Archive for the 'Informations- und Internetethik' Category

CfP: CATaC’12: Beyond the digital/cultural divide: in/visibility and new media, 18.-20. Juni 2012, Aarhus

Die diesjährige Konferenz der Reihe Cultural Attitudes towards Technology and Communication ist dem medienethisch relevanten Thema “Beyond the digital/cultural divide: in/visibility and new media” gewidmet. Der Call for Papers endet am 17.02.2012.

CfP: Critique, Democracy, and Philosophy in 21st Century information Society

Für die vierte “ICTs and Society”-Konferenz zum Thema “Critique, Democracy, and Philosophy in 21st Century information Society – Towards Critical Theories of Social Media” werden noch Beiträge gesucht. Die Konferenz findet vom 02.-04.05.2012 in Uppsala (Schweden) statt. Als “Keynote-Speakers” haben u. a. bereits zugesagt Andrew Feenberg (Simon Fraser University, Canada) und Charles Ess (Aarhus University, Dänemark) zugesagt. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Veranstaltung. Die Einreichungen werden bis zum 29.02.2012 erbeten.

CfP zur Jahrestagung “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit” – Ablauf der Einreichungsfrist

Am 15. November 2011, also in gut einer Woche, endet die Einreichungsfrist für unsere Tagung “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation”.

Zur Erinnerung: Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” die interessierte Öffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an der Jahrestagung (Do 16. – Fr 17. Februar 2012 in München) zu beteiligen.

Die Einreichungen werden anonym von Mitgliedern der beiden Fachgruppen begutachtet. Die Ergebnisse des Reviews werden bis zum 31.12.2011 bekannt gegeben. Weitere Informationen im ausführlichen Call for Papers (*.pdf).

Preisverleihung und Vortrag von Clive Norris in Hamburg, 11. November 2011

Am 11.11.2011 finden die Verleihung des surveillance-studies.org-Publikationspreises und die “SIRA/Surveillance Studies Lecture” in Hamburg statt. Es spricht Clive Norris (University of Sheffield, England) zum Thema: “The Future of Smart Surveillance”. Das Programm und weitere Informationen gibt es bei www.surveillance-studies.org.

CfP Information Ethics Roundtable 2012, 27. April 2012, New York

Der Information Ethics Roundtable 2012 widmet sich dem Thema “Privacy and the Challenge of Technology”. Der Call for Papers endet am 02.01.2012. Die Keynote wird von Helen Nissenbaum gehalten werden.

Neue Ausgabe: IRIE, Vol. 15 – Ethics of Sharing

Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics ist online. Das Heft ist dem Thema “Ethics of Sharing” gewidmet.

CfP: (Un-)Sicherheit, (Bio-)Macht und (Cyber-)Kämpfe

Für die gemeinsame Frühjahrstagung der Sektion „Wissenschafts- und Technikforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, des Arbeitskreises „Politik, Wissenschaft und Technik“ der Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft und der TU Hamburg-Harburg, Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik, wurde ein interessanter Call zum Thema (Un-)Sicherheit, (Bio-)Macht und (Cyber-)Kämpfe: Kritische Theorieperspektiven auf Technologien als Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 01.11.2011.

CfP zur Tagung “Media Accountability – Possibilities and Pitfalls in the Era of Web 2.0″

Der Call for Papers für die nächste MediaAcT Konferenz an der Universität von Lugano ist veröffentlicht worden. Die Tagung heißt “Media Accountability – Possibilities and Pitfalls in the Era of Web 2.0″. Die Veranstalter laden ein zur Beteiligung zum Thema Medienverantwortung, besonders unter Berücksichtigung von neuen Online-Technologien wie Social Media und “innovative web-based accountability processes”.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2011. Weitere Informationen unter: http://www.scoms.ch/call.htm.

Abschlusstagung: Interessenausgleich im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung, 07.09.2011, Berlin

Am 07.09.2011 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die Abschlusstagung zum Forschungsprojekt InVoDaS (Interessenausgleich im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung) statt. Das Programm und Informationen zur Anmeldung (bis 31.8.2011 erbeten) findet man auf der Webseite zur Tagung.

Surveillance Studies – Publikumspreis 2011

Anlässlich des 5-jährigen Bestehens von www.surveillance-studies.org wird erstmals der “Surveillance Studies Publikumspreis” vergeben. Bis zum 31.08.2011 besteht die Möglichkeit, seine Stimme für einen von vier im Vorfeld ausgewählten und vorgeschlagenen Artikel abzugeben. Weiterer Informationen gibt es hier.

Index on Censorship, Vol. 40, Heft 2: Privacy is dead! Long live privacy

Das Journal “Index on Censorship” widmet sich in der neuen Ausgabe dem Thema Privacy is dead! Long live privacy.

“Virtualität und Inszenierung” – Medienethisches Impulspapier der deutschen Bischöfe

Die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz hat ein medienethisches Impulspapier zu den Herausforderungen der digitalen Mediengesellschaft unter dem Titel „Virtualität und Inszenierung. Unterwegs in der digitalen Mediengesellschaft“ erarbeitet. Damit soll ein medienethischer Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte über die Chancen und Risiken neuer Medientechnologien geleistet werden.

Das Papier, verfasst von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Medienethikern, Philosophen, Journalistinnen/Journalisten und Medienpädagogen, interpretiert Virtualität und Inszenierung als Kennzeichen bzw. Imperative der digitalen Mediengesellschaft. Als Kriterium für eine zukunftsfähige Mediengesellschaft betont der Text die moralische Bedeutung von Authentizität (in den Dimensionen allgemein menschlicher Kommunikation, des Bildes und der Öffentlichkeit/Demokratie). Er skizziert die Notwendigkeit einer neuen Medienkompetenz und gibt Handlungsempfehlungen für ausgewählte Problemfelder der digitalen Mediengesellschaft.

Der Text kann hier heruntergeladen werden (*.pdf).

Call for Papers zur Jahrestagung 2012: Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an unserer Jahrestagung (Do 16. – Fr 17. Februar 2012 in München) zu beteiligen.

Thema der Tagung: „Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation“.

Die neue Frage nach der Authentizität: Fast zwanzig Jahre nach Beginn der gesellschaftlichen Verbreitung des Internets gewinnen Fragen nach der Authentizität computervermittelter Kommunikation neues Gewicht. Persönliche Selbstdarstellung, Beziehungspflege und Kommunikation im Netz sind nicht mehr auf eine Avantgarde beschränkt, sondern spätestens mit dem durchschlagenden Erfolg von Netzwerkplattformen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Durch die enormen Datenmengen, die im Rahmen computervermittelter Kommunikation anfallen, lässt sich die eigene persönliche Identität kaum noch verbergen: “on the internet, everybody knows what kind of dog you are“.

Post-Privacy und Askese: Die Debatte um die Konstruktion digitaler Identitäten spannt sich mittlerweile auf zwischen zwei Polen: Einerseits Vertreter der „Post-Privacy“-Ära, die eine offensive Strategie öffentlicher Identitätskonstruktion propagieren, andererseits Vertreter einer extremen Zurückhaltung im Netz, die den „digitalen Selbstmord“ loben und zu Datenaskese auffordern.

Vielfalt der Perspektiven: In diesem Kontext möchte die Tagung Beiträge einladen, die sich mit der Frage nach Authentizität in der computervermittelten Kommunikation beschäftigen. Dabei ist eine Vielfalt der Perspektiven ausdrücklich erwünscht: Es sind sowohl empirische Beiträge denkbar, die sich mit der Frage beschäftigen, wie „ehrlich“ die digitalen Identitätskonstruktionen sind, wie „offen“ Kommunikationsstrategien gesellschaftlicher Akteure im Netz sind, oder auch wie Probleme von Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Privatsphäre etc. durch Bürger beurteilt werden. Ebenso sind theoretisch-konzeptionelle Analysen zu Konfliktfeldern wie Öffentlichkeit-Privatheit, Transparenz-Anonymität oder auch zur Frage erwünscht, wie die in der Verfassung formulierten Grundwerte Menschenwürde, Freiheitsrechte, Persönlichkeitsschutz, Meinungsfreiheit etc. vor dem Hintergrund der Authentizität von Kommunikation abzuwägen sind. Hierbei sind auch medienethische Thematisierungen der Fragen denkbar, ob „Authentizität“ einmedienethischer Wert ist, wie dieser in der Medienregulierung zum Tragen kommt und inwieweit diese Begriffe im Zuge des Medienwandels Veränderungen unterworfen sind.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten sie hier. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Beitragsvorschläge.

6. Thüringentag “Medien und Ethik”

Auf dem 6. Thüringentag “Medien und Ethik” geht es am 1. und 2. Juli 2011 um “Ethik im Netz”. Themen sind z. B. “Leitideen einer wertsensiblen Nutzung des Social Webs” oder “Porno im Web 2.0 Die Bedeutung sexualisierter Web-Inhalte in der Lebenswelt von Jugendlichen”. Weitere Informationen hier oder hier.

ontosOpen: Kostenfrei E-Books

Bei ontosOpen sind einige Bücher als kostenfreier Download erhältlich, die auch für Medienethiker(inn)en von Interesse sind, z. B. Philosophy of the Information Society (hrsg. von Herbert Hrachovec und Alois Pichler).