Das von Google initiierte und unterstützte Collaboratory hat seinen ersten Jahresbericht zum Thema “Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft” veröffentlicht. Den gibt es als kostenloses PDF und ist natürlich auch bei docs.google.de einsehbar. Da in dem Bericht auch sehr prinzipiell Themen wie “Medienkompetenz” und “Digital Divide” angesprochen werden, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen.
Author Archive for Michael Nagenborg
Zur Erinnerung: Am 2. Juli 2010 startet das Symposium “Netz.Ökologien” an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, bei dem es um die “Ethik des Abfalls im Zeitalter digitaler Medialisierung” gehen wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung.
Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes THEBEN am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) sind zurzeit fünf Expertisen zum Thema “Der Einfluss von Sicherheitstechnik auf die Mobilität von Menschen mit Behinderungen im Kontext der Flugsicherheit am Beispiel Körperscanner“ zu vergeben. Pro Expertise ist ein Honorar von 2.500 EUR vorgesehen. Ein medienethischer Beitrag über die besondere Qualität der Bilder, die mittels Körperscanner produziert werden, wäre im Rahmen des Projektes z. B. von Interesse. Weitere Informationen können Sie diesem PDF entnehmen.
Aus dem “Call for Papers”:
Die Bereiche des Privaten und Öffentlichen scheinen fließend ineinanderzugreifen und sind weniger unterscheidbar denn je. Fraglich bleibt, was dies bedeutet und bewirkt? Wie sind die Begriffe des Öffentlichen, Privaten und Intimen gegenwärtig zu bestimmen?
Die vom Internationalen interdisziplinären Arbeitskreis für philosophische Reflexion (IiAphR) organisierte Tagung „INVERSION – Öffentlichkeit und Privatsphäre im Umbruch“ möchte sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der gegenwärtigen Konvergenz öffentlicher und privater Sphären und Räume auseinandersetzen und Fragen unter anderem an Philosophie, Architektur, Medienwissenschaft, Politik und Wirtschaft stellen. Vorschläge aus diesen und anderen Fachbereichen sind sehr willkommen.
Den vollständigen “Call” findet man auf der Homepage der Veranstalter. Bis zum 5. Juni 2010 kann man sich mit einem Abstract (300 Zeichen) und einer kurzen CV bewerben.
Vom 17.-19.05.2010 findet die Konferenz “Medien – Ethik – Gewalt” an der TU Wien statt. Die Konferenz wird veranstaltet von der Hochschule der Medien Stuttgart, der Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (Krems/Donau), der Technische Universität Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Wien). Als Referenten konnten u. a. gewonnen werden: Michael Kunczik, Rainer Leschke, Peter Imbusch, Jörg Buttgereit, Kurt Röttgers und Rainer Winter. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Die neue Ausgabe des International Review of Information Ethics widmet einen Schwerpunkt dem Thema ICT & the City. Der Schwerpunkt wurde von Michael Nagenborg, Anders Albrechtslund, Martin Klamt und David Murakami Wood als “Guest Editors” betreut.
Im September 2010 findet an der University of Botswana aufzunehmen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen sucht – vorbehaltlich der endgültigen Finanzierungszusage – zum 1. Mai 2010 für zunächst ein Jahr eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TV-L 13 / 50%) für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „MuViT – Mustererkennung und Video Tracking: sozialpsychologische, soziologische, ethische und rechtswissenschaftliche Analysen – Teilprojekt Ethik (MuViT-E)“. Die Stellenausschreibung finden Sie auf der Homepage des IZEW als PDF.
Bis zum 15.06.2010 können Vorschläge für Beiträge zur Schwerpunkt-Ausgabe “Teaching Information Ethics” des International Review of Information Ethics eingereicht werden. Auf der Homepage des Journals findet sich der “Call for Papers” als PDF.
Am 2. und 3. Juli 2010 findet das Symposium Netz.Ökologien an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (Saarbrücken) statt. Die Veranstaltung ist zugleich das diesjährige deutschsprachige Symposium des ICIE. Bis zum 30.04.2010 werden noch Beiträge zum Symposium oder zur geplanten Publikation in Anschluss an die Tagung gesucht. Den “Call for Papers” finden Sie hier.
Autorinnen und Autoren können sich noch bis zum 15. März 2010 für einen Beitrag zum Sammelband “Contact – Conflict – Combat? Zur Tradition des Konfliktes in Digitalen Spielen” bewerben. Die Ausschreibung und weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.
Der neue Band der Reihe “Medienethik” im Franz Steiner-Verlag widmet sich dem Thema “Computerspiele – Neue Herausforderungen für die Ethik?” Der von Petra Grimm und Rafael Capurro herausgegebene Band enthält neben einigen Beiträgen des HdM-Medienethik-Symposiums zum gleichen Thema (2007) auch eine Reihe von neuen Aufsätzen.
Inhalt
- M. Nagenborg: Einleitung
- M. Nagenborg: Computerspiele und Ethik
- M. Consalvo: Rule Sets, Cheating, and Magic Circles
- M. Lober: MacBeth vs. Ego-Shooter
- V. Weigand: Computerspiele und Jugendschutz
- C. Pfeiffer: Führt Computerspielen zu schlechten Schulnoten?
- T. Lehning: Werbung als ethischer Kommentar: Die ‘Believe’-Kampagne für Mircosofts Halo 3
- J. Zaremba: Heldinnen in Computerspielen
- D. Allhutter: Der ‘Mainstream-Spieler’ als Kreativitätshindernis: Was Geschlechterdiskurse mit der Qualität von Computerspielen zu tun haben
- K. Pohl: Repräsentation von Moral im Computerspiel am Beispiel Fable
- C. Hoffstadt und C. Roth: DEFCON – The world’s first genocide’em up
Im kommenden Jahr wird die europäische Konferenz der International Association for Computing and Philosophy (ECAP) in München stattfinden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und dem Rahmenprogramm findet man auf der Homepage der Veranstaltung, wo sich auch der Call for Papers findet. Die Einreichungsfrist endet am 7. April 2010. Gesucht werden u. a. Beiträge zu Themen wie “Information and Computing Ethics: Roboethics” oder “Computer & Gender Studies”.
Heute wurde offiziell die Webseite des europäischen Forschungsnetzwerkes Living in Surveillance Societies (LiSS) gestartet. Unter www.liss-cost.eu findet man ab sofort aktuelle Termine und – in naher Zukunft – weiterführendes Material.
Der Materialband, der von Jochen Fehling unter Mitarbeit von Simon Meisch herausgegeben wurde, dokumentiert die Ergebnisse des Projekts Verantwortung wahrnehmen
oder mit diesem Bestellformular bestellt werden. Eine kostenlose Online-Fassung ist angekündigt.
Auf Twitter folgen
Letzte Kommentare