Aufwachsen in digitalen Gesellschaften – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2018 (Februar)

Das Aufwachsen mit digitalen Medien ist ein Thema der Ethik. Die Tagung nimmt aktuelle Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung, Bildung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes zum Anlass, ein neues Themenfeld für die Medienethik aufzubereiten. – Im Programm: Spannende und bekannte Rednerinnen und Redner sowie Paper aus aktueller Wissenschaft. Herzliche Einladung!

Tagungswebsite mit Anmeldung: tagung2018.netzwerk-medienethik.de.

Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage der Autonomie-Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die in digitalisierten Gesellschaften und Öffentlichkeiten heranwachsen. Damit werden Abwägungen zu ethischen und rechtlichen Schutzforderungen (z. B. im rechtlichen Jugendmedienschutz) relevant. Wie steht es mit den Ansätzen im Bildungssystem zur Förderung der Befähigungen und Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen? Somit wird die Frage nach dem Aufwachsen in digitalen Gesellschaften als ethische Frage verstanden, die medien- und bildungspolitisch hoch relevant ist.

Die Tagung wird zu Ehren von Prof. Dr. em. Rüdiger Funiok SJ durchgeführt. Mit der Tagung ehren wir sein andauerndes Wirken für die Disziplin Medienethik, nicht zuletzt auch für die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik.

Das Netzwerk Medienethik, seit 20 Jahren der Treffpunkt der Kommunikations- und Medienethik in Wissenschaft und Praxis, behandelt das Aufwachsen in digitalen Gesellschaften auf seiner Jahrestagung 2018. Herzliche Einladung an Medienleute und Kommunikationsexpertinnen, Bildungspraktiker und alle Wissenschaftler_innen

Termin: Do 22. – Fr 23. Februar 2018
Ort: München, Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn „Universität“)
Anmeldung: unter tagung2018.netzwerk-medienethik.de, Anmeldeschluss 10. Februar 2018.

Eine Tagung des Netzwerks Medienethik und der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik in Kooperation mit der Akademie für politische Bildung, Tutzing.

Alexander Filipovic

Professor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München

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