Medien, Ethik und Geschlecht – Einladung zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2014

nme14Do 13.–Fr 14. Februar 2014 in München, Aula der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstr. 31, München)

Medien, Ethik und Geschlecht ist das Thema der Jahrestagung 2014 des Netzwerks Medienethik . Ziel ist es, die Geschlechterfrage mit dem medienethischen Diskurs zu verschränken. In diesem Rahmen geht es um Gerechtigkeit und Vielfalt in der Medienwelt. Der Bogen spannt sich von praktischen Fragen wie etwa der Aneignung von Castingshows durch Zuschauerinnen bis hin zu theoretischen Überlegungen zur Verbindung von feministischer Ethik und Medienethik.

Tagungseröffnung durch Kommunikationswisenschaftlerin und Philosophin

Die Tagung wird durch zwei aufeinander abgestimmte Vorträge eröffnet: Die Salzburger Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Klaus spricht über das Verhältnis von Medien, Ethik und Geschlecht als Suchbewegung zwischen Gleichheit und Differenz. Anschließend bietet die Philosophin Tatjana Schönwälder-Kuntze (Erlangen/München) Anmerkungen zur ambivalenten Wirkmächtigkeit der Medien.

Ehemalige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke über die Medien als „unkontrollierte Gewalt“

Der zweite Tag wird durch einen vor allem praktisch orientierten Beitrag eröffnet: Die Journalistin und kürzlich zurückgetretene Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke spricht über die Medien als „unkontrollierte Gewalt“ und beleuchtet dabei „Erkenntnis, Interessen und Fehlentwicklungen in der Mediendemokratie“.

Einladung und Anmeldung

Die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik wird veranstaltet zusammen mit den DGPuK-Fachgruppen “Kommunikations- und Medienethik” und „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht„.

Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2014. Bitte melden Sie sich bis zum 31.01.2014 an und weisen Sie bei Gelegenheit auf die Tagung in Ihrem Umfeld hin.

Die Veranstalter laden Sie sehr herzlich zu der Tagung ein und freuen sich, Sie im Februar in München zu sehen.

 

Alexander Filipovic

Professor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München