Archive for the 'Andere Tagungen' Category

CfP: Netz.Ökologien: Zur Ethik des Abfalls im Zeitalter digitaler Medialisierung

Am 2. und 3. Juli 2010 findet das Symposium Netz.Ökologien an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (Saarbrücken) statt. Die Veranstaltung ist zugleich das diesjährige deutschsprachige Symposium des ICIE. Bis zum 30.04.2010 werden noch Beiträge zum Symposium oder zur geplanten Publikation in Anschluss an die Tagung gesucht. Den “Call for Papers” finden Sie hier.

Menschenrechte und digitaler Alltag, 7. Internationales Forum Menschenrechte

7ihrfSchränken  die modernen Informationstechnologien der Alltagswelt unsere Privatsphäre ein? Garantieren sie mehr Sicherheit für alle durch Einschränkung der Freiheit von Einzelnen? Fördern sie Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung? Wie kann ein gleicher Zugang zu ihnen gewährleistet werden?

Diesen und ähnlichen aktuellen Fragen will das 7. Internationale
Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) nachgehen. Prominente Akteure und renommierte Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden sich am Forum der öffentlichen Diskussion stellen.

Das 7. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) zum Thema “Menschenrechte und Digitalisierung des Alltags” findet am 18. und 19. Mai 2010 im Verkehrshaus der Schweiz, Luzern statt. Weiter Information hier.

[Quelle: Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF), Zentrum für Menschenrechtsbildung (ZMRB), PHZ Luzern]

IX. HdM-Symposium zur Medienethik

Am 14. Januar 2010 findet an der Hochschule der Medien Stuttgart ein Symposium zur Medienethik unter dem Thema „Medien – Rituale – Jugend“ statt.

Das IX. HdM-Symposium zur Medienethik hat zum Ziel, die vielfältigen Medienrituale der Jugend zu betrachten und zu hinterfragen. Die Perspektive ist dabei multidisziplinär: Medien- und Kommunikationsforscher, Soziologen und Medienethiker analysieren die vielfältigen Aspekte des Medienhandelns Jugendlicher und dessen gesellschaftlicher Kontexte. Besonderes Augenmerk soll dabei dem Konzept der Ritualisierung gelten, in dessen Mittelpunkt die Konstruktion von Sinn durch regelhafte Einbettung in den Alltag steht. Welche Funktionen haben Medienrituale? Welche ethischen Handlungsentwürfe lassen sich aus ihnen ableiten? Welche Probleme sind mit bestimmten Mediennutzungsmustern verbunden? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf – und für wen?

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CfP: ECAP 2010 (München, 4.-6.10.2010)

Im kommenden Jahr wird die europäische Konferenz der International Association for Computing and Philosophy (ECAP) in München stattfinden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und dem Rahmenprogramm findet man auf der Homepage der Veranstaltung, wo sich auch der Call for Papers findet. Die Einreichungsfrist endet am 7. April 2010. Gesucht werden u. a. Beiträge zu Themen wie “Information and Computing Ethics: Roboethics” oder “Computer & Gender Studies”.

Steinbrück über die Medien in der Krise (4. Berliner Medienrede)

Nach Auffassung des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) haben die Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt verantwortungsvoll gehandelt. Zu diesem Schluss kam der SPD-Politiker am 23. November 2009 in der 4. Berliner Medienrede zum Thema «Die Verantwortung der Medien in der Krise». Der Trend zur Banalisierung, Skandalisierung und Personalisierung sei moderat ausgefallen.

Kritik übte Steinbrück an der Sachkompetenz vieler Journalisten. Zudem bemängelte der die macht- und parteipolitische Fokussierung in den Berichten über die Krise. Er kritisierte besonders die Online-Medien: Onlinedienste bestimmter Magazine brächten

“etwas auf den Markt […], was definitiv falsch ist, aber nie korrigiert wird. Die Meldung wird einfach aus dem Onlinedienst herausgenommen. Aber eine Richtigstellung erfolgt jedenfalls sehr selten.”

Die jährlich im November stattfindende Berliner Medienrede wird vom Medienbeauftragten des Rates der EKD, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik ausgerichtet.

Die Rede kann hier nachgelesen werden.

[Quelle: Meldung auf www.eaberlin.de]

ZukunftsWeb.at: Webinar-Reihe startet am 26.11.09

Am Donnerstag, 26.11.2009, findet das erste Webinar der Veranstaltungsreihe “ZukunftsWeb” statt. ZukunftsWeb ist eine offene und kostenfreie Veranstaltungsreihe, deren erste Sitzung sich dem Thema “Zwischen technologischer Machbarkeit und sozialer Verantwortung” widmet. Weitere Informationen – auch zu den folgenden Veranstaltung der Reihe – findet man unter www.zukunftsweb.at.

Medienethische Aspekte der Gesundheitskommunikation

Im aktuellen Newsletter “Medien und Gesundheitskommunikation” finden sich einige medienethisch interessante Informationen. So wird unter anderem berichtet, dass in Asien “bereits 10,8 Prozent der 13 bis 14-jährigen Kinder eine Internetabhängigkeit entwickelt” haben. Hingewiesen wird auch auf zwei Tagungen zum Thema Jugendschutz:

  • 01.12.09 – Cybermobbing. Jahrestagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), HCC Hannover, nähere Infos hier.

  • 20.01.10 – "Du bist sooo sexy…" Castingshows und Rollenbilder. Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), Hanns-Lilje-Haus Hannover, nähere Infos hier.

CfP: 4th Surveillance & Society Conference April 2010

Vom 13.-15. April 2010 wird in London die vierte Surveillance & Society-Konferenz statt finden. Das Thema in diesem Jahr lautet “A Global Surveillance Society?”. Ausdrücklich werden auch Beiträge zu “The philosophy of surveillance and philosophical perspectives on surveillance” gesucht, was “Ethik” mit einschließt. Die (erste) Einreichungsfrist endet am 7. November 2009. Den “Call for Papers” findet man auf der Homepage von Surveillance & Society.

FIfF Jahrestagung 2009 – Verantwortung 2.o (CFP)

Vom 13.-15.11.2009 wird in Bremen die FIfF-Jahrestagung 2009 zum 25-jährigen Bestehen des Forums “InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung” stattfinden. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der FifF.

Im Rahmen dieser Tagung werden Karl-Heinz Rödiger und Karsten Weber eine Sektion zur Lehre von Informatik & Gesellschaft anbieten. Es besteht noch die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Beitrag für die Sektion zu bewerben. Vorschläge bitte per E-Mail an Karsten Weber , der auch für weitere Anfragen bzgl. der Sektion zur Verfügung steht.

Konferenz, Workshop, Vorträge zum Thema “Überwachung” in HH

Am 9. und 10. Oktober 2009 findet in Hamburg die Tagung Kultur – Technik – Überwachung erfolgen.

Bereits am 7.10.2009 beginnt ein internationaler Workshop der COST Action IS0807: Living in Surveillance Societies (LiSS) . Die beiden Veranstaltungen schließen direkt an einander an und kosten jeweils 20 Euro.

Im Rahmen des Workshops werden zudem zwei öffentliche Vorträge geboten:

Am 7.10.2009 spricht Dr. Kirstie Ball (Open University Business School, Milton Keynes) zum Thema “Is everything surveillance?” und am 8.10.2009 Prof. em. Dr. Elia Zureik (Queens University Kingston/Ontario, Kanada) zum Thema “Colonialism and Surveillance – The Case of West Bank and Gaza”. Die beiden Vorträge beginnen jeweils um 18:00 Uhr und finden im Gebäude ESA West (Raum 221) statt.

Int. Konferenz: Heavy Metal and Gender (8.-10.10.2009)

Das vielversprechende Programm der internationalen Konferenz Heavy Metal and Gender ist online. Die Konferenz findet vom 8.-10.10.2009 in Köln statt und ist mit Forscherinnen und Forschern wie Deena Weinstein, Niall Scott und Keith Kahn-Harris sehr gut besetzt. Deshalb der Hinweis an dieser Stelle für alle, die sich für Subkulturen interessieren. – P.S. Es gibt natürlich auch ein Konzert mit Doro, Holy Moses und Cripper.

Internationale Tagung zur Journalismusethik in Eichstätt

Eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zur Journalismus- und Medienethik findet im September 2009 (18.-20.) in Eichstätt statt. Die Tagung, organisiert von Klaus-Dieter Altmeppen (Lehrstuhl Journalistik II der Katholischen Universität Eichstätt), steht unter dem Titel “The Basics of Journalism: Concepts of Ethics, Responsibility, and Quality in Media and Journalism”. Im Programm (pdf) finden Sie weitere Informationen, hiermit (pdf) können Sie sich anmelden.
Update (18.06.09): Diese und weitere Informationen jetzt auch auf der Tagungswebsite.

Jahrestagung Katholischer Publizisten zu Kirche und Medien im Osten

Die Gesellschaft Katholischer Publizisten in Deutschland e.V. veranstaltet ihre Jahrestagung vom 2.-4. April 2009 in Freising zum Thema “Im Osten was Neues. Kirche und Medien 20 Jahre nach der Wende”. Weitere Informationen hier.

Tagung: “Media Ethics” in Chicago

Im Rahmen der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) findet eine Preconference mit dem Titel „Media Ethics“ am 21.05.2009 in Chicago statt.
Hauptveranstalter ist die ICA Philosophy of Communication Division.

The preconference will bring together communication scholars, media theorists, journalists, and practitioners to collectively consider the question of media ethics. Ethics has recently emerged as a central concern in the humanities and social sciences, as well as in various subsets of media and communication studies. An increasing number of scholars are now involved in issues directly pertaining to the relation of media and ethics while drawing on various philosophical traditions. While ethical issues have accompanied the development of media studies from its inception and, agreement on a broad conceptual framework for media ethics is still to be established and a broad dialogue between theoretical perspectives on ethics and contemporary media practitioners yet to be achieved. The preconference will provide a platform for such an attempt.

Das Programm und Angaben zur Anmeldung sind hier abrufbar.
Eine Gesamtübersicht der Pre-Conferences finden Sie hier.

Tagung: “Sex sells …?! – Menschenhandel und die Medien”

Das Thema „Menschenhandel und Zwangsprostitution“ ist in den Medien angekommen. Berichtet wird regelmäßiger und weniger schlagwortartig. Immer mehr Menschen wissen über diese Verbrechen Bescheid. Und zwar nicht nur bei uns in Deutschland, sondern in ganz Westeuropa und in den Herkunftsländern der gehandelten Frauen in Osteuropa. Das ist auch der Verdienst der Journalisten und Medienvertreter. Reaktionen wie vor 10 Jahren: „Ach was, Zwangsprostituierte – so ein Quatsch, das machen die doch freiwillig“, gibt es kaum noch.

Welcher Art ist diese Berichterstattung? Geht die Herangehensweise der Journalisten genügend deutlich auf die Menschenrechtsverletzungen ein? Oder zählt letztlich doch nur immer wieder: „Sex sells“? Denn nicht selten bedienen die Medien immer noch den Voyeurismus der Leser, Hörer und Zuschauer.

Die Fachtagung der Hanns Seidel Stiftung, dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, Renovabis und der Hochschule für Philosophie München (IKE) lädt die verschiedenen Akteure ein, sich über die Berichterstattung in den Medien Gedanken zu machen. Neben den Journalisten und Publizisten kommen Vertreterinnen von Opferschutzeinrichtungen, die Polizei sowie Ethiker und Politiker zu Wort.

Datum: Donnerstag, 5. März 2009
Zeit: 10.00-17.30 Uhr
Ort: Konferenzzentrum München

Anmeldung per E-Mail: Ref0204[ at ]hss.de unter Angabe der Adresse und des Veranstaltungstitels bis spätestens 2. März 2009 erbeten. Weitere Informationen hier.

[via Email von Rüdiger Funiok]