
Goportis, der Leibniz-Bibliotheksverbund für Forschungsinformation, veranstaltet eine Konferenz zum Thema „Open Access – Open Data”. Die Veranstaltung ist als internationale Expertenkonferenz ausgewiesen und findet von 13.-14. Dezember 2010 in Köln statt. Sowohl der Entwicklungsstand des Konferenzthemas sowie die Herausforderungen für die nächsten zehn Jahre sollen an den zwei Veranstaltungstagen resümiert und erörtert werden.
Ab Mitte August gibt es die Möglichkeit, sich hier zu registrieren – bis zum
31. Oktober wird eine ermäßigte “Early Bird” Konferenzgebühr gewährt.
Weitere Informationen finden sich auf der Konferenz-Webseite unter www.oaod2010.de
Zur Erinnerung: Am 2. Juli 2010 startet das Symposium “Netz.Ökologien” an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, bei dem es um die “Ethik des Abfalls im Zeitalter digitaler Medialisierung” gehen wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung.
Aus dem “Call for Papers”:
Die Bereiche des Privaten und Öffentlichen scheinen fließend ineinanderzugreifen und sind weniger unterscheidbar denn je. Fraglich bleibt, was dies bedeutet und bewirkt? Wie sind die Begriffe des Öffentlichen, Privaten und Intimen gegenwärtig zu bestimmen?
Die vom Internationalen interdisziplinären Arbeitskreis für philosophische Reflexion (IiAphR) organisierte Tagung „INVERSION – Öffentlichkeit und Privatsphäre im Umbruch“ möchte sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der gegenwärtigen Konvergenz öffentlicher und privater Sphären und Räume auseinandersetzen und Fragen unter anderem an Philosophie, Architektur, Medienwissenschaft, Politik und Wirtschaft stellen. Vorschläge aus diesen und anderen Fachbereichen sind sehr willkommen.
Den vollständigen “Call” findet man auf der Homepage der Veranstalter. Bis zum 5. Juni 2010 kann man sich mit einem Abstract (300 Zeichen) und einer kurzen CV bewerben.
Vom 17.-19.05.2010 findet die Konferenz “Medien – Ethik – Gewalt” an der TU Wien statt. Die Konferenz wird veranstaltet von der Hochschule der Medien Stuttgart, der Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (Krems/Donau), der Technische Universität Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Wien). Als Referenten konnten u. a. gewonnen werden: Michael Kunczik, Rainer Leschke, Peter Imbusch, Jörg Buttgereit, Kurt Röttgers und Rainer Winter. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Im September 2010 findet an der University of Botswana
aufzunehmen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Vom 21.-23. April findet an der Fachhochschule Köln die 3rd International Game Conference Cologne statt.
Die Konferenz „Clash of Realities 2010. Computerspiele: Medien und mehr …“ möchte durch die Zusammenarbeit unterschiedlichster Professionen und Fächer ein Gesprächsforum schaffen, neue Fragen anregen und schöpferische Entwicklungen anstoßen. Dies geschieht in inter- und transdisziplinär, um möglichst alle Facetten der Computerspiele anzusprechen. Eingeladen sind Forscherinnen und Forscher aus den USA, Großbritannien, Italien, Dänemark, Österreich, Schweiz und Deutschland. Sie vertreten die Medienwissenschaft, Spieleforschung, Medienpädagogik, Psychologie und Sozialwissenschaft, Filmwissenschaft, Design und Informatik.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Online-Anmeldung (Anmeldeschluss ist der 15. April 2010) über die Tagungswebsite ist für die Teilnahme erforderlich.
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Vom 17.-18. März 2010 befassen sich Wissenschaftler und Wissenschaflterinnen aus dem In- und Ausland mit dem Thema Selbstregulierung im Internet. Der Kongress findet im Leibnizhaus an der Leibniz Universität Hannover statt und wird vom dortigen Institut für Rechtsinformatik in Kooperation mit der Universität Göttingen und dem Karlsruher Institut für Technologie ausgerichtet.
Die Konferenz beleuchtet drei unterschiedliche Regulierungsansätze im Bereich des Urheberrechts: Die Selbstregulierung von Open-Source- und Open-Access-Gemeinschaften, die Haftungsprivilegierung von Zugangsdiensteanbietern sowie die strikte Anwendung der Schrankenregelungen im Urheberrecht.
Konferenzsprache ist Englisch. | Eine Anmeldung ist unter email hidden; JavaScript is required
erforderlich.
Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Veranstaltungswebseite.
Am 2. und 3. Juli 2010 findet das Symposium Netz.Ökologien an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (Saarbrücken) statt. Die Veranstaltung ist zugleich das diesjährige deutschsprachige Symposium des ICIE. Bis zum 30.04.2010 werden noch Beiträge zum Symposium oder zur geplanten Publikation in Anschluss an die Tagung gesucht. Den “Call for Papers” finden Sie hier.
Schränken die modernen Informationstechnologien der Alltagswelt unsere Privatsphäre ein? Garantieren sie mehr Sicherheit für alle durch Einschränkung der Freiheit von Einzelnen? Fördern sie Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung? Wie kann ein gleicher Zugang zu ihnen gewährleistet werden?
Diesen und ähnlichen aktuellen Fragen will das 7. Internationale
Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) nachgehen. Prominente Akteure und renommierte Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden sich am Forum der öffentlichen Diskussion stellen.
Das 7. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) zum Thema “Menschenrechte und Digitalisierung des Alltags” findet am 18. und 19. Mai 2010 im Verkehrshaus der Schweiz, Luzern statt. Weiter Information hier.
[Quelle: Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF), Zentrum für Menschenrechtsbildung (ZMRB), PHZ Luzern]
Am 14. Januar 2010 findet an der Hochschule der Medien Stuttgart ein Symposium zur Medienethik unter dem Thema „Medien – Rituale – Jugend“ statt.
Das IX. HdM-Symposium zur Medienethik hat zum Ziel, die vielfältigen Medienrituale der Jugend zu betrachten und zu hinterfragen. Die Perspektive ist dabei multidisziplinär: Medien- und Kommunikationsforscher, Soziologen und Medienethiker analysieren die vielfältigen Aspekte des Medienhandelns Jugendlicher und dessen gesellschaftlicher Kontexte. Besonderes Augenmerk soll dabei dem Konzept der Ritualisierung gelten, in dessen Mittelpunkt die Konstruktion von Sinn durch regelhafte Einbettung in den Alltag steht. Welche Funktionen haben Medienrituale? Welche ethischen Handlungsentwürfe lassen sich aus ihnen ableiten? Welche Probleme sind mit bestimmten Mediennutzungsmustern verbunden? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf – und für wen?
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Im kommenden Jahr wird die europäische Konferenz der International Association for Computing and Philosophy (ECAP) in München stattfinden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und dem Rahmenprogramm findet man auf der Homepage der Veranstaltung, wo sich auch der Call for Papers findet. Die Einreichungsfrist endet am 7. April 2010. Gesucht werden u. a. Beiträge zu Themen wie “Information and Computing Ethics: Roboethics” oder “Computer & Gender Studies”.
Nach Auffassung des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) haben die Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt verantwortungsvoll gehandelt. Zu diesem Schluss kam der SPD-Politiker am 23. November 2009 in der 4. Berliner Medienrede zum Thema «Die Verantwortung der Medien in der Krise». Der Trend zur Banalisierung, Skandalisierung und Personalisierung sei moderat ausgefallen.
Kritik übte Steinbrück an der Sachkompetenz vieler Journalisten. Zudem bemängelte der die macht- und parteipolitische Fokussierung in den Berichten über die Krise. Er kritisierte besonders die Online-Medien: Onlinedienste bestimmter Magazine brächten
“etwas auf den Markt […], was definitiv falsch ist, aber nie korrigiert wird. Die Meldung wird einfach aus dem Onlinedienst herausgenommen. Aber eine Richtigstellung erfolgt jedenfalls sehr selten.”
Die jährlich im November stattfindende Berliner Medienrede wird vom Medienbeauftragten des Rates der EKD, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik ausgerichtet.
Die Rede kann hier nachgelesen werden.
[Quelle: Meldung auf www.eaberlin.de]
Am Donnerstag, 26.11.2009, findet das erste Webinar der Veranstaltungsreihe “ZukunftsWeb” statt. ZukunftsWeb ist eine offene und kostenfreie Veranstaltungsreihe, deren erste Sitzung sich dem Thema “Zwischen technologischer Machbarkeit und sozialer Verantwortung” widmet. Weitere Informationen – auch zu den folgenden Veranstaltung der Reihe – findet man unter www.zukunftsweb.at.
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Alexander Filipovic on
6. November 2009 in
Andere Tagungen, Informations- und Internetethik and Jugendschutz.
Tags: Abhängigkeit, Castingshows, Cybermobbing, Ethik, Gender, Internet, Internetabhängigkeit, Internetsucht, Jugendschutz, Onlinesucht, Rollenbilder, Sucht.
Im aktuellen Newsletter “Medien und Gesundheitskommunikation” finden sich einige medienethisch interessante Informationen. So wird unter anderem berichtet, dass in Asien “bereits 10,8 Prozent der 13 bis 14-jährigen Kinder eine Internetabhängigkeit entwickelt” haben. Hingewiesen wird auch auf zwei Tagungen zum Thema Jugendschutz:
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01.12.09 – Cybermobbing. Jahrestagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), HCC Hannover, nähere Infos hier.
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20.01.10 – "Du bist sooo sexy…" Castingshows und Rollenbilder. Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), Hanns-Lilje-Haus Hannover, nähere Infos hier.
Vom 13.-15. April 2010 wird in London die vierte Surveillance & Society-Konferenz statt finden. Das Thema in diesem Jahr lautet “A Global Surveillance Society?”. Ausdrücklich werden auch Beiträge zu “The philosophy of surveillance and philosophical perspectives on surveillance” gesucht, was “Ethik” mit einschließt. Die (erste) Einreichungsfrist endet am 7. November 2009. Den “Call for Papers” findet man auf der Homepage von Surveillance & Society.
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