Yearly Archive for 2009

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CfP: The Philosophy of Computergames, Oslo, August 2009

Bis zum 1. Juni 2009 können Beiträge für die diesjährige Konferenz zur “Philosophy of Computergames” eingereicht werden, die vom 13. bis 15. August 2009 in Oslo stattfinden wird. Auch in diesem Jahren werden wieder Beiträge zu “Ethical and Political Issues” gesucht. Weitere Informationen gibt es unter www.gamephilosophy.org.

Die Proceedings der letzten Konferenz sind inzwischen online erschienen. Die Druckfassung folgt.

Studie zur Zukunft der Zeitung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (Stabsabteilung Medienpolitik) hat eine neue Studie von Stephan Weichert und Leif Kramp “Das Verschwinden der Zeitung? Internationale Trends und medienpolitische Problemfelder” vorgelegt. Die Studie bekommens Sie hier.

[via "GKP-Mailingliste für Mitglieder"]

Jahrestagung Katholischer Publizisten zu Kirche und Medien im Osten

Die Gesellschaft Katholischer Publizisten in Deutschland e.V. veranstaltet ihre Jahrestagung vom 2.-4. April 2009 in Freising zum Thema “Im Osten was Neues. Kirche und Medien 20 Jahre nach der Wende”. Weitere Informationen hier.

Privacy und Datenschutz: “Schäubles Wörterbuch”

Bei Forum Sozialethik wird auf  “Des Schäubles kleines Wörterbuch” hingewiesen. Mit diesem Angebot der Wochenzeitung DIE ZEIT soll die Debatte um die neuen Sicherheitsgesetze kritisch begleitet werden.

Auch für medien- und informationsethische Problemstellungen ist die Analyse des aktuellen “Neusprech” ganz interessant. Vorratsdatenspeicherung sollten z. B. besser “Datenhamsterung, Datenhortung oder Datenscheffelung heißen” (Quelle). Ergänzungen aus dem Leserkreis sind übrigens möglich.

Tagung: “Media Ethics” in Chicago

Im Rahmen der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) findet eine Preconference mit dem Titel „Media Ethics“ am 21.05.2009 in Chicago statt.
Hauptveranstalter ist die ICA Philosophy of Communication Division.

The preconference will bring together communication scholars, media theorists, journalists, and practitioners to collectively consider the question of media ethics. Ethics has recently emerged as a central concern in the humanities and social sciences, as well as in various subsets of media and communication studies. An increasing number of scholars are now involved in issues directly pertaining to the relation of media and ethics while drawing on various philosophical traditions. While ethical issues have accompanied the development of media studies from its inception and, agreement on a broad conceptual framework for media ethics is still to be established and a broad dialogue between theoretical perspectives on ethics and contemporary media practitioners yet to be achieved. The preconference will provide a platform for such an attempt.

Das Programm und Angaben zur Anmeldung sind hier abrufbar.
Eine Gesamtübersicht der Pre-Conferences finden Sie hier.

Tagung: “Sex sells …?! – Menschenhandel und die Medien”

Das Thema „Menschenhandel und Zwangsprostitution“ ist in den Medien angekommen. Berichtet wird regelmäßiger und weniger schlagwortartig. Immer mehr Menschen wissen über diese Verbrechen Bescheid. Und zwar nicht nur bei uns in Deutschland, sondern in ganz Westeuropa und in den Herkunftsländern der gehandelten Frauen in Osteuropa. Das ist auch der Verdienst der Journalisten und Medienvertreter. Reaktionen wie vor 10 Jahren: „Ach was, Zwangsprostituierte – so ein Quatsch, das machen die doch freiwillig“, gibt es kaum noch.

Welcher Art ist diese Berichterstattung? Geht die Herangehensweise der Journalisten genügend deutlich auf die Menschenrechtsverletzungen ein? Oder zählt letztlich doch nur immer wieder: „Sex sells“? Denn nicht selten bedienen die Medien immer noch den Voyeurismus der Leser, Hörer und Zuschauer.

Die Fachtagung der Hanns Seidel Stiftung, dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, Renovabis und der Hochschule für Philosophie München (IKE) lädt die verschiedenen Akteure ein, sich über die Berichterstattung in den Medien Gedanken zu machen. Neben den Journalisten und Publizisten kommen Vertreterinnen von Opferschutzeinrichtungen, die Polizei sowie Ethiker und Politiker zu Wort.

Datum: Donnerstag, 5. März 2009
Zeit: 10.00-17.30 Uhr
Ort: Konferenzzentrum München

Anmeldung per E-Mail: Ref0204[ at ]hss.de unter Angabe der Adresse und des Veranstaltungstitels bis spätestens 2. März 2009 erbeten. Weitere Informationen hier.

[via Email von Rüdiger Funiok]

Tagung: Zivilgesellschaftliches Engagement im Web 2.0

Am 28.03.2009 findet an der Evangelischen Akademie in Bad Boll die Tagung: “Blogger machen Politik. Zivilgesellschaftliches Engagement im Web 2.0″ statt.
Der Ausschreibungsstext:

Blogger in den USA mischen sich ein, setzen Themen, organisieren Treffen, sammeln Spenden – machen Politik. Diese zivilgesellschaftliche Basisbewegung zeugt nicht von Politikverdrossenheit, sondern arbeitet außerhalb der politischen Parteien für die Erhaltung demokratischer Grundwerte und eröffnet somit neue politische Perspektiven – auch im deutschen Wahljahr 2009.

Nähere Informationen (Anmeldung, Programm) entnehmen Sie bitte dieser Website.

[via Email der Veranstalterin]

Online-Studie: Explorative Values and Rights Survey

Die Internet Rights & Principles Coalition hat eine erste, explorative Befragung zum Thema Value und Rights gestartet, welche als Grundlage für weitere Arbeiten dienen soll.

Konferenz zu “Europäische Öffentlichkeit und journalistische Verantwortung”

Vom 26.–28. Februar 2009 findet in Wien die Konferenz “Europäische Öffentlichkeit und journalistische Verantwortung” statt. Auf den Call for Papers hatten wir hier schon hingewiesen.

Das Programm finden Sie unter:
http://www.univie.ac.at/publizistik/VeranstaltungEuropOeffentlichkeit.pdf

Die Registrierung ist möglich unter:
http://www.univie.ac.at/publizistik/VeranstaltungEuropOeffentlichkeitAnmeldung.pdf

Virtuelle Fachbibliothek “medien buehne film”

Die virtuelle Fachbibliothek “medien buehne film” bietet mit drei Teilportalen (Kommunikations- und Medienwissenschaft / Publizistik, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft) einen guten Ausgangspunkt für Recherchen. Da man auch beim Suchbegriffen “Ethik” dort fündig wird, sei auf das Portal auch hier hingewiesen.

Abendveranstaltung zur Informationsethik in Bamberg

Das Fach Philosophie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat am 22. Februar den ersten Bamberger Tag der Informationsethik ausgerufen. Der Titel der Abend-Veranstaltung: “Das Ende der Privatsphäre ?”

Wieviel liegt uns an unserer Privatsphäre? Haben nicht z.B. staatliche Organe auch ein berechtigtes Interesse am Zugriff auf digitale Daten? Wer sollte wann auf welche Weise auf private Daten zugreifen dürfen? Diesen Fragen geht der erste “Bamberger Tag der Informationsethik” nach. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Dr. Fabian Geier hat zwei Experten eingeladen: Es sprechen ab 20 Uhr Dr. Michael Nagenborg (IZEW Tübingen; Universität Karlsruhe) über “Ethisch legitime Formen der Überwachung” und Michael Lindner, M.A. (Universität Tübingen) über “Privatsphäre und Informationelle Selbstbestimmung”. Im Anschluß Podiumsdiskussion und Publikumsfragen.

Informationen erhalten Sie hier.

International Journal of Roleplaying

Die erste Ausgabe des neuen International Journal of Roleplaying kann hier als PDF eingesehen werden. Das neue Journal dürfte für alle Kolleginnen und Kollegen von Interesse sein, welche z.B. über soziale Normen in (Online-)Rollenspielwelten arbeiten.