Archive for the 'Allgemein' Category

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Neue Internet-Plattform: Living in Surveillance Societies

Heute wurde offiziell die Webseite des europäischen Forschungsnetzwerkes Living in Surveillance Societies (LiSS) gestartet. Unter www.liss-cost.eu findet man ab sofort aktuelle Termine und – in naher Zukunft – weiterführendes Material.

Steinbrück über die Medien in der Krise (4. Berliner Medienrede)

Nach Auffassung des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) haben die Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt verantwortungsvoll gehandelt. Zu diesem Schluss kam der SPD-Politiker am 23. November 2009 in der 4. Berliner Medienrede zum Thema «Die Verantwortung der Medien in der Krise». Der Trend zur Banalisierung, Skandalisierung und Personalisierung sei moderat ausgefallen.

Kritik übte Steinbrück an der Sachkompetenz vieler Journalisten. Zudem bemängelte der die macht- und parteipolitische Fokussierung in den Berichten über die Krise. Er kritisierte besonders die Online-Medien: Onlinedienste bestimmter Magazine brächten

“etwas auf den Markt […], was definitiv falsch ist, aber nie korrigiert wird. Die Meldung wird einfach aus dem Onlinedienst herausgenommen. Aber eine Richtigstellung erfolgt jedenfalls sehr selten.”

Die jährlich im November stattfindende Berliner Medienrede wird vom Medienbeauftragten des Rates der EKD, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik ausgerichtet.

Die Rede kann hier nachgelesen werden.

[Quelle: Meldung auf www.eaberlin.de]

Civis Medienpreis 2010

“Civis – Europas Medienpreis für Integration” ist für das Jahr 2010 ausgeschrieben (erstmals übrigens auch offen für Online-Beiträge). Einreichungsschluss ist der 20. Januar 2010.

[via onlinejournalismus.de]

Neuerscheinung: Europäische Presseräte im Vergleich

Im Oktober 2009 ist  der TitelOrganisationen der Medienselbstregulierung. Europäische Presseräte im Vergleich” von Manuel Puppis erschienen. Nährere Informationen zu dieser Publikation finden sich auf der Homepage des Verlages.

CfP: ICT & the City

Die Online-Zeitschrift International Review for Information Ethics hat einen “Call for Papers” zum Thema ICT & the City veröffentlicht. Die Ausgabe wird von Michael Nagenborg, Anders Albrechtslund, Martin Klamt und David Murakami Wood als “Guest Editors” betreut. Die Deadline für Abstracts ist der 22.10.2009.

Medienethik im Weblog zum Journalistik-Lehrbuch

Durch einen Beitrag bei onlinejournalismus.de (über das Ende des Meckerblogs bei Zeit.de) bin ich auf das Weblog zum Journalistik-Lehrbuch von Klaus Meier (Prof. für Journalistik an der Hochschule Darmstadt, Campus Dieburg) aufmerksam geworden. Sehr lesenswert sind unter anderem die Beiträge zur Journalismus- und Medienethik.

CfP: The Philosophy of Computergames, Oslo, August 2009

Bis zum 1. Juni 2009 können Beiträge für die diesjährige Konferenz zur “Philosophy of Computergames” eingereicht werden, die vom 13. bis 15. August 2009 in Oslo stattfinden wird. Auch in diesem Jahren werden wieder Beiträge zu “Ethical and Political Issues” gesucht. Weitere Informationen gibt es unter www.gamephilosophy.org.

Die Proceedings der letzten Konferenz sind inzwischen online erschienen. Die Druckfassung folgt.

Tagung: “Sex sells …?! – Menschenhandel und die Medien”

Das Thema „Menschenhandel und Zwangsprostitution“ ist in den Medien angekommen. Berichtet wird regelmäßiger und weniger schlagwortartig. Immer mehr Menschen wissen über diese Verbrechen Bescheid. Und zwar nicht nur bei uns in Deutschland, sondern in ganz Westeuropa und in den Herkunftsländern der gehandelten Frauen in Osteuropa. Das ist auch der Verdienst der Journalisten und Medienvertreter. Reaktionen wie vor 10 Jahren: „Ach was, Zwangsprostituierte – so ein Quatsch, das machen die doch freiwillig“, gibt es kaum noch.

Welcher Art ist diese Berichterstattung? Geht die Herangehensweise der Journalisten genügend deutlich auf die Menschenrechtsverletzungen ein? Oder zählt letztlich doch nur immer wieder: „Sex sells“? Denn nicht selten bedienen die Medien immer noch den Voyeurismus der Leser, Hörer und Zuschauer.

Die Fachtagung der Hanns Seidel Stiftung, dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, Renovabis und der Hochschule für Philosophie München (IKE) lädt die verschiedenen Akteure ein, sich über die Berichterstattung in den Medien Gedanken zu machen. Neben den Journalisten und Publizisten kommen Vertreterinnen von Opferschutzeinrichtungen, die Polizei sowie Ethiker und Politiker zu Wort.

Datum: Donnerstag, 5. März 2009
Zeit: 10.00-17.30 Uhr
Ort: Konferenzzentrum München

Anmeldung per E-Mail: Ref0204[ at ]hss.de unter Angabe der Adresse und des Veranstaltungstitels bis spätestens 2. März 2009 erbeten. Weitere Informationen hier.

[via Email von Rüdiger Funiok]

Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit

Aus Anlass des Dritten Nationalen IT-Gipfels wurde von Peter Schaar eine “Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit” vorgeschlagen und zur Diskussion eingeladen. Den Text des Entwurfs finden Sie hier, die Einladung zur Diskussion (inkl. E-Mail-Adresse für Kommentare) findet sich hier.

FPS-Newsletter Nr. 8, 2008

FPS-Newsletter Nr. 8, 2008In einem neuen Layout finden Sie hier (*.pdf) den 8. Newsletter des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle e.V. (FPS).
Themen u.a.: Verbände in Österreich einigen sich auf neuen Presserat, Studie über das Verhältnis von Journalisten zum Deutschen Presserat, Gewalt in Computerspielen: Erste Erfahrungen mit neuem Jugendschutzgesetz, Stiftung zur Vermittlung von Medienkompetenz staatlich anerkannt.

III. Hagener Kolloquium zur Wirtschaftsphilosophie

Am 09. und 10.0.5.08 findet das III. Hagener Kolloquium zur Wirtschaftsphilosophie statt. Das Thema lautet dieses Mal “Geistiges Eigentum”. Weitere Information finden Sie hier.

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis startet

Ab 3. März 2008 können Filmproduktionen zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis eingereicht werden. Mit dem Jahrgang 2007/2008 wird der renommierte Filmwettbewerb bereits zum sechsten Mal ausgetragen und feiert damit sein 10-jähriges Jubiläum. Einsendeschluss für alle Bewerberfilme ist der 15. September 2008. Die Preisverleihung findet am 6. Dezember 2008 in Nürnberg statt.
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Im zweijährigen Rhythmus zeichnet er herausragende Film- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Kategorien aus, die sich Menschenrechtsthemen annehmen. Zugleich würdigt der Preis das oft lebensgefährliche Engagement von Filmemacherinnen und Filmemachern
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird in den Kategorien ‘Profi’, ‘Amateur’, ‘Filmhochschulen’ und – 2008 zum ersten Mal – auch an ‘Kurzfilme/Magazinbeiträge’ vergeben. Eingesendet werden können Produktionen, die in den Jahren 2006, 2007 oder 2008 fertig gestellt wurden.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird derzeit von 16 Veranstaltern getragen, darunter bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen.

Informationen und Bewerbungsunterlagen:

Die Risiken neuer Medien als Gegenstand von Governance

Im Rahmen des Soziologie-Kongresses in Jena (6.-10.10.2008) führen die Sektionen Rechtssoziologie und Wissenschafts- und Technikforschung eine gemeinsame Sektionsveranstaltung zum Thema “Regulierung unsicherer Zukünfte. Die Risiken neuer Medien als Gegenstand von Governance” durch. Den “Call for Papers” finden Sie hier. Die Frist für Einreichungen endet am 11.04.2008.

Fachruppentreffen bei der DGPuK-Jahrestagung in Bamberg

Barbara Thomaß und Christian Schicha laden die Mitglieder der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik herzlich zur Sitzung  im Rahmen der DGPuK-Jahrestagung „Medien, Kommunikation, Wissen – Medien  und Kommunikation in der Wissenschaftsgesellschaft“ ein, die vom 16.-18. Mai 2007 in Bamberg stattfindet.

Die Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“ trifft sich am 18. Mai im Bamberger Welcome-Hotel, Mußstraße 7 (K4: Heinrich II). Auf der Tagungsordnung stehen u.a. ein Rückblick auf die vergangene Jahrestagung, der Bericht über aktuelle Entwicklungen in der DGPuK und die Vorbereitung der kommenden Jahrestagung mit der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikation und Politik“ am 14. – 15.2.2008 in München (einschl. Vorstellung des Call for Papers zur Tagung).

Call for Papers: Ethical Challenges of Ubiquitous Computing

So eben ist der Call for Papers für Vol. 8 (12/2007) des International Review of Information Ethics veröffentlicht worden.

Die Ausgabe zum Thema “Ethical Challenges of Ubiquitous Computing” wird von Klaus Wiegerling (Stuttgart) und David Phillips (Toronto) als “Guest Editors” betreut. Im Call heißt es:

The 8th issue of IRIE will tackle the ethical challenge of ubiquitous systems and therefore furnish a contribution to the establishment of an ethics of Ubiquitous Computing. This ethics is anchored in the field of media ethics, yet it radicalises to a certain degree the fundamental issues in this field, insofar as the entire mesosphere appears as a sphere disposed to such media. And hence, the boundaries then disappear between electronic technology and what underpins it.

Der “Call for Papers” kann als PDF-Datei abgerufen werden. Beiträge in deutscher Sprache sind übrigens ausdrücklich zugelassen.