Vom 17.-18. März 2010 befassen sich Wissenschaftler und Wissenschaflterinnen aus dem In- und Ausland mit dem Thema Selbstregulierung im Internet. Der Kongress findet im Leibnizhaus an der Leibniz Universität Hannover statt und wird vom dortigen Institut für Rechtsinformatik in Kooperation mit der Universität Göttingen und dem Karlsruher Institut für Technologie ausgerichtet.
Die Konferenz beleuchtet drei unterschiedliche Regulierungsansätze im Bereich des Urheberrechts: Die Selbstregulierung von Open-Source- und Open-Access-Gemeinschaften, die Haftungsprivilegierung von Zugangsdiensteanbietern sowie die strikte Anwendung der Schrankenregelungen im Urheberrecht.
Konferenzsprache ist Englisch. | Eine Anmeldung ist unter email hidden; JavaScript is required
erforderlich.
Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Veranstaltungswebseite.
Am Donnerstag den 18.02.2010 startet das Projekt “Media Accountability and Transparency in Europe” (MediaAcT) mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung ab 18 Uhr zum Thema “Wildwest im WWW? Der digitale Umbruch als medienethischer Problemfall” im Erich-Brost-Institut an der Universität Darmstadt. Für eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren wird man sich, unter der Leitung von Susanne Fengler, mit dem Bereich der Medienselbstkontrolle befassen. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 1,5 Millionen Euro im 7. Forschungsrahmenprogramm. Seine internationale Ausrichung erhält MediaAcT durch eine Kooperation der Dortmunder Forscher mit zehn Partnern aus ost- und westeuropäischen Ländern sowie einem Partner aus der arabischen Welt.
Ein Ziel des Projektes ist es, politische Empfehlungen für EU-Gesetzgeber im Bereich der Medien zu entwickeln. Darüber hinaus sollen Workshops und Online-Trainings für Medienblogger und Journalistik-Studenten entstehen. “Wir wollen Anreize für Medienmacher und Mediennutzer schaffen, sich stärker für unabhängige und verantwortliche Medien einzusetzen”, sagt Susanne Fengler. (Quelle idw)
Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier.
Nähere Angaben zur Auftaktveranstaltung finden sich hier.

Die Jury aus Studierenden der Hochschule der Medien verleiht den Medienethik-Award META in diesem Jahr zum Thema „Wertevermittlung in Jugendmedien“. Ausgezeichnet werden herausragende journalistische Beiträge, die sich an Jugendliche richten und in besondere Weise ethische Grundsätze berücksichtigen sowie Werte transportieren.
Die Preisverleihung findet am 14.Januar 2010 im Anschluss das HdM-Symposium zur Medienethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart statt. Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldung unter
http://www.hdm-stuttgart.de/meta/anmeldung
bis zum 7. Januar 2010 wird gebeten.
Weitere Informationen finden sich hier. | Programm der Veranstaltung
Am 14. Januar 2010 findet an der Hochschule der Medien Stuttgart ein Symposium zur Medienethik unter dem Thema „Medien – Rituale – Jugend“ statt.
Das IX. HdM-Symposium zur Medienethik hat zum Ziel, die vielfältigen Medienrituale der Jugend zu betrachten und zu hinterfragen. Die Perspektive ist dabei multidisziplinär: Medien- und Kommunikationsforscher, Soziologen und Medienethiker analysieren die vielfältigen Aspekte des Medienhandelns Jugendlicher und dessen gesellschaftlicher Kontexte. Besonderes Augenmerk soll dabei dem Konzept der Ritualisierung gelten, in dessen Mittelpunkt die Konstruktion von Sinn durch regelhafte Einbettung in den Alltag steht. Welche Funktionen haben Medienrituale? Welche ethischen Handlungsentwürfe lassen sich aus ihnen ableiten? Welche Probleme sind mit bestimmten Mediennutzungsmustern verbunden? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf – und für wen?
Zum Programm | Zur Online-Anmeldung | Zur Tagungshomepage | Zum PDF-Flyer
Bis zum 15.Januar 2010 können noch Publikationen für den Donald McGannon Award for Social and Ethical Relevance in Communications Policy Research eingereicht werden. Der mit $ 2000 dotierte Preis wird vom Donald McGannon Communication Research Center der Fordham University ausgelobt. Weitere Informationen finden sich hier.
Im Oktober 2009 ist der Titel “Organisationen der Medienselbstregulierung. Europäische Presseräte im Vergleich” von Manuel Puppis erschienen. Nährere Informationen zu dieser Publikation finden sich auf der Homepage des Verlages.
Im Rahmen der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) findet eine Preconference mit dem Titel „Media Ethics“ am 21.05.2009 in Chicago statt.
Hauptveranstalter ist die ICA Philosophy of Communication Division.
The preconference will bring together communication scholars, media theorists, journalists, and practitioners to collectively consider the question of media ethics. Ethics has recently emerged as a central concern in the humanities and social sciences, as well as in various subsets of media and communication studies. An increasing number of scholars are now involved in issues directly pertaining to the relation of media and ethics while drawing on various philosophical traditions. While ethical issues have accompanied the development of media studies from its inception and, agreement on a broad conceptual framework for media ethics is still to be established and a broad dialogue between theoretical perspectives on ethics and contemporary media practitioners yet to be achieved. The preconference will provide a platform for such an attempt.
Das Programm und Angaben zur Anmeldung sind hier abrufbar.
Eine Gesamtübersicht der Pre-Conferences finden Sie hier.
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