Author Archive for Alexander Filipovic

Stellenausschreibungen “Kommunikative Figurationen”, Promotionsstelle Medienethik

An der Universität Bremen sind acht Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiter (E13 TV-L) im Rahmen der Creative Unit “Kommunikative Figurationen” ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 22. April 2013.

In der Creative Unit des Verbundprojektes “Kommunikative Figurationen” geht es darum

durch die innovative Verbindung von Geistes- und Sozialwissenschaften eine Antwort auf die Frage zu finden: Welchen Stellenwert hat der Wandel von Medien und Kommunikation für Kultur und Gesellschaft? (Quelle)

Die Ausschreibungen finden Sie hier. Ausgeschrieben sind sieben 50%-Stellen (Promotionsstellen) und eine Post-Doc-Stelle (100%). Eine der sieben Promotionsstellen soll sich explizit mit medien- und kommunikationsethischen Themen befassen. Informationen zu dieser Stelle direkt hier (PDF).

CfP: Organization of public participation

Larissa Krainer, Prozess- und Medienethikerin am Klagenfurter Institut für Interventionsforschung und Kulturelle Nachhaltigkeit, leitet einen Conference-Track zur Organisation von Partizipationsprozessen bei der “9th European Conference on Management, Leadership and Governance(14.-15. November 2013, Klagenfurt). Den “Mini track call for papers on Organization of public participation processes” finden Sie hier. Einsendeschluss ist der 25. April.

Ausschreibung Promotionsstelle Medienethik (Tübingen)

In der neuen Nachwuchsforschungsgruppe „Medienethik in interdisziplinärer Perspektive – Werte und sozialer Zusammenhalt in neuen öffentlichen Räumen“ (IZEW Tübingen) ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Promotionsstelle (Entgeltgruppe ½ E 13 TV-L) zu vergeben.

Aus der Ausschreibung:

Die 2013 am IZEW neu eingerichtete Nachwuchsforschungsgruppe untersucht die Auswirkungen neuer Formen der öffentlichen Kommunikation auf Werte und Normen. Ziel ist eine interdisziplinär fundierte Ausarbeitung zur Bedeutung und Begründung von Konzepten von Solidarität und sozialem Zusammenhalt im medienethischen Kontext. Die Dissertation soll sich teils empirisch mit der Rolle von Informationstechniken für Prozesse der gesellschaftlichen Integration beschäftigen. In diesem Zusammenhang sind u. a. Fragen der Identitätsentstehung, der Garantie von Vertraulichkeit, der Authentizität sowie der Rolle von Reputationssystemen und Algorithmen von Bedeutung.

Bewerbungen mit einer Skizze der Forschungsideen (3 Seiten) der Bewerberin/des Bewerbers und den üblichen Unterlagen werden in elektronischer Form bis zum 1.4.2013 erbeten. Nähere Informationen dazu in der Ausschreibung. Die Ausschreibung finden sie in deutscher Sprache hier, auf englisch hier. Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Jessica Heesen.

Neuvermessung der Medienethik – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2013

14.–15. Februar 2013 in München, Aula der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstr. 31, München)

Die Entwicklungen der Medien stellt auch die Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß.

Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich, die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.

Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus.

Die Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird veranstaltet zusammen mit der DGPuK-Fachgruppe “Kommunikations- und Medienethik”. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2013. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2013 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.

Wir laden Sie sehr herzlich zu der Tagung ein und wir freuen uns, Sie im Februar in München zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für das Jahr 2013

Alexander Filipović, Ingrid Stapf und Rüdiger Funiok SJ
(Sprecher/Sprecherin der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und Sprecher des Netzwerks Medienethik)

Stelle: Leitung einer neuen medienethischen Nachwuchsforschergruppe

Am “Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)” ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt die folgende Position zu vergeben: “Leitung der Nachwuchsforschungsgruppe „Medienethik in interdisziplinärer Perspektive – Werte und sozialer Zusammenhalt in neuen öffentlichen Räumen“ (Entgeltgruppe 14 TV-L / 100%). Die Stelle ist befristet zunächst für 3 Jahre zu besetzen; es besteht eine Verlängerungsoption bis zum 31.10.2017. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Nachwuchsgruppe besteht neben der Leitung zunächst aus einer Doktorand(inn)enstelle. Eine Erweiterung der Gruppe um weitere Doktorand(inn)enstellen wird angestrebt.

Bewerbungen werden bis zum 10.12.2012 erbeten. Alle weiteren Informationen in der Ausschreibung.

Ökonomisierung der Wertesysteme – XII. HdM-Symposium zur Medienethik

Die Hochschule der Medien lädt ein zum XII. HdM-Symposium zur Medienethik am 04. Dezember 2012 in Stuttgart. Das Thema des Symposiums lautet: „Ökonomisierung der Wertesysteme – der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag“. Der Prozess der Ökonomisierung wird aktuell diskutiert, wenn es z. B. um „Selbstoptimierung“, „Quantified Self“, „Emotional Capitalism“, „sinnlose Wettbewerbe“ oder „Quote“ geht. Referenten/innen der Philosophie, Medien- und Wirtschaftsethik, Soziologie, Ökonomie und des Journalismus möchten reflektieren, wie sich die Ökonomisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft auswirkt und welche Rolle die Medien in diesem Prozess spielen.

Im Anschluss an das Symposium wird der studentische Medienethikpreis META 2012 zum gleichen Thema verliehen. Die Preisverleihung wird von Frau Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg, eröffnet. META steht für „Medienethik-Award“ und stellt ein Qualitätssiegel für ethische Berichterstattung in den Medien dar.

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung mit ausführlichen Informationen. Anmelden können Sie sich online.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet.

So sah das übrigens hier mal aus…

Quelle: http://web.archive.org/web/20040624205811/http://www.netzwerk-medienethik.de/

Das Internet und das europäische gesellschaftliche Bewusstsein – Tagung in Berlin

Unter dem Titel “Vernetzte Themen – Vernetzte Öffentlichkeit. Das Internet als Plattform eines europäischen gesellschaftlichen Bewusstseins” organisiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine interessante Fachkonferenz (9. und 10. November 2012, Berlin). Einzelthemen sind beispielsweise Bürgerpartizipation und die medienrechtlichen Standards des Europarats für Neue Medien. Weitere Informationen hier. Die Anmeldung ist online hier möglich.

Rechtsterrorismus und die Medien – Tagung in Hamburg

Hier ein Hinweis auf das Norwegisch-Deutsche Symposium „Rechtsterrorismus – Wie gehen Medien damit um und wie sollten sie es tun?“ von Hamburg Media School und der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung am 8. und 9. November 2012.

Den Hauptvortrag hält der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer; es diskutieren norwegische und deutsche Wissenschaftler und Journalisten. Moderiert wird die Veranstaltung von Medienwissenschaftler Prof. Dr. Michael Haller. Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme ist kostenlos. Alle Referenten, Infos und Online-Anmeldung: http://www.hmsjournalismus.com/aktuelles/symposium/.

„Wem sollen wir glauben – Journalisten, Bloggern, Bürgern?“ (Medientage Bad Boll)

Infos zu den Medientagen Bad Boll

Um das Web 2.0 als Nachrichtenquelle geht es bei den Medientagen Bad Boll, die SWR2, SR2, DJV Baden-Württemberg und Evangelische Akademie Bad Boll am 19. und 20. Oktober 2012 veranstalten.

Die Tagung „Wem sollen wir glauben – Journalisten, Bloggern, Bürgern?“ greift die Frage nach der Glaubwürdigkeit von Informationen auf, die nicht nur von ausgebildeten Journalisten, sondern auch von Bloggern, Bürgerreportern und PR-Abteilungen im Internet und den Sozialen Netzwerken verbreitet werden.

Die Medientage fragen, welche Auswirkungen die Entwicklungen im Web auf die ethischen Standards im Journalismus haben und beleuchten auch die Chancen der Entwicklungen im Web 2.0 für den Journalismus.

Die Tagung wendet sich an Journalisten, Blogger, Medienwissenschaftler und PR-Verantwortliche ebenso wie an Mitarbeiter von Bürgermedien. Link zum Detailprogramm und zur Anmeldung hier.

Ausschreibung: Professur für Medienethik

Die Hochschule für Philosophie München schreibt eine Professur für Medienethik mit philosophischem Schwerpunkt aus. Auf ihrer Website formuliert die Hochschule dazu:

“Mit den gewaltigen Umbrüchen, die sich vor allem durch die digitale Revolution der Medienlandschaft vollziehen, steigt auch die Notwendigkeit medienethischer Reflexion. In Kenntnis der aktuellen Herausforderungen soll die Inhaberin oder der Inhaber der Stelle ab Mitte 2013 an der Hochschule das Fach Medienethik in Forschung und Lehre innovativ entwickeln und einen entsprechenden Lehrstuhl aufbauen.”

Die komplette Ausschreibung (Bewerbung bis zum 5.11.2012) finden Sie hier (*.pdf).

Call for Papers zur Jahrestagung 2013: Neuvermessung der Medienethik

Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik laden Interessierte aus Wissenschaft und Praxis mit einem Call for Papers herzlich ein, sich an unserer Jahrestagung (Do 14. – Fr 15. Februar 2013 in München) zu beteiligen.

Thema der Tagung: „Neuvermessung der Medienethik. Bilanz, Themen und Herausforderungen seit 2000“.

Die Entwicklungen in den und durch die Medien stellt auch die Kommunikations- und Medienethik immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Viele der Zugänge scheinen angesichts des ständigen Medienwandels und des damit verbundenen verbundenen strukturellen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig wächst ein medienethischer Orientierungsbedarf. Denn die Grenzen zwischen individueller und massenmedialer Kommunikation verschieben sich,  die Grenzen traditioneller Rollen von Sender und Empfänger lösen sich auf, hinzu kommen die wachsende Mobilität der Produktion und Nutzung medialer Angebote, die zunehmende Globalität und Schnelligkeit medialer Kommunikation und ihres Einzugs in die private, schulische und Arbeitswelt.

Thematisch nimmt die Jahrestagung 2013 daher kommunikations- und medienethische Themen und Zugänge mit dem Ziel einer „Neuvermessung“ der Medienethik in den Fokus. Dieser Zugriff betrifft eine Vielzahl von Themenstellungen:

  • Welche neuen Forschungsfragen legt die Medienentwicklung der 2000er Jahre nahe?
  • Welche Leistungen lassen sich nennen, wenn man eine Bilanz der Medienethik seit Ende der 1990er Jahre zieht?
  • Wie müss­ten diese weiter entwickelt werden? Welche Begriffs- und Theoriebildungen werden in der Folge nötig und wie könnte eine effiziente Medienregulierung aussehen?
  • Welche internationalen und globalen Aspekte gilt es zu berücksichtigen?
  • Welcher Methoden bedarf eine zeitgemäße Kommunikations- und Medienethik in theoretisch-normativer, meta-ethischer und in anwendungsorientierter Ausrichtung?
  • Wie wirkt sich dies auf die Ausbildung und Professionalisierung von Medienschaffenden, aber auch auf die Vermittlung von Medienkompetenz und Medienbildung aus?
  • Und was wäre unter einer medienethischen Kompetenz zu verstehen?

Den ausführlichen Call for Papers mit weiteren Informationen erhalten sie hier. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Beitragsvorschläge (Einreichungsfrist: 15. Oktober 2012).

„SocialMania” in Stuttgart (21.-22. Juni 2012)

Kurzer Hinweis auf die Tagung ”SocialMania – Medien, Politik und die Privatisierung der Öffentlichkeit” (21./22.Juni 2012). Es handelt sich um einen Kongress an der Hochschule der Medien Stuttgart. Alle weiteren Informationen zur interessanten Thematik auf der dynamischen Website zur Tagung: http://www.hdm-stuttgart.de/socialmania. Anmelden können Sie sich hier: http://www.hdm-stuttgart.de/socialmania/anmeldung/.

Neuerscheinung: Medien- und Zivilgesellschaft

Schriftenreihe Kommunikations- und Medienethik 1

Jetzt neu erschienen: Buch
zur Jahrestagung 2011

Der medienethische und mediensoziologische Band dokumentiert die Ergebnisse der Tagung „Medien- und Zivilgesellschaft“, die vom 17.–18. Februar 2011 an der Hochschule für Philosophie in München stattgefunden hat.

Alexander Filipović | Michael Jäckel | Christian Schicha (Hrsg.)
Medien- und Zivilgesellschaft
Reihe: Kommunikations- und Medienethik
2012, 318 Seiten, broschiert
€ 29,95, ISBN: 978-3-7799-3000-6

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten hier (Website des Verlages).

Start einer neuen Schriftenreihe

Dieser Band ist der erste der Schriftenreihe „Kommunikations- und Medienethik“. Mit dieser Reihe beabsichtigen die Reihen-Herausgeber, Alexander Filipović, Christian Schicha und Ingrid Stapf, dem erstarkenden medienethischen Diskurs einen adäquaten Publikationsort zu geben. Das vielfältige, in vielen Disziplinen beheimatete und hochgradig relevante medienethische Wissen soll damit der interessierten Öffentlichkeit und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

Neben der Dokumentation der Jahrestagungen der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“, die gemeinsam mit dem „Netzwerk Medienethik“ durchgeführt werden, steht die Serie auch medienethischen (Qualifikations-)Arbeiten aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaften, Soziologie, Philosophie und Theologie offen.

Die Gestaltung und Entwicklung der Schriftenreihe werden in Abstimmung mit der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und dem Netzwerk Medienethik vorgenommen.

Weitere Informationen zur neuen Schriftenreihe hier.

Kooperationspartner 

An der mit diesem neuen Band dokumentierten Tagung waren neben den Kolleginnen und Kollegen vom Netzwerk Medienethik und der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK auch Kooperationspartner der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie beteiligt. Diese Sektion hat die Publikation ebenso finanziell unterstützt wie die Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und das Institut für Informations- und Kommunikationsökologie e.V. (IKÖ).

Abstracts der Jahrestagung 2012 online

Die Abstracts der vergangenen Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik zu “Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit” stehen hier zum Download zur Verfügung.