Author Archive for Alexander Filipovic

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Medienethisches Filmprojekt an der HDM Stuttgart

Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart werden dieses Semester im Rahmen der Studioproduktion Film einen 30-minütigen Kurzfilm mit dem Titel “Dein Neues Leben” produzieren. Der Film beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Medienethik und Medienkritik.
Nähere Informationen zu “Dein neues Leben” hier.

1. Policy Brief des EU-Forschungsprojekts MEDIADEM

Per E-Mail erreichte mich folgende Information:

MEDIADEM (www.mediadem.eliamep.gr) ist ein Europäisches Forschungsprojekt, das die medienpolitischen Entscheidungsprozesse in 14 EU-Mitgliedstaaten sowie Kandidatenstaaten näher untersucht. Dabei stehen solche politischen Entwicklungen und Legislativakte im Zentrum unseres Interesses, die freie und unabhängige Medien für deren Funktion in modernen Demokratien am besten fördern. Es wird von der Europäischen Kommission im 7. Rahmenprogramm gefördert, von der Hellenic Foundation for European and Foreign Policy koordiniert und dauert bis März 2013.
In der [...] Übersicht, dem Policy Brief, fassen wir die wichtigsten Beobachtungen aus der ersten Projektphase (April 2010 bis März 2011) zusammen. Insbesondere die Frage, was unter freien und unabhängigen Medien verstanden werden kann, wird thematisiert. Ferner werden dort die maßgeblichen Umstände behandelt, die Medien heute abhängig machen. In dem Policy Brief werden drei mögliche Wege für die Politikgestaltung aufgezeigt, die freie und unabhängige Medien fördern können. Zu den grundsätzlichen Leitlinien gehören: a) ausreichend rechtliche Rahmenbedingungen, b) Förderung der journalistischen Berufsstandards und c) Förderung der Medienkompetenz.
Weitere Einzelheiten finden Sie [...] unter: http://www.mediadem.eliamep.gr/first-mediadem-policy-brie/

FPS e.V. mit neuer Website

Die Website des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle ist nach einem Relaunch online gegangen. Neben den üblichen Informationen zum Verein, den Grundsätzen und der Organisationsstruktur finden sich im neuen Format des Blogs vor allem Infos aus allen Themenfeldern der publizistischen Selbstkontrolle. Webmaster der neuen Website ist Tobias Eberwein. Darüber hinaus ist der FPS jetzt auch auf Facebook und informiert über Twitter.

Jahrestagung 2012 zu Echtheit und Wahrheit im Internet

Bereits jetzt können wir Sie auf unsere nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik hinweisen. Die Tagung findet vom 16.-17. Februar 2012 an der Hochschule für Philosophie in München statt.

Thema “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation”.

Das Netzwerk Medienethik veranstaltet die Konferenz als gemeinsame Jahrestagung mit der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und der DGPuK-Fachgruppe Computervermittelte Kommunikation.

Alle weiteren Informationen, z.B. den Call for Papers (ab Mitte 2011) , finden Sie auf der Tagungswebsite.

Einladung zur Jahrestagung 2011: Medien- und Zivilgesellschaft

Herzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2011 zum Thema “Medien- und Zivilgesellschaft” von Donnerstag, 17. bis Freitag, 18. Februar 2011 in München. Das vollständige Programm und ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Thema und Anspruch der Tagung

Die Tagung verfolgt das Ziel, den Zusammenhang von Medien und Zivilgesellschaft ethisch zu beleuchten. Das Verhältnis von Zivilgesellschaft, Öffentlichkeit und Demokratie ist medienethisch hoch relevant: So wichtig die kritische und informative Rolle der Medien bzw. des Journalismus für die Ermöglichung von staatlich politischem Handeln ist, so wichtig sind die Medien für die Vitalität der Zivilgesellschaft. Die Medienkommunikation hat für das freiwillige gemeinschaftliche  Handeln von Bürgerinnen und Bürgern entscheidende Bedeutung.  Daher müssen an die Massenmedien, das Internet und die Kommunikationsberufe entsprechende moralische Forderungen gestellt werden. Diese  medienethische  Relevanz  der  Zivilgesellschaft soll  in der Tagung kritisch analysiert und mit dem Interesse an einer entsprechend gestalteten Mediengesellschaft untersucht werden.

WikiLeaks als Schwerpunkt

Ein Schwerpunkt der Tagung ist die medienethische Beurteilung von WikiLeaks: Führende Medienethikerinnen und Medienethiker nähern sich dem Phänomen von verschiedenen Seiten. Aspekte sind zum Beispiel WikiLeaks als zivilgesellschaftliche Handlungsstrategie, die Legitimität von Transparenz, die Veränderung in der Herstellung von Öffentlichkeit und die Frage eines informationellen Selbstbestimmungsrechts des Staates. Eine Podiumsdiskussion wird die verschiedenen Perspektiven miteinander konfrontieren und sie zusammenführen.

Keynotes und weitere Themen

Der erste Tag der Konferenz wird eingeleitet von Prof. Dr. Manfred Mai (Universität Duisburg-Essen) mit einem Vortrag zum Thema “Die organisierte Zivilgesellschaft und die Verantwortung für die Medien – Zu einigen Fragen der Medienethik”. Nach dem Schwerpunkt “WikiLeaks” folgen parallele Arbeitsgruppen zu den Themen Medienethik, Öffentlichkeit und Selbstkontrolle. Den Eröffnungsvortrag des zweiten Tages hält Prof. Dr. Michael Jäckel (Universität Trier) zum Thema “Das ‘richtende’ Publikum – ein Systematisierungsversuch“. Netzpolitik, Diskiminierung, journalistische Hilfsnetze und die Kritik des zivilgesellschaftlichen Konzepts sind unter anderem Themen der abschließenden Vorträge.

Anmeldung und weitere Informationen

Anmelden können Sie sich ab sofort mit diesem Formular. Weitere Informationen, z. B. das ausführliche Programm und Kurzzusammenfassungen der Vorträge finden Sie auf der Tagungswebsite.

Veranstalter und Kontakt

Es laden ein: DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik zusammen mit der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Sprecher des Netzwerkes Medienethik und Gastgeber der Jahrestagung:
Prof. Dr. Rüdiger Funiok SJ
Hochschule für Philosophie – IKE
Kaulbachstr. 31a
80539 München
Tel. 089 / 2386-2410
Email: ruediger.funiok@jesuiten.org

Sprecher der DGPuK-FG „Kommunikations- und Medienethik“
Prof. Dr. Christian Schicha
Mediadesign Hochschule
Fachbereich Medienmanagement
Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf
Fon: ++49 (0)211/179 393-15, Fax: ++49 (0)211/179 393-17
E-Mail: c.schicha@mediadesign-fh.de,
Homepage: www.schicha.net

Dr. Alexander Filipović
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstr. 27
48149 Münster
Fon: ++49 (0)179/ 3204902
E-Mail: mail@alexander-filipovic.de

Sprecher der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Prof. Dr. Michael Jäckel
Universität Trier
Fachbereich IV – Soziologie
Universitätsring 15
54286 Trier
Fon: ++49 (0)651/201 2656
E-Mail: jaeckel@uni-trier.de
Website: www.uni-trier.de/jaeckel

Social Networks – X. HdM-Symposium zur Medienethik

Das X. HdM-Symposium zur Medienethik hat das Thema: „Social Networks: Schöne neue Kommunikationswelt oder Ende der Privatheit?“
(Donnerstag, 13. Januar 2011, Hochschule der Medien Stuttgart). Aus dem Programm:

“Das X. HdM-Symposium zur Medienethik betrachtet und reflektiert das Phänomen „Social Networks“ hinsichtlich der Nutzung, der ökonomischen Verwertbarkeit, besonders aber auch hinsichtlich der ethischen Implikationen, die damit verbunden sind. Es geht um neue Geschäftsmodelle und Werbeformen, aber auch um die Kommerzialisierung privater Kommunikation. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Verständnis von Privatheit. Gibt es Unterschiede zwischen der Online- und der Offline-Welt hinsichtlich der Privatheitskonstruktion? Welche Kosten-Nutzen-Relationen spielen im Kontext der Kontrolle privater Informationen eine Rolle? Beeinflusst das Wissen über Vermarktung, Datenanalyse und konkrete Datenmissbrauchsfälle den Umgang mit privaten Informationen?”

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Im Anschluss an das Symposium wir der Medienethik Award “META 2010″ vergeben: „Zwischen Konfrontation, Kommerz und Korrektiv – Was Medien über Medien berichten“. Weitere Informationen hier.

16. Newsletter des FPS e.V.

Der Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle e.V. hat gerade seinen 16. Newsletter veröffentlicht. Viele Berichte und hinweise betreffen Wikileaks und das neue Jugendmedienschutzgesetz. Den Newsletter gibt es hier (*.pdf). Dem Verein kann man hier beitreten.

“Wikileaks” und “Wetten, dass..?” – medienethische Stimmen

Die Medienethik ist zur Zeit gefragt. “Wikileaks” und “Wetten, dass..?” erfordern kenntnisreiche und abgewogene medienethische Einschätzungen. Im Netzwerk Medienethik sind Medienethiker und Medienethikerinnen vernetzt, die gerne zu den Themen Stellung nehmen und sich über Anfragen aus Presse, Hörfunk und Fernsehen freuen. Schreiben Sie für eine für diese Anlässe zusammengestellte ExpertInnen-Liste an medienanfragen@netzwerk-medienethik.de.
Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die noch gerne für Anfragen zur Verfügung stehen wollen, melden sich bitte unter der gleichen Email-Adresse.

“Medien- und Zivilgesellschaft”: Erinnerung CfP Netzwerk Medienethik (Einsendeschluss 15. Dezember)

Die Organisatoren erinnern freundlich an den Call for Papers für die kommende Jahrestagung des Netzwerks Medienethik zum Thema “Medien- und Zivilgesellschaft”. Die Tagung findet statt am 17.-18. Februar 2011 an der Hochschule für Philosophie in München. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Tagungs-Webseite www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2011/.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihre Einreichungen mit Vorschlägen für einen Vortrag bis zum 15. Dezember 2010 und auf ein Wiedersehen in München.

Neuerscheinung – Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung

cover zfkm1-2010Zum Thema “Ethik der Kommunikationsberufe: Journalismus, PR und Werbung” fand im Februar 2010 die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik in München statt (Tagungswebsite). Die Veranstaltung wurde inhaltlich vorbereitet von der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK. Knapp 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, vornehmlich aus den Bereichen Wissenschaft und Medienpraxis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, besuchten die medienethische Konferenz. Die Tagung verfolgte den Anspruch, aus wissenschaftlicher und berufspraktischer Sicht ethische und normative Dimensionen für Kommunikationsberufe zu beleuchten.

Die Beiträge sind nun dokumentiert in der “Zeitschrift für Kommunikationsökologie und Medienethik” (zfkm). Sie enthält Beiträge unter anderem von Barbara Thomass, Matthias Rath, Bernhard Debatin, Michael Jäckel und Olaf Hoffjann. Das Verzeichnis der Beiträge (des Schwerpunktteils) und die Bezugsmöglichkeiten finden Sie hier.

„Können Bilder Argumente sein?“

„Können Bilder Argumente sein?“ – die diesjährige Preisfrage des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

“zielt auf die philosophische Beurteilung des Einflusses der Bilder, bildgebender Verfahren und auch der Bildbearbeitungstechniken auf unser argumentatives Denken. Dient die Bildzentrierung in den Wissenschaften der Stärkung der Argumentation oder schwächt sie sie ab? Wie verändert die Technik die Art und Weise unseres Argumentierens?” (Quelle: Ausschreibung)

presifragefiphFür die Beantwortung dieser Preisfrage vergibt das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover einen INTERNATIONALEN
WISSENSCHAFTLICHEN PREIS IN HÖHE VON 6.000 EURO. Das Preisgeld beträgt nach erstem bis drittem Preis gestaffelt 3.000, 2.000 und 1.000 Euro.

Es können prämiert werden: bislang unveröffentlichte philosophische Essays von maximal 50 Seiten (à 2400 Zeichen)

  • die durch innovative Ideen und ungewohnte Perspektiven die Beantwortung der gestellten Frage weiterbringen,
  • die sich auf der Höhe der philosophischen Diskussion befinden, ohne diese nochmals zu referieren,
  • deren wissenschaftlicher Apparat nicht mehr als 20% des Textes einnimmt und
  • die in den Sprachen Deutsch oder Englisch verfasst sind.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Erschienen: Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?

Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema “Neue Generation im Internet – grenzenlos frei?“.

Zum Schwerpunktthema des Heftes schreiben:

  • Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg): “Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken”
  • Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart): “Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung”
  • Alexander Filipović (Universität Münster): “Netzpolitik – Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets”
  • Andreas Büsch (Kath. Fachhochschule, Mainz): “Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen?”

Die Zeitschrift “Amosinternational” hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Daher eignet sich dieses internetethische Themenheft gut für Erwachsenenbildung und medienethische Einführungsseminare in Universität und Schule.

Das Heft (56 S.) kann einzeln für 12,90 € hier bestellt werden.

Call for Papers zur Jahrestagung 2011: Medien- und Zivilgesellschaft

call2011jpgDie DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden zusammen mit der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie die interessierte Fachöffentlichkeit mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an einer Tagung (Do 17. – Fr 18. Februar 2011 in München) zu beteiligen. Thema der Tagung: “Medien- und Zivilgesellschaft”.

Die Tagung verfolgt den Anspruch, den Zusammenhang von Medien und Zivilgesellschaft ethisch zu beleuchten. Die Veranstalter freuen sich über Beiträge aus der Perspektive verschiedener wissen-schaftlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft, Soziologie, Journalistik, Philoso-phie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Informatik etc.) und aus der Perspektive verschiedener Praxisfelder (Journalismus, Programmverantwortliche, Medienaufsicht etc.). Erwünscht sind sowohl theoretische (geistes- und sozialwissenschaftliche) als auch empirische und praxisorientierte Beiträge.
Papers in Form von extended abstracts im Umfang von 3 bis 4 Seiten (inklusive Bibliografie) unter Angabe der aktuellen Anschrift werden bis zum 15. Dezember 2010 in elektronischer Form an die Fachgruppensprecher erbeten.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten sie hier. Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie zu gegebener Zeit auf der Tagungs-Website.

Prof. Dr. Christian Schicha
Mediadesign Hochschule
Fachbereich Medienmanagement
Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf
Fon: ++49  211/179 393-15, Fax: ++49 (0)211/179 393-17
E-Mail: c.schicha@mediadesign-fh.de, Homepage: www.schicha.net

Dr. Alexander Filipović
Akademischer Rat (a. Z.)
Institut für Christliche Sozialwissenschaften
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hüfferstr. 27, 48149 Münster
Fon: ++49  251 83-32645
E-Mail: mail@alexander-filipovic.de, Website: www.alexander-filipovic.de

Prof. Dr. Michael Jäckel
Universität Trier
Fachbereich IV – Soziologie
Universitätsring 15
54286 Trier
Fon: ++49  651/201 2656
E-Mail: jaeckel@uni-trier.de
Website: www.uni-trier.de/jaeckel

Bücher zur Medienethik online

Gerade ist mir aufgefallen, dass einige interessante medienethische Bücher auf PaperC online verfügbar sind und (wenn man einen Account hat) kostenfrei gelesen werden können. Hier sind sie:

  • Debatin, Bernhard; Funiok, Rüdiger (Hg.) (2003): Kommunikations- und Medienethik. Konstanz: UVK. [Link]
  • Heesen, Jessica (2008): Medienethik und Netzkommunikation. Öffentlichkeit in der individualisierten Mediengesellschaft. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. [Link]
  • Dabrowski, Martin; Aufderheide, Detlef (Hg.) (2009): Internetökonomie und Ethik. Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven des Internets. Berlin: Duncker & Humblot (Volkswirtschaftliche Schriften, 556). [Link]

Wer mehr kostenfrei online lesbare medienethische Texte findet, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.

Erst der Download oder der Ausdruck verursachen dann Kosten in Höhe von 10 Cent die Seite.

Forschungsprojekt zur Europäischen Medienpolitik gestartet

Das EU-geförderte Forschungsprojekt „Europäische Medienpolitik neu betrachtet: Vom Wert freier und unabhängiger Medien in der modernen Demokratie (MEDIADEM)“ ist jüngst gestartet.

MEDIADEM ist ein Projekt, das in 14 Staaten von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen durchgeführt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der Faktoren, die die Entwicklung freier und unabhängiger Medien fördern bzw. behindern. Länderstudien werden mit einer vergleichenden Analyse der unterschiedlichen Mediensektoren und Mediendienste kombiniert. Medienpolitische Entscheidungsprozesse werden in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext erklärt. Die Chancen und Herausforderungen, die neue Medienangebote für die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien haben können, werden ebenso einbezogen. Externe Einflüsse auf die nationalen Bestimmungen durch die Europäische Union oder den Europarat werden detailliert untersucht.

Die wichtigsten Ziele dieses Forschungsprojektes sind:

  • Es soll versucht werden, den Begriff der Medien in der heutigen komplexen Medienlandschaft genauer zu definieren. Ferner sollen die Eigenschaften der Freiheit und Unabhängigkeit der Medien näher bestimmt und deren Bedeutung für die Demokratie herausgearbeitet werden.
  • Es soll erforscht werden, wie Medienregulierungen entwickelt und umgesetzt werden und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.
  • Es sollen Regelungsmodelle benannt werden, die freie und unabhängige Medien fördern.
  • Es soll mit den relevanten staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren ein Austausch etabliert werden, um über die politischen und rechtlichen Antworten nachzudenken, die für die Realisierung freier und unabhängiger Medien erforderlich sind.

Das Projekt wird von der griechischen Forschungseinrichtung „Hellenic Foundation for European and Foreign Policy (www.eliamep.gr) koordiniert. Es wird aus Mitteln des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union finanziert und dauert drei Jahre. Es startete offiziell am 1. April 2010.

Weitere Informationen über das Projekt können Sie der Projekthomepage (www.mediadem.eliamep.gr) entnehmen.

Kontakt:
Sebastian Müller
Universität Bielefeld
Lehrstuhl Prof. Dr. Christoph Gusy
EU-Projekt Mediadem
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Tel: 0521-106-4397
WWW: http://www.jura.uni-bielefeld.de/Lehrstuehle/Gusy/Institute_Projekte/index.html