Ein kleiner Literaturtipp als Einladung zum Blick über den Tellerrand: Die Tübinger Vereinigung für Volkskunde hat so eben in der Reihe „Untersuchungen“ die Studie Lust an der Distanz – Die Kunst der Autoreise in der Frankfurter Zeitung von Andrea Weiterauer veröffentlicht. Die materialreiche Untersuchung hat die „Befindlichkeiten, Erfahrungen und Visionen, mit denen die bürgerlichen Reisepublizisten der 1920er Jahre dem Automobil begegneten“ zum Gegenstand. Hier finden sich also spannende Beobachtungen zum Komplex „Technik-Medien-Gesellschaft“, die auch für in der Medienethik relevante Fragen nach dem Erleben und der Erfahrbarkeit von räumlicher Distanz berührt und u. a. nette Beispiele für die Selbstwahrnehmung als Mensch-Maschine (Cyborg) enthält.
Das 1997 gegründete „Netzwerk Medienethik“
hat sich zum Ziel gesetzt, die ethische Orientierung im Medienbereich zu fördern. Es verbindet in einer freien Arbeitsgemeinschaft Theoretiker (aus den Kommunikationswissenschaften, der Journalistik und der Praktischen Philosophie/Ethik) mit Praktikern (aus Berufsverbänden, Selbstkontrollgremien, Verlagen, öffentlich-rechtlichen und pivat-kommerziellen Rundfunkunternehmen). Die jeweils im Februar in München stattfindenden Jahrestagungen mit regelmäßig ca. 100 Teilnehmern stellen ein inzwischen bekanntes Gesprächsforum zu Fragen der Medienethik dar.
- Tagung "Echtheit Wahrheit Ehrlichkeit", Get together Vorabend, Mi 15.2. ab 20 Uhr im http://t.co/2qMRciJg (Schellingstr 9) #nme12 Wer kommt? vor 16 Stunden
- Das freut mich! (AF) “@Dyrnberg: Ich werde dort wohl hinschauen... @Medienethik bit.ly/AkqdpS #nme12 Möglicherw. z. Prä-Konferenz." 03.02.2012
- Das allerdings sehe ich ganz anders! “@kimchi_maria: ICH HASSE MEDIENETHIK! son kack braucht kein mensch” 31.01.2012
- Forschungsgruppe Medienethik: An der Professur für Philosophie (Prof. Dr. Matthias Rath) der P... http://t.co/ddy32vK4 #medienethik #nme 30.01.2012
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