Archive for the 'Allgemein' Category

Ökonomisierung der Wertesysteme – XII. HdM-Symposium zur Medienethik

Die Hochschule der Medien lädt ein zum XII. HdM-Symposium zur Medienethik am 04. Dezember 2012 in Stuttgart. Das Thema des Symposiums lautet: „Ökonomisierung der Wertesysteme – der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag“. Der Prozess der Ökonomisierung wird aktuell diskutiert, wenn es z. B. um „Selbstoptimierung“, „Quantified Self“, „Emotional Capitalism“, „sinnlose Wettbewerbe“ oder „Quote“ geht. Referenten/innen der Philosophie, Medien- und Wirtschaftsethik, Soziologie, Ökonomie und des Journalismus möchten reflektieren, wie sich die Ökonomisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft auswirkt und welche Rolle die Medien in diesem Prozess spielen.

Im Anschluss an das Symposium wird der studentische Medienethikpreis META 2012 zum gleichen Thema verliehen. Die Preisverleihung wird von Frau Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg, eröffnet. META steht für „Medienethik-Award“ und stellt ein Qualitätssiegel für ethische Berichterstattung in den Medien dar.

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung mit ausführlichen Informationen. Anmelden können Sie sich online.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet.

So sah das übrigens hier mal aus…

Quelle: http://web.archive.org/web/20040624205811/http://www.netzwerk-medienethik.de/

2nd Tübingen International Conference on Ethics and Society

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Vom 11. – 12. Oktober 2012 findet in Tübingen die “2nd Tübingen International Conference on Ethics and Society” statt. Veranstaltet wird sie vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen und dem Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen.

Das Thema der internationalen Konferenz lautet “Wissen im Netz – auf der Suche nach einer Ethik des Internet-Zeitalters”.

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Ausschreibung: Professur für Medienethik

Die Hochschule für Philosophie München schreibt eine Professur für Medienethik mit philosophischem Schwerpunkt aus. Auf ihrer Website formuliert die Hochschule dazu:

“Mit den gewaltigen Umbrüchen, die sich vor allem durch die digitale Revolution der Medienlandschaft vollziehen, steigt auch die Notwendigkeit medienethischer Reflexion. In Kenntnis der aktuellen Herausforderungen soll die Inhaberin oder der Inhaber der Stelle ab Mitte 2013 an der Hochschule das Fach Medienethik in Forschung und Lehre innovativ entwickeln und einen entsprechenden Lehrstuhl aufbauen.”

Die komplette Ausschreibung (Bewerbung bis zum 5.11.2012) finden Sie hier (*.pdf).

Call for Papers zur Jahrestagung 2013: Neuvermessung der Medienethik

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden Interessierte aus Wissenschaft und Praxis mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an unserer Jahrestagung (Do 14. – Fr 15. Februar 2013 in München) zu beteiligen.

Thema der Tagung: „Neuvermessung der Medienethik. Bilanz, Themen und Herausforderungen seit 2000“.

Die Entwicklungen in den und durch die Medien stellt auch die Kommunikations- und Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich,  die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.

Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus. Dieser Zugriff betrifft eine Vielzahl von Themenstellungen:

  • Welche neuen Forschungsfragen legt die Medienentwicklung der 2000er Jahre nahe?
  • Welche Leistungen lassen sich nennen, wenn man eine Bilanz der Medienethik seit Ende der 1990er Jahre zieht?
  • Wie müss­ten diese weiter entwickelt werden? Welche Begriffs- und Theoriebildungen werden in der Folge nötig und wie könnte eine effiziente Medienregulierung aussehen?
  • Welche internationalen und globalen Aspekte gilt es zu berücksichtigen?
  • Welcher Methoden bedarf eine zeitgemäße Kommunikations- und Medienethik in theoretisch-normativer, meta-ethischer und in anwendungsorientierter Ausrichtung?
  • Wie wirkt sich dies auf die Ausbildung und Professionalisierung von Medienschaffenden, aber auch auf die Vermittlung von Medienkompetenz und Medienbildung aus?
  • Und was wäre unter einer medienethischen Kompetenz zu verstehen?

Den ausführlichen Call for Papers mit weiteren Informationen erhalten sie hier. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Beitragsvorschläge (Einreichungsfrist: 15. Oktober 2012).

Neuerscheinung: Medien- und Zivilgesellschaft

Schriftenreihe Kommunikations- und Medienethik 1

Jetzt neu erschienen: Buch
zur Jahrestagung 2011

Der medienethische und mediensoziologische Band dokumentiert die Ergebnisse der Tagung „Medien- und Zivilgesellschaft“, die vom 17.–18. Februar 2011 an der Hochschule für Philosophie in München stattgefunden hat.

Alexander Filipović | Michael Jäckel | Christian Schicha (Hrsg.)
Medien- und Zivilgesellschaft
Reihe: Kommunikations- und Medienethik
2012, 318 Seiten, broschiert
€ 29,95, ISBN: 978-3-7799-3000-6

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten hier (Website des Verlages).

Start einer neuen Schriftenreihe

Dieser Band ist der erste der Schriftenreihe „Kommunikations- und Medienethik“. Mit dieser Reihe beabsichtigen die Reihen-Herausgeber, Alexander Filipović, Christian Schicha und Ingrid Stapf, dem erstarkenden medienethischen Diskurs einen adäquaten Publikationsort zu geben. Das vielfältige, in vielen Disziplinen beheimatete und hochgradig relevante medienethische Wissen soll damit der interessierten Öffentlichkeit und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

Neben der Dokumentation der Jahrestagungen der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“, die gemeinsam mit dem „Netzwerk Medienethik“ durchgeführt werden, steht die Serie auch medienethischen (Qualifikations-)Arbeiten aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaften, Soziologie, Philosophie und Theologie offen.

Die Gestaltung und Entwicklung der Schriftenreihe werden in Abstimmung mit der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und dem Netzwerk Medienethik vorgenommen.

Weitere Informationen zur neuen Schriftenreihe hier.

Kooperationspartner 

An der mit diesem neuen Band dokumentierten Tagung waren neben den Kolleginnen und Kollegen vom Netzwerk Medienethik und der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK auch Kooperationspartner der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie beteiligt. Diese Sektion hat die Publikation ebenso finanziell unterstützt wie die Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und das Institut für Informations- und Kommunikationsökologie e.V. (IKÖ).

CfP: European Media Ethics Congress 2012

Unter dem Titel “Professional Integrity and Accountability in New Media” findet vom 27.-28.09 2012  der “European Media Ethics Congress” in Bucharest, Romania statt.

Main Topics

The papers proposed for this edition can cover any of the following topics:

1. Self-Regulation and State-Regulation in Digital Media: new media, new rules; journalistic self-regulation in a national and European context; state regulations and censorship in digital media, verification of online sources, accuracy and corrections etc.

2. Professional Integrity and Transparency in Online Journalism: role conflict in media; accountability and interaction with readers etc.

3. Intellectual Property in Online Journalism: digital property rights; photojournalism and intellectual property theft etc.

4. Regulatory Settings for Online Broadcasting Platforms: censorship and editing practices in the broadcasting of TV and radio content; social media platforms and new moral challenges regarding dignity, right to intimacy etc.

5. Professional and Organizational Constraints of communicational behaviors, value judgments and opinions of digital journalists in social media.

Deadline für abstracts (400 Wörter): 27.04.2012

Dealdine für die final papers: 15.06.2012

Ausführliche Inforamtionen unter: http://www.mediaethics.ro

CfP: Communication law and ethics at the Australian and New Zealand Communication Association conference

This year’s conference focuses on the theme of change. Papers for the communication ethics and law stream on the ethics of change and change in the legal and ethical parameters of communication practices are particularly warmly invited. As always, a rich assortment of papers on other topics is also welcome. The stream draws in contributions from across the communication disciplines, from the philosophy of communication to mediated communication, emergent digital communication, interpersonal, organisational and the study of communication professions and industries. Papers that cross disciplinary boundaries will be embraced with enthusiasm.

Datum und Ort: Adelaide, Australia, 4-6 July 2012
Der gesamte Call for Papers findet sich unter: http://www.anzca.net/conferences/2012-conference-call-for-papers.html

Postdoc-Stelle DFG-GK 1681 “Privatheit” (Univ. Passau)

Das interdisziplinäre und interfakultäre DFG-Graduiertenkolleg 1681 “Privatheit. Formen, Funktionen und Transformationen” ist an der Philosophischen und Juristischen Fakultät der Universität Passau verankert und vergibt frühestens ab 01. August 2012 eine Stelle als Postdoktorandin oder Postdoktoranden ganztags für die Dauer von zwei Jahren ohne die Möglichkeit der Verlängerung. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. – Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie z. B. hier.

Forschungsgruppe Medienethik

An der Professur für Philosophie (Prof. Dr. Matthias Rath) der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurde eine Forschungsgruppe Medienethik  ins Leben gerufen. Ziel der Gruppe ist die Durchführung von medienethischen oder medienethisch relevanten Forschungsprojekten. Neben den hochschulinternen Mitgliedern der Forschungsgruppe sind auch externe Interessierte eingeladen, mit der Forschungsgruppe zu kooperieren. Infos und Kontakt über rath@ph-ludwigsburg.de.

CfP: Medienhandeln in globalisierten und multilokalen Lebenswelten im Spannungsfeld von Ökonomie und Subjekt

Die Zeitschrift merzWissenschaft ruft zur Einreichung von Beiträgen zum Thema “Medienhandeln in globalisierten und multilokalen Lebenswelten im Spannungsfeld von Ökonomie und Subjekt” auf. Abstracts zu geplanten Beiträgen können bis zum 20. Februar eingereicht werden. Die Verantwortlichen der Fachredaktion sind Prof. Dr. Friedrich Krotz (Universität Bremen) und die Redaktion merzWissenschaft (JFF).

Weitere Informationen, Call for Papers (PDF).

Leaking: Sicherheitsbedrohung oder subversive Demokratisierung? Ein Workshop an der Goethe-Universität Frankfurt

Am Mittwoch den 09.11.2011 findet ander Goethe Universität in Frankfurt ein Workshop mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema Leaking statt. Dabei sollen unter anderem die folgenden Fragen diskutiert werden

Inwiefern lässt sich die erzwungene Transparenz als Demokratisierung deuten?
Inwiefern gefährdet sie das Wirken demokratisch-repräsentativer Systeme – und im Besonderen deren Außenpolitik?
Welche Geheimnisse sollten geheim bleiben, bei welchen gibt es ein berechtigtes Interesse an einer Veröffentlichung?
Und wer sollte über eine solche Veröffentlichung entscheiden?

Die Teilnahme ist kostenfrei! Um eine Anmeldung unter info@sicherheitskultur.org wird gebeten.

Weitere Informationen sowie das Programm finden sich unter: http://www.sicherheitskultur.org/?id=75

Surveillance Studies – Publikumspreis 2011

Anlässlich des 5-jährigen Bestehens von www.surveillance-studies.org wird erstmals der “Surveillance Studies Publikumspreis” vergeben. Bis zum 31.08.2011 besteht die Möglichkeit, seine Stimme für einen von vier im Vorfeld ausgewählten und vorgeschlagenen Artikel abzugeben. Weiterer Informationen gibt es hier.

Konferenz: “Deutsche Welle Global Media Forum”

Vom 20. bis zum 22. Juni findet in Bonn das Global Media Forum 2011 statt.  Veranstalter ist die Deutsche Welle. Das Thema der Konferenz lautet “Menschenrechte und Globalisierung – Herausforderungen für die Medien”. Zu den Referenten gehören internationale Gäste aus den Bereichen der Wissenschaft, Politik, Medien, NGOs u.v.m. Im Fokus der Veranstaltung, zu der mehr als 1300 Teilnehmer erwartet werden, stehen die Fragen:

“Wie können Medien den gewachsenen Anforderungen an Information, Analyse und Bewertung globaler Zusammenhänge besser gerecht werden?

Wie können sie nachhaltig dazu beitragen, das Bewusstsein für die weltweite Geltung der Menschenrechte zu schärfen?

Wie können sie die Achtung und Durchsetzung dieser Rechte fördern – gerade in geschlossenen Gesellschaften?

Wie können sich Journalisten davor schützen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu werden?” (Quelle: Deutsche Welle)

Mehr Informationen hier.

Medienethisches Filmprojekt an der HDM Stuttgart

Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart werden dieses Semester im Rahmen der Studioproduktion Film einen 30-minütigen Kurzfilm mit dem Titel “Dein Neues Leben” produzieren. Der Film beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Medienethik und Medienkritik.
Nähere Informationen zu “Dein neues Leben” hier.