweit diese Begriffe im Zuge des Medienwandels Veränderungen unterworfen sind.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten sie hier. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Beitragsvorschläge.

Jahrestagung 2012 zu Echtheit und Wahrheit im Internet

Bereits jetzt können wir Sie auf unsere nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik hinweisen. Die Tagung findet vom 16.-17. Februar 2012 an der Hochschule für Philosophie in München statt.

Thema “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation”.

Das Netzwerk Medienethik veranstaltet die Konferenz als gemeinsame Jahrestagung mit der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und der DGPuK-Fachgruppe Computervermittelte Kommunikation.

Alle weiteren Informationen, z.B. den Call for Papers (ab Mitte 2011) , finden Sie auf der Tagungswebsite.

Einladung zur Jahrestagung 2011: Medien- und Zivilgesellschaft

Herzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2011 zum Thema “Medien- und Zivilgesellschaft” von Donnerstag, 17. bis Freitag, 18. Februar 2011 in München. Das vollständige Programm und ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Thema und Anspruch der Tagung

Die Tagung verfolgt das Ziel, den Zusammenhang von Medien und Zivilgesellschaft ethisch zu beleuchten. Das Verhältnis von Zivilgesellschaft, Öffentlichkeit und Demokratie ist medienethisch hoch relevant: So wichtig die kritische und informative Rolle der Medien bzw. des Journalismus für die Ermöglichung von staatlich politischem Handeln ist, so wichtig sind die Medien für die Vitalität der Zivilgesellschaft. Die Medienkommunikation hat für das freiwillige gemeinschaftliche  Handeln von Bürgerinnen und Bürgern entscheidende Bedeutung.  Daher müssen an die Massenmedien, das Internet und die Kommunikationsberufe entsprechende moralische Forderungen gestellt werden. Diese  medienethische  Relevanz  der  Zivilgesellschaft soll  in der Tagung kritisch analysiert und mit dem Interesse an einer entsprechend gestalteten Mediengesellschaft untersucht werden.

WikiLeaks als Schwerpunkt

Ein Schwerpunkt der Tagung ist die medienethische Beurteilung von WikiLeaks: Führende Medienethikerinnen und Medienethiker nähern sich dem Phänomen von verschiedenen Seiten. Aspekte sind zum Beispiel WikiLeaks als zivilgesellschaftliche Handlungsstrategie, die Legitimität von Transparenz, die Veränderung in der Herstellung von Öffentlichkeit und die Frage eines informationellen Selbstbestimmungsrechts des Staates. Eine Podiumsdiskussion wird die verschiedenen Perspektiven miteinander konfrontieren und sie zusammenführen.

Keynotes und weitere Themen

Der erste Tag der Konferenz wird eingeleitet von Prof. Dr. Manfred Mai (Universität Duisburg-Essen) mit einem Vortrag zum Thema “Die organisierte Zivilgesellschaft und die Verantwortung für die Medien – Zu einigen Fragen der Medienethik”. Nach dem Schwerpunkt “WikiLeaks” folgen parallele Arbeitsgruppen zu den Themen Medienethik, Öffentlichkeit und Selbstkontrolle. Den Eröffnungsvortrag des zweiten Tages hält Prof. Dr. Michael Jäckel (Universität Trier) zum Thema “Das ‘richtende’ Publikum – ein Systematisierungsversuch“. Netzpolitik, Diskiminierung, journalistische Hilfsnetze und die Kritik des zivilgesellschaftlichen Konzepts sind unter anderem Themen der abschließenden Vorträge.

Anmeldung und weitere Informationen

Anmelden können Sie sich ab sofort mit diesem Formular. Weitere Informationen, z. B. das ausführliche Programm und Kurzzusammenfassungen der Vorträge finden Sie auf der Tagungswebsite.

Veranstalter und Kontakt

Es laden ein: DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik zusammen mit der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Sprecher des Netzwerkes Medienethik und Gastgeber der Jahrestagung:
Prof. Dr. Rüdiger Funiok SJ
Hochschule für Philosophie – IKE
Kaulbachstr. 31a
80539 München
Tel. 089 / 2386-2410
Email: ruediger.funiok@jesuiten.org

Sprecher der DGPuK-FG „Kommunikations- und Medienethik“
Prof. Dr. Christian Schicha
Mediadesign Hochschule
Fachbereich Medienmanagement
Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf
Fon: ++49 (0)211/179 393-15, Fax: ++49 (0)211/179 393-17
E-Mail: c.schicha@mediadesign-fh.de,
Homepage: www.schicha.net

Dr. Alexander Filipović
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstr. 27
48149 Münster
Fon: ++49 (0)179/ 3204902
E-Mail: mail@alexander-filipovic.de

Sprecher der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Prof. Dr. Michael Jäckel
Universität Trier
Fachbereich IV – Soziologie
Universitätsring 15
54286 Trier
Fon: ++49 (0)651/201 2656
E-Mail: jaeckel@uni-trier.de
Website: www.uni-trier.de/jaeckel

“Medien- und Zivilgesellschaft”: Erinnerung CfP Netzwerk Medienethik (Einsendeschluss 15. Dezember)

Die Organisatoren erinnern freundlich an den Call for Papers für die kommende Jahrestagung des Netzwerks Medienethik zum Thema “Medien- und Zivilgesellschaft”. Die Tagung findet statt am 17.-18. Februar 2011 an der Hochschule für Philosophie in München. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Tagungs-Webseite www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2011/.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihre Einreichungen mit Vorschlägen für einen Vortrag bis zum 15. Dezember 2010 und auf ein Wiedersehen in München.

Neuerscheinung – Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung

cover zfkm1-2010Zum Thema “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” fand im Februar 2010 die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in München statt (Tagungswebsite). Die Veranstaltung wurde inhaltlich vorbereitet von der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK. Knapp 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, vornehmlich aus den Bereichen Wissenschaft und Medienpraxis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, besuchten die medienethische Konferenz. Die Tagung verfolgte den Anspruch, aus wissenschaftlicher und berufspraktischer Sicht ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe zu beleuchten.

Die Beiträge sind nun dokumentiert in der “Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik” (zfkm). Sie enthält Beiträge unter anderem von Barbara Thomass, Matthias Rath, Bernhard Debatin, Michael Jäckel und Olaf Hoffjann. Das Verzeichnis der Beiträge (des Schwerpunktteils) und die Bezugsmöglichkeiten finden Sie hier.

Call for Papers zur Jahrestagung 2011: Medien- und Zivilgesellschaft

call2011jpgDie DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an einer Tagung (Do 17. – Fr 18. Februar 2011 in München) zu beteiligen. Thema der Tagung: “Medien- und Zivilgesellschaft”.

Die Tagung verfolgt den Anspruch, den Zusammenhang von Medien und Zivilgesellschaft ethisch zu beleuchten. Die Veranstalter freuen sich über Beiträge aus der Perspektive verschiedener wissen-schaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Soziologie, Journalistik, Philoso-phie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus der Perspektive verschiedener Praxisfelder (Journalismus, Programmverantwortliche, Medienaufsicht etc.). Erwünscht sind sowohl theoretische (geistes- und sozialwissenschaftliche) als auch empirische und praxisorientierte Beiträge.
Papers in Form von extended abstracts im Umfang von 3 bis 4 Seiten (inklusive Bibliografie) unter Angabe der aktuellen Anschrift werden bis zum 15. Dezember 2010 in elektronischer Form an die Fachgruppensprecher erbeten.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten sie hier. Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie zu gegebener Zeit auf der Tagungs-Website.

Prof. Dr. Christian Schicha
Mediadesign Hochschule
Fachbereich Medienmanagement
Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf
Fon: ++49  211/179 393-15, Fax: ++49 (0)211/179 393-17
E-Mail: c.schicha@mediadesign-fh.de, Homepage: www.schicha.net

Dr. Alexander Filipović
Akademischer Rat (a. Z.)
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstr. 27, 48149 Münster
Fon: ++49  251 83-32645
E-Mail: mail@alexander-filipovic.de, Website: www.alexander-filipovic.de

Prof. Dr. Michael Jäckel
Universität Trier
Fachbereich IV – Soziologie
Universitätsring 15
54286 Trier
Fon: ++49  651/201 2656
E-Mail: jaeckel@uni-trier.de
Website: www.uni-trier.de/jaeckel

Jahrestagung Netzwerk Medienethik 2010 zur Ethik der Kommunikationsberufe

Programm 2010 bildswHerzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2010 zum Thema “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” von Do. 18. bis Fr. 19. Februar 2010 in München.

Die Tagung verfolgt den Anspruch, ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik, Philosophie, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus problemorientierten Praxisberichten zu beleuchten.

thomass3swDie zwei (halben) Konferenztage beginnen jeweils mit einem grundsätzlichen Vortrag: Am Donnerstag bilanziert Barbara Thomaß die Ethik der Kommunikationsberufe und benennt die kommenden Herausforderungen. Am Freitag geht es im Hauptvortrag um das Selbstverständnis und die Selbstkontrolle in den verschiedenen Kommunikationsberufen. benteleGünter Bentele trägt dazu vor unter dem Thema: “Lügen, Fakes und Bullshit? Reflexionen zum Realitätsbezug in den Codizes von Kommunikationsberufen und zu deren organisatorischen und sozialen Funktionen”.

Den beiden Vorträgen folgen jeweils Referate im Plenum (Donnerstag zur journalistischen Ethik und Freitag zur Ethik der Werbung) und danach Paperpräsentationen und Diskussionen in kleineren Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen. Nähere Information entnehmen Sie bitte dem Programm (aktualisiert am 20.01.2010).

Die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2010 ist zugleich die Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik.

Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie auf der Tagungs-Website. Der Sprecher des Netzwerkes Medienethik und die Sprecher der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik freuen sich sehr auf Ihre Teilnahme.

Kontakt
Sprecher des Netzwerkes Medienethik und Gastgeber der Jahrestagung
Prof. Dr. Rüdiger Funiok SJ
Hochschule für Philosophie – IKE
Kaulbachstr. 31a, 80539 München

Sprecher der DGPuK-FG »Kommunikations- und Medienethik«
Prof. Dr. Christian Schicha
Mediadesign Hochschule
Fachbereich Medienmanagement
Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf

Dr. Alexander Filipović
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstr. 27, 48149 Münster